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Vollkornweizenmuffins


Soooo, dann setz dich doch erstmal kurz hier hin ja? Mach’s dir ruhig gemütlich, fühl dich ganz wie Zuhause. Soll ich dir nen Kaffee machen? Tee? N Bier haben wir auch noch im Kühlschrank.

Hach, endlich hastes geschafft, wa? Ich hab schon angefangen, mir Sorgen zu machen. Man weiß ja, was heutzutage so los ist da draußen. Wird auch immer gefährlicher, da kann ja weiß Gott was passieren. Besonders, wenn man so angesagt ist, wie du grad, hm?

Aber jetzt biste ja erstmal hier. Ich hab dir auch schon ein Plätzchen auf der Mikrowelle frei geräumt, da passt du ganz gut hin, oder? Hast dann auch alles schön im Blick und bist einigermaßen katzensicher. Chill dir erstmal einen. Alles easy, alles easy. Kein Grund zu Panik, wir sind hier alle ganz entspannt. Hier passiert dir schon nix.

Erstmal.

Bis ich dich in Stücke hacke, zu Püree koche und dann Kuchen, Brot und Suppe aus dir mache.

Ladies and Gentlemen, es ist so weit: Mama hat sich ihren ersten Kürbis dies Jahr gekauft.

Hach, der Herbst ist offiziell im Hause Cupcake eingekehrt. Und das feiern wir mit

Vollkornweizen-Muffins

Zutaten für 14 Stück:

  • 150gr Butter
  • 120gr Zucker, braun
  • 1 Päckchen Vanillezucker (kein Vanillin)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 3 Eier
  • 300gr Weizenvollkornmehl, Type 550
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 3 EL Sahne
  • 65ml Wasser
  • 150gr Rosinen oder gehackte Trockenfrüchte nach Wahl

Das Prozedere ist denkbar einfach:

Wir heizen den Ofen auf 180°C vor und statten unser Muffinblech mit Papierförmchen aus.

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Salz, Vanille und Zimt hinzufügen und dann die Eier einzeln unterrühren.

Mehl mit Backpulver mischen. Sahne und Wasser mischen. Beides zur Butter-Eier-Creme geben und zügigst zu einem Teig rühren.

Nicht zu lange rühren! Es dürfen noch ein paar kleine Mehlnester zu sehen sein.

Zum Schluss noch Rosinen oder Trockenfrüchte unterheben.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ca. 20 Minuten backen.

Auskühlen lassen und nach Wunsch dekorieren.

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Fazit:

Huch, die sind ja fast gesund.

Mit Betonung auf „fast“. Butter und Zucker sind ja auch noch drin. Aber immerhin – Vollkorn!

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Und lecker sind sie auch. Durch das dunklere Mehl schmecken sie ein bisschen erdiger, kerniger als ihre bleichgesichtigen Kollegen, und durch den Zimt schon fast nach Lebkuchen.

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Die Rosinen würde ich wirklich nicht weglassen, sonst wird’s dann doch zu trocken. Wer keine Rosinen mag, nimmt eben einfach getrocknete Früchte nach Wahl.

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Als Deko kann man entweder ganz puristisch Puderzucker aufstäuben, einen Klecks Sahne draufhauen, oder ein klassisches Cream-Cheese-Frosting. Auf einen Schokoguss würde ich hier verzichten, das passt einfach nicht so gut.

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Am Ende des Tages ein nettes Rezept für schlichte, schmackhafte Muffins, die sich hervorragend als Proviant für Uni oder Job eignen, eine schöne Bereicherung des Sonntagsfrühstücks sind und auch beim Brunch eine gute Figur machen.

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Simpel in der Herstellung sind sie auch, man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben. Lieber ne Minute weniger, sie werden recht schnell trocken. Das ist dann auch der Grund, aus dem sie besser schnell gefuttert werden sollten. Am zweiten Tag ging’s noch jut, aber dann waren die Muffins leider ziemlich dröge. Wer also weiß, dass er nicht alle so schnell vernichten kann, friert sie mal besser ein. Das geht nämlich super.

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Ich sag dann mal so… drei von fünf Küchenkatzen.

Und wo ist jetzt mein Küchenbeil? Ich muss mich um meinen Gast kümmern…

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