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Zwetschken-Apfel-Muffins mit Nuss (Muffin des Monats September)


Kuckt mal, was ich hier haaaabe:

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Die ersten Kastanien! Ja! Es ist soweit, Ladies and Gentlemen, Jungs und Mädchen, Katzen und anderes Getier: Der Frühherbst hat uns erreicht.

Kastanien fallen, Blätter verfärben sich, die Nächte werden kühler und der erste Spekulatius wurde auch schon gesichtet – klarer Fall, der Sommer verabschiedet sich. Find ich aber auch nicht weiter schlimm.

Und irgendwie hab ich die Angewohnheit, zum Kampfeichhörnchen zu mutieren, sobald sich mir die erste Kastanie vor die Füße wirft: Da fang ich dann an, Kerzen zu horten, Kissenbezüge und Schals und Mützen zu häkeln, schleppe jede Decke, die ich finden kann, aufs Sofa und werf mit Zimt und Muskatnuss um mich herum, als wär’s Feenstaub. Fragt mich bloß nicht, warum, ich halte es für was Genetisches. Irgendwo muss ich ne Kastanie oder sowas in meiner Doppelhelix haben.

Und weeeeeeeeeeiiiil mir letztens so herbstlich zumute war, und weeeeeeeiiiiil ich noch Haselnüsse übrig hatte und weeeeeeeeeeiiiiiiiil uns eh der Kuchen ausgegangen war, dachte ich mir, ick wird mal kreativ und bastel uns was. Ich präsentiere:

Den Muffin des Monats September 2014

Zwetschken-Apfel-Muffins mit Haselnuss

Rezept bei moi

Zutaten für 15 Muffins:

–          125gr Äpfel

–          125gr Zwetschken

–          100gr Butter

–          125gr Zucker (am besten braunen)

–          2 Eier, Raumtemperatur

–          150gr Mehl

–          ½ Päckchen Backpulver

–          ½ TL Zimt (kann bis auf einen ganzen TL erhöht werden)

–          ½ TL Vanille-Extrakt

–          100gr gehakte Haselnüsse (für mehr Aroma ohne Fett rösten)

Sodale. Erstmal entkernen und zerhäkseln wir unser Obst. Schön kleine Würfel schneiden, nicht zu groß.

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Dann präparieren wir unser Muffin-Backblech mit Papierförmchen und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Die Butter schlagen wir zusammen mit dem Zucker, dem Zimt und der Vanille schaumig. Anschließend fügen wir ein Ei nach dem anderen hinzu und rühren jedes einzeln unter.

Das Mehl vermischen wir gründlich mit dem Backpulver und sieben es zu der Buttermasse. Ganz kurz unterrühren, es dürfen ruhig noch Mehlklümpchen zu sehen sein.

Zum Schluss noch das Obst und die Nüsse PER HAND unterheben (ich empfehle hier eine Gabel).

Mit dem Eisportionierer eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

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Bäm, feddisch.

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Vorsicht beim Rausnehmen, warm sind die Muffins seeeeeehr weich und zart. Lieber im Blech auskühlen lassen. Zumindest ein bisschen. So lange, wie ihr euch halt beherrschen könnt.

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Fazit:

Sehr fluffig und zart. Das Obst sorgt für fruchtige Süße und die Nüsse für Biss. Und aus mir unerklärlichen Gründen hat sich oben eine kleine knusprige Kruste gebildet, sehr zu meiner Freude. Das cruncht so schön beim Reinbeissen.

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Generell – und ich will mich echt nicht selbst loben – richtig gute Muffins, trotz viel Frucht nicht lätschig oder klitschig, nicht zuuuuuu süß, leicht zimtig und auch net so irre schwer im Magen. Frosting oder so würd ich gar nicht dazu reichen, höchstens etwas ungesüßte Schlagsahne.

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Dazu einen Pumpkin Spice Latte und fertig ist der Herbst to go.

Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

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