SchokomuffinsVegan01
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Vegane Schokomuffins


KREISCH!!!!!

AAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH!!!!

PANIK!

OhGottOhGottOhGottOhGott… Eine Katastrophe, ein Desaster, die Apokalypse! Verhängt das Kriegsrecht! Nachrichtensperre! Macht die Grenzen dicht!

Und was sagt eigentlich Helene Fischer dazu?

Nein, aber mal im Ernst, Kinners: Ich versteh ja, wir leben in einer digitalisierten Welt. Ohne Internet geht gar nüscht mehr. Die virtuelle Vernetzung der Menschen untereinander ist nicht zu unterschätzen, genauso wenig wie ihr Nutzen. Ich find das ja gut. Hab ich gar nix gegen. Persönlich nutze ich sowas zwar eher weniger mittlerweile, aber nun gut. Mir ist dennoch durchaus klar, dass virtuelle Netzwerke einen hohen Stellenwert heutzutage einnehmen in unserer Gesellschaft, und das ist auch gar nicht mal so furchtbar, wie manche Zeitgenossen gern behaupten. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile.

Aber dass ein 45-minütiger Facebook-Ausfall es tatsächlich in die Hauptnachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender schafft?

Wollt ihr mich eigentlich verarschen?

Im Ernst, geht’s noch? 45 verdammte Minuten war das Ding nicht zu erreichen und alles dreht durch? Habt ihr sonst keine Sorgen? Oh man, das kitzelt schon wieder meinen inneren Gernot Hassknecht wach. Jessas.

Naja, wie dem auch sein, jetzt geht’s ja wieder, das Volk hat sein Opium zurück und kuckt mal, was mein Schatz mir gebastelt hat:

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Geil, wa?

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Ein Regal, für aaaaaaaaaaaaaalle meine Nagellacke.

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Ja, ich hab da so… nen Spleen.

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So ne Art Sammeltrieb.

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Sind doch nur 90 Stück.

Und dafür bekommt mein Schatz auch was gebacken, nämlich

Vegane Schokomuffins

Nach Martha Stewart, und die hat das Rezept von Divvies Bakery.

Zutaten für 12 Stück:

  • 180gr Mehl
  • 100gr Zucker (eventuell mehr)
  • 30gr Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 60ml Pflanzenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300ml Wasser

So, erstmal alles wie gehabt: Papierförmchen in das Blech und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl, Kakao und Natron mischen und beiseite stellen.

Zucker, Wasser, Salz, Vanille und Öl mischen und die Mehlmischung dazusieben. Kurz per Hand verrühren – nicht zu lange, sonst wird’s zäh – und den recht flüssigen Teig mit einem Eisportionierer auf die Förmchen verteilen (eine Kugel Teig pro Mulde).

20 – 25 Minuten backen, feddisch.

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Fazit:

Okay, das war einfach. Von wegen, veganes Essen ist irre kompliziert und man braucht ne Million exotischer, teurer Zutaten dafür. Also in dieser Beziehung gehen diese Muffins schonmal ganz klar als Sieger hervor. Die Zutaten hat man eigentlich immer daheim, und zusammengerührt sind sie innerhalb von ein paar Minuten.

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Allerdings. Erstens – sie werden nicht sehr hoch. Eher so Brownie-Höhe. Es fehlt halt die Triebkraft der Eier. Und die Konsistenz ist auch anders, als man das von konventionellen Backwaren gewöhnt ist. Ein bisschen elastischer, würde ich sagen, vielleicht etwas gummiartig, wobei das hier nicht negativ gemeint ist. Die Muffins sind trotzdem sehr schön saftig und zart, nur eben nicht traditionell fluffig-kuchig. Muss man einfach wissen.

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Dann der Geschmack. Aaaaaaaaaaaalso – wenn ihr die Muffins so ganz pur ohne irgendwas drauf essen wollt: Nehmt mehr Zucker. Unbedingt. 150gr dürfen es dann schon sein.

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Ansonsten muss da n Guss drauf. Ich hab mich für einen Zimt-Zuckerguss entschieden, und damit schmecken die Muffins dann auch richtig gut. Schön intensiv schokoladig. Da gibt es nix zu meckern, wer auf Bitterschokolade steht, wird sie sicher mögen.

Hier sieht man übrigens schön die Reaktion von Essig und Kakaopulver - eine leichte Rotfärbung des Teiges.

Hier sieht man übrigens schön die Reaktion von Essig und Kakaopulver – eine leichte Rotfärbung des Teiges.

Nicht-veganer können natürlich auch ein normales Frosting draufgeben, oder Schlagsahne, oder Schokosahne oder was ihr grad wollt. Und Veganer nehmen dann eben ein veganes Frosting, soll’s ja auch geben. Oder Sojasahne. Auf jeden Fall benötigen diese Muffins einen Sidekick, als Einzelgänger funktionieren sie nicht so.

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Alles in Allem also gar nicht mal so schlecht. Ungewohnte Konsistenz, aber nicht ungenießbar. Nur eben anders. Geschmacklich völlig unspektakulär schokoladig, wie man das von einem Schokomuffin erwartet. Für Veganer und Allergiker sicher ne gute Alternative, wenn einen dann doch mal die Kuchenlust packt.

Drei von fünf Küchenkatzen.

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