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White Chocolate Muffins


Und nun das Wort zum Sonntag:

Topf.

 

 

 

 

Hm? Was? Wie jetzt, echt? Ihr habt da mehr erwartet?

Kinners, ich sagte, das Wort zum Sonntag, nicht Worte. Singular, nicht Plural, habt ihr in der Schule mal wieder nicht aufgepasst? Wort, hab ick jesacht, und genau das habt ihr bekommen. Mama liefert halt immer punktgenau ab. Hier bekommt ihr, was euch versprochen wird, hier gibt es keine bösen Überraschungen. Was drauf steht, ist auch drinnen, ich halte meine Versprechen.

So langsam wird mir klar, warum ich nicht in der Regierung sitze.

Na, egal. Und mal ganz davon abgesehen, dass ich Wort zum Sonntag sagte und nicht „Ich quatsch euch zu bis einer weint“ – worüber soll man denn noch reden dieser Tage?

ES IST DOCH ALLES VOLL VON DIESEM DSCHUNGELCAMP!

Oh mein Gott, gibt es denn wirklich nichts Anderes mehr in diesem Puff, den ich mein Heimatland nenne? Normalerweise war das Internet ja immer ein sprudelnder Quell sinnfreier Inspiration, Schatzkammer inhaltslosen Wissens und generell einfach mal ganz lustig.

Und nun das.

Wohin ich auch klicke – Degeneriertencamp.

Da will man sich einfach mal zwischendurch das Hirn mit etwas Klatsch und Tratsch freipusten und bekommt stattdessen Bilder einer Blondine mit Kamelhoden im Maul serviert. Na Mahlzeit.

Ach, es ist sicher schon viel zu viel gesagt worden über diesen Tiefpunkt der Unterhaltungsindustrie und ich schäme mich auch bereits, selbst Teil dieses Chores geworden zu sein. Ich weiß nur eines – ehe ich auch nur fünf Minuten dieses geistigen Durchfalls konsumiere, führe ich lieber eine Darmspiegelung bei meiner Katze durch. Da gibt’s wahrscheinlich weniger Sche… oh, lesen Kinder mit?

In dem Fall: Herzlich willkommen zu unserer Schokomuffins-Testreihe, Teil ichhabkeineahnungmehressindzuviele:

White Chocolate Muffins

Zutaten für 12 Stück:

  • 200gr Schokolade, weiß, grob gehackt
  • 130gr Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50gr Butter
  • 35gr Speisestärke
  • 1 Beutel Finesse Vanillearoma
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 50gr Zucker

Papierförmchen ins Blech und den Ofen auf 180°C vorheizen, ihr kennt das Spiel.

Und dann geht alles ganz fix:
Mehl, Stärke und Backpulver gut mischen und beiseite stellen.

Butter und Zucker cremig rühren, das Ei, das Salz und die Vanille zugeben, gut verrühren und dann die Mehlmischung sieben und mit der Milch kurz (!!) unterrühren. Nicht zu lange rühren, wenn noch Mehlklümpchen zu sehen sind, schadet das gar nix.

Jetzt noch die Schokolade unterheben (per Hand, Freunde der Nacht!) und mit Hilfe eines Eisportionierers jeweils eine Kugel Teig pro Mulde verteilen.

20 Minuten backen und fertig.

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Fazit:

Jetzt muss ich aber doch mal meckern:

So lecker diese Muffins auch sind, so wenig haltbar sind sie. Leider waren sie schon am nächsten Tag etwas trocken und zwei Tage später… naja.

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Wir merken uns also: Frisch verspeisen, den Rest einfrieren und bei Bedarf auftauen.

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Der Geschmack ist nämlich einwandfrei. Weiße Schokolade von Anfang bis Ende. Auch hier bekommt man, was draufsteht, und nicht mehr oder weniger.

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Kleiner Tipp: Lasst ein paar Schokostückchen ruhig etwas größer, das kommt verteufelt gut.

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Die Konsistenz ist nicht sehr fluffig, eher fest und stabil, von daher – nicht zu lange backen, sonst werden die Muffins schnell zu trocken. Lieber ne Minute weniger, als zu viel. Braun werden sollten sie eigentlich nicht.

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Guss oder Frosting braucht es hier wirklich nicht, die weiße Schokolade ist schon süß genug. Ein Topping wäre hier echt zu viel des Guten. Höchstens einen Klecks ungesüßte Schlagsahne würde ich dazu servieren, aber mehr nicht.

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Geschmack also top, lediglich die Konsistenz muss ich ein wenig bemängeln – ein bisschen fluffiger wäre schon schön gewesen. Macht aber auch nicht sooooooooooooooooo viel, und am Ende vergebe ich drei von fünf Küchenkatzen.

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