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Wiener Kaffeehaus-Cupcakes


Wisst ihr, was ätzend ist?

Salzsäure.

Wisst ihr, was noch ätzend ist?

Schwefelsäure.

Und wisst ihr, was so richtig, richtig ätzend ist?

Ein gemütlicher, kuscheliger Septembersonntagnachmittag, an dem der Haushalt erledigt ist, alles unglaublich ruhig und friedlich ist (sogar die Elster hält ihren Schnabel!), die Katzen tief und fest vor sich hinpennen, die güldene Sonne ins Wohnzimmer blinzelt und man kann ums Verrecken nicht einschlafen!!

Ernsthaft, das is doch ein schlechter Scherz. Der perfekte Moment für ein ausgedehntes Nachmitags-Bubu (ja, ich werde demnächst 31 und mach immer noch Bubu, lebt damit) und dann sowas. Schön eingekuschelt liegste da im Bettchen, wohlwissend, dass ü-ber-haupt nix mehr zu tun ist, voller Vorfreude auf mindestens zwei Stunden seligen Schlummerns, und nüscht passiert.

Ist doch gemein.

Naja, dann also Kaffee. Und dazu

Wiener Kaffeehaus-Cupcakes

(das Original findet ihr hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/819981186487503/Wiener-Kaffeehaus-Gugelhupf.html)

Zutaten für 6 große Cupcakes:

–          130gr Butter (KEINE Margarine!), zimmerwarm

–          70gr Puderzucker

–          3 Eigelb

–          1 Prise Salz

–          ½ TL Vanille-Extrakt

–          30gr Speisestärke

–          130gr Mehl

–          1 TL Backpulver

–          75ml Milch

–          3 Eiweiß

–          60gr Zucker

–          100gr Rumrosinen

Zunächst einmal legt ihr eure Rosinen am Tag vorher in einem Gemisch aus Rum und Wasser ein (das Verhältnis überlasse ich euch, je nachdem, wat ihr für Suffköppe seid).

Das sieht dann so aus am nächsten Tag:

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Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Maxi-Muffin-Blech (so eins mit sechs großen Mulden) einfetten.

Dann schlagt ihr bitte die Eiweiß zu sehr steifem Schnee und lasst dabei die 60gr Zucker einrieseln. Das sollte dann eine schön glänzende, weiße Masse ergeben. Beiseite stellen.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und ebenfalls beiseite stellen.

Die Butter mit dem Puderzucker, dem Salz und der Vanille cremig aufschlagen. Nach und nach die Eigelbe hinzugeben und GUT rühren. Im Ernst, liebe Leute, ihr könnt hier gar net genug rühren.

Jetzt die Milch und das Mehlgemisch dazukippen und diesmal nur kurz unterrühren.

Jetzt den Eischnee per Hand unterziehen. Bloß nicht mit dem Mixer dabeigehen! Schön vorsichtig mit dem Schneebesen in Handarbeit unterheben, so in etwa:

Ganz vorsichtig per Hand unterheben, bis ihr eine luftig-zarte Masse habt. Geduld ist hier euer Garant zum Erfolg.

Ganz vorsichtig per Hand unterheben, bis ihr eine luftig-zarte Masse habt. Geduld ist hier euer Garant zum Erfolg.

Und zum Schluss noch die Rumrosinen ebenfalls per Hand VORSICHTIG in die Masse arbeiten.

Mit dem Eisportionierer jeweils zwei Kugeln Teig pro Mulde einfüllen und 35 Minuten backen.

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Leicht auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben, reinbeissen und vor Wonne vergehen.

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Im Ernst.

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Denn:

Gott, sind die GUT! Halleluja. Der Hammer. Wirklich, ich übertreibe nicht, wenn ich könnte, würde ich mich von den Dingern ernähren.

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Super zart, saftig, die Mischung aus Vanille und Rum ist der Wahnsinn und die Cakes schmelzen förmlich im Mund – vorausgesetzt, ihr habt gut gerührt.

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Okay, die Rosinen sinken ein wenig nach unten, weil wir sie nicht in Mehl gewälzt haben (was schlecht geht, weil eingelegt), aber selbst das macht ab-so-lut nix. Da ist nichts klitschig, durchgeweicht oder sonstwas.

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Frosting oder so braucht es hier auch absolut nicht, unter Umständen vielleicht eventuell möglicherweise etwas ungesüßte Schlagsahne, aber selbst das muss nicht sein. Diese kleinen Teufelsdinger kommen auch ganz gut allein zurecht.

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An diesem Rezept gibt es absolut nichts zu kritteln – leicht und schnell zu machen und einfach nur köstlich – von daher gibt es heute ganze fünf von fünf Küchenkatzen.

Und noch nen Hund obendrauf.

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