IMG_7914
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)

Variationen vom Eierlikör-Muffin


Öhm, hallo?

Huuuhuuuu?

Ist da wer? Irgendwer?

Und wenn ja – isses bei euch zufälligerweise hell?

Beiß mir in die Nase, ich wusste nicht, wie viele verschiedene Abstufungen von Grau es gibt, aber ich schwöre beim Großen Gugelhupf – sie sind momentan alle am Himmel über Berlin zu finden. Was für eine Suppe. Ich hatte schon Spülwasser, das sah erbaulicher aus.

Fehlt eigentlich nur noch der fiese Nieselregen, und ick hol mir meine Decke auf die Couch, roll mich ein und melde mich ab bis März.

Und überhaupt: Wieso ist eigentlich immer noch November? Sollte der nicht schon seit drei Monaten vorbei sein? Warum issn der so laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang? Ich lege die Pfote meiner Katze dafür ins Feuer – der Oktober war kürzer. Da konntest ja gar net so schnell kucken, wie der vorbei war, aber der November will sich wohl häuslich einrichten. Ugh.

Wenns denn dann mal wenigstens schön winterlich kalt werden würde, bitteschön.

Aaaaber wir wollen ja nicht meckern, er hat ja auch was Gutes an sich, der viel geschmähte elfte Monat des Jahres. Ich persönlich finde beispielsweise kaum etwas schöner, als morgens die erste Tasse Kaffee im Bett zu trinken, während es draußen grad mal hell wird. Und abends kann man schon viel früher als sonst die gemütliche Beleuchtung einschalten und Kerzen anzünden.

Lecker Tee.

Kuscheldecken.

Warmes Apfelkompott.

Diese heimelige, leicht nostalgische Atmosphäre.

Und Eierlikör-Muffins in Variationen

Basis war dieses Rezept hier, ich hab nur die Mengen etwas umgerechnet, weil’s sonst zu viel geworden wäre.

Zutaten für 6 große Muffins:

  • 3 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker oder die entsprechende Menge Extrakt
  • 150gr Puderzucker
  • 150ml Eierlikör
  • 150ml Öl
  • 75gr Mehl
  • 75gr Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • Nach Bedarf und Wunsch: Kakaopulver, Schokostreusel, Kokosraspel, Rosinen, Nüsse…

Ein 6er-Muffinblech einfetten und den Ofen auf 175°C vorheizen. Ihr könnt natürlich auch ein normales Muffinblech nehmen, dann eben etwas kürzer backen.

Eier, Vanille und Zucker schööööööööööööööön cremig aufschlagen, Öl und Likör zugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.

Ausstellungsstück a: Eierlikör und Sonnenblumenöl.

Ausstellungsstück a: Eierlikör und Sonnenblumenöl.

Mehl, Stärke und Backpulver mischen und dazusieben, KURZ unterrühren. Nicht überrühren, sonst wird’s zäh.

Diesen Teig entweder so pur belassen oder mit Zutaten nach Wunsch pimpen. Ich konnte mich nicht entscheiden, also habe ich Marmor-Muffins gemacht, einen Kokos-Muffin, einen mit Schokostreuseln und einen mit Rosinen. Einen hab ich auch so gelassen, wie er war.

Wofür auch immer ihr euch entscheidet – der Teig landet in den Förmchen (etwa halb voll füllen, bitte) und wird ca. 30 Minuten gebacken. Kleinere Muffins dürften schon nach 20 Minuten fertig sein, einfach die Stäbchenprobe machen.

Und das war’s auch schon.

IMG_7914

Wer will, kann noch ne Glasur auftragen oder Puderzucker überstäuben. Und falls jemand ein Rezept für ein Eierlikör-Frosting hat – das passt sicher auch.

IMG_7958

Fazit:

Wer Sorgen hat, hat auch Likör, oder wie war das?

Okay, Sorgen machen diese Muffins einem nicht. Echt nicht. Super einfach zu machen, das Ergebnis ist schön saftig und wie schon gesagt – man kann herrlich variieren.

IMG_7922

Der Eierlikör-Geschmack kam am nächsten Tag etwas stärker durch, aber so lange halten die Dinger sich auch problemlos. Einfach nur schön luftdicht verpacken. Auch einfrieren geht einwandfrei, in dem Fall dann bei Zimmertemperatur auftauen lassen und nochmal kurz in der Mikrowelle anwärmen, dann sind sie wie frisch aus dem Ofen.

IMG_7959

Und weil das so schöne, niedliche, klassische Muffins sind, die auch hervorragend zu der weiter oben erwähnten nostalgischen Novemberstimmung passen (am besten legt ihr noch ein Spitzendeckchen auf den Tisch und kramt Omis Kaffeeservice hervor), gibt es viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

IMG_7925

Schnell gemacht, idiotensicher, lecker und ein geprüftes Mittel gegen November-Blues. Ich wiederhole:

Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

Solche hier:

IMG_7893

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *