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World Cup-Cakes 2014: Blueberry Cupcakes (USA)


Ach, ihr seid’s. Moment, gebt mir noch kurz ne Sekunde, ich muss noch mal eben hier zwischen den beiden Zehen rubbeln… wartet… so, jetzt sollte alles wieder trocken sein. Das hat hier in Berlin ja geschüttet gestern, da sind mir glatt Schwimmhäute gewachsen. Dit sieht vielleicht aus.

War ja richtig Herbst gestern. Also, nicht dass ich was dagegen hätte, ganz im Gegenteil, aber trotzdem, es ist Juni, um Gottes Willen. Der kleine Sommer möchte aus dem Bälle-Paradies abgeholt werden. Genau, der hat nämlich seinen Job zu machen.

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Ratet mal, was heute kommt…

Naja, ich will mal nicht zu laut meckern, sonst wird’s gleich wieder so heiß, dass mir das Frosting von der Cupcakes schmilzt.

Und das wäre wirklich verdammt schade, nicht wahr?

Und das wäre wirklich verdammt schade, nicht wahr?

So, und heute Abend müssen wir mal wieder ran, wa? Also, eigentlich ja unsere Schnuggels von der Nationalelf, aber der handelsübliche Deutsche scheint da irgendwie zu verschmelzen. Das bildet dann so eine Art kollektives Bewusstsein. Jaja Jung, du alter Haudegen, so hast du das bestimmt nicht gemeint!

Jedenfalls – so rein backtechnisch sind heute mal die Amis dran. Und so schwer es auch ist, für so Länder wie z.B. Chile was zu finden, so schwer ist es im Falle der USA, sich für eine Backware zu entscheiden. Halleluja, so viel Kuchen! Brownies, Cupcakes, Cookies, Blondies, Pies, Bars, Schnecken, Cakes, Biscuits und natürlich Muffins. Die gibt’s nämlich heute. Wobei wir unterscheiden müssen zwischen englischen und amerikanischen Muffins. Es folgt: Ein Ausflug in Anna’s wunderbare Welt des Backens.

In England nämlich sind Muffins ein plattes Teil aus Hefeteig, das quasi als Toast gegessen wird (halt wie diese unsägliches Toasties). Nicht zu verwechseln mit einem Crumpet, by the way. In den USA hingegen handelt es sich bei Muffins um kleine Kuchen aus Backpulverteig. So, jetzt wisst ihr’s.

Dies ist ein amerikanischer Muffin.

Dies ist ein amerikanischer Muffin.

Und genau solche amerikanischen Muffins kredenze ich euch heute. Genauer gesagt, Blueberry Muffins, den State-Muffin von Minnesota. Kein Scherz, die haben das Ding echt offiziell zum Minnesota-State-Muffin ernannt. Na, wer’s braucht.

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Blueberry Muffins/Cupcakes

Für 12-14 Stück

Zutaten Muffins:

–          180 gr Mehl

–          1 TL Backpulver

–          1 Prise Salz

–          125 gr Butter

–          125 gr Zucker

–          2 Eier, Raumtemperatur

–          1-2 TL Vanille-Extrakt

–          125 ml Milch, Raumtemperatur

–          200 gr Heidelbeeren (Blaubeeren), frisch

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Zutaten Frosting:

–          175 gr Schokolade (in diesem Fall weiße)

–          55 gr Butter

–          130 gr saure Sahne

–          Vanille nach Belieben

–          1 Prise Salz

–          300 gr + x Puderzucker

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Als erstes rate ich dazu, das Frosting zu machen, und zwar am Tag zuvor. Dazu schmelzen wir die Schokolade zusammen mit der Butter, verrühren die saure Sahne mit dem Salz und der Vanille, geben dann die Schoko-Butter-Mischung dazu, verrühren das wieder gründlich und dann fügen wir Puderzucker hinzu. Die Menge hier hängt davon ab, wie fest ihr das haben wollt. Aber Achtung: Das Frosting wird noch ein bisschen fester über Nacht. Ich habe diesmal so ca. 1 ¾ Päckchen gebraucht und es war schön spritzfest. Außerdem habe ich es mit Pastenfarben in blau und violett eingefärbt.

Abdecken und stehen lassen. Nicht in den Kühlschrank, da wird es dann wirklich sehr sehr fest.

Nun zu den Muffins:

Wir heizen den Ofen auf 180°C vor und bestücken unser Muffinblech mit Papierförmchen.

Dann schlagen wir die Butter mit dem Zucker wieder schön weißcremig auf und fügen die Eier einzeln hinzu. Immer schön rühren und warten, bis das Ei vollständig eingearbeitet ist. Dann noch Vanille und Salz unterrühren.

In einer zweiten Schüssel mischen wir Mehl und Backpulver und sieben es abwechselnd mit der Milch (die muss nicht gesiebt werden) in zwei Fuhren zu der Butter-Eier-Mischung. Jede Portion kurz einrühren. Kurz!! Da dürfen ruhig noch Klümpchen sein.

Zum Schluss dann die Blaubeeren in Mehl wälzen und per Hand unterheben. Ich hab das mit dem Mehl diesmal verbaselt und prompt sind die kleinen Dingerchen mir auf den Boden der Muffins gesunken.

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Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

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Auskühlen lassen.

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Das Frosting nochmal kurz per Hand durchrühren und nach eigenem Gutdünken auf die Muffins/Cupcakes auftragen. Dekorieren, feddisch.

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Am besten im Kühlschrank aufbewahren, luftdicht verpackt, und heute Abend mit Serviette servieren. Mit der können sich die Amis dann nämlich später ihre Tränen trocknen.

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P.S.: Sollte Frosting übrigbleiben – in einen luftdicht verschließbaren Behälter umfüllen und im Kühlschrank lagern. Über die Haltbarkeit kann ich keine genauen Angaben machen, so lange hält sich das bei mir nie. Vorm Verwenden unbedingt einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Ihr könnt auch andere Schokolade nehmen, aber das nur so am Rande.

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