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Weihnachten 2014: Gebrannte Nüsse


(schnarch)

(ratzepüüüüüüüh)

(schnirchel)

(pffffffrrrrrr)

(schniffel)

 

 

 

 

Wa…? Wer? Äh? Moooment – wo bin ich und wenn ja, wie viele?

Höm?

Ach ja, richtig, da war ja was, Gott, hätt ich fast vergessen, sorry, ich bin noch n bissl verpennt…

HAPPY BIRTHDAY!

Nee, das war’s nicht… ähm… Frohe Ostern! Nee, auch nich. Alles Gute zum Valentinstag? Tag der Deutschen Einheit? Yom Kippur? Alles Gute zum Führerschein?

Naaah, Späßcken – ein Frohes Neues Jahr natüüüüüüürlich auch aus dem Hause HollyJollyCupcake.

So, hätten wir das also auch erledigt. Allet wieder überstanden und dabei weniger Gehirnzellen eingebüßt, als ich fürchtete. Läuft.

Und morgen geht’s dann auch wieder zurück in heimatliche Gefilde, ab ins Nest, Back to Berlin. Mit anderen Worten: Wehe, ick treff einen von euch morgen auf der Autobahn.

Ich gelobe dafür auch ganz feierlich, dass ich mich dann wieder regelmäßiger hier blicken lasse, da hab ich dann ja auch wieder mehr Zeit und Aufmerksamkeit für euch. Die letzten anderthalb Wochen hatte ich Familie, ihr versteht.

Und wo wir grad bei Familie sind – ihr bekommt ja noch den zweiten Teil des Weihnachts-Masterposts, so isses ja nicht. In dem Fresskörbchen war ja noch ein bisschen mehr, was ich euch nicht vorenthalten möchte. Besonders nicht, da es sich um einen meiner Lieblinge aus der Küche handelt, um

Gebrannte Nüsse

Zutaten:

  • 200gr Nüsse nach Wahl
  • 200gr Zucker (besonders lecker ist brauner)
  • 100ml Wasser
  • 2 Pck. Vanille-Zucker
  • 1 EL Zimt

Als allererstes verbannen wir Kinder und Haustiere aus der Küche, aus Sicherheitsgründen. Immerhin hantieren wir gleich mit furchtbar heißem Kram, da riskieren wir besser nix. Keiner mag Kinder mit Verbrennungen.

Als nächstes kommen Zucker, Vanille, Zimt und Wasser in eine große Pfanne (am besten beschichtet) und werden aufgekocht. Blubber blubber.

Kocht die Masse, schütten wir unsere Nüsse dazu und kochen schön auf hoher Flamme weiter.

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Und zwar so lange, bis das Wasser verkocht ist und der Zucker sich um die Nüsse legt. Das ist dann der Moment, an dem man denken könnte: Ups, das war wohl nix. Sieht nämlich irgendwie komisch aus jetzt. Das muss aber so.

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Jetzt muss man ein wenig aufpassen – die Hitze weiterhin hochhalten und gut rühren, bis der Großteil des Zuckers karamellisiert ist und die Nüsse ummantelt. Aber auch nicht zu lange, sonst verbrennt der Zucker und ihr könnt alles in die Tonne kloppen. Hier verlässt man sich am besten auf Augen und Nase und die Devise: Lieber ne halbe Minute zu wenig als zu viel.

Ist der Augenblick gekommen, den Inhalt der Pfanne schnell und vorsichtig (Verbennungsgefahr!!!) auf Backpapier befördern, mit einem Holzlöffel ein bissl auseinanderziehen und abkühlen lassen. Dann in gefällige Stückchen brechen et voila.

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Fazit:

Allein der Duft, der in der Bude hängt, wäre fünf Küchenkatzen wert. Gott, dieser DUFT! Wie Weihnachtsmarkt, nur besser. Kein Witz, es riecht genauso. Da kann jede Zimt-Duftkerze einpacken.

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Und geschmacklich sind diese gebrannten Nüsse durch nichts von gekauften zu unterscheiden. Sehr, sehr lecker. Geradezu zum Süchtigwerden. Ich kann gar nicht mehr dazu sagen, die Dinger sind einfach perfekt, und wer sie nicht selbst mal ausprobiert, ist selber schuld.

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Und dabei so einfach zu machen im Prinzip. Die einzig kritische Stelle ist der Moment des Karamellisierens, da der Zucker dann ganz schnell verbrennen kann und das schmeckt dann eklig. Hier also einfach gutgutgutgutgut aufpassen, dann läuft das auch.

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Und natürlich immer schön vorsichtig sein, Zucker wird VERDAMMT MEGA HEIß! Nicht, dass mir Klagen kommen.

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Die Pfanne bekommt ihr übrigens relativ einfach wieder sauber, wenn ihr Wasser reinlaufen lasst, solange sie noch heiß ist – spritzt und brodelt zwar, löst aber schonmal einiges vom Karamell.

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Und somit starten wir dieses Jahr des Herrn 2015 mit fünf von fünf Küchenkatzen und ich muss jetzt mal Packen. Oh Gott.

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