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Triple Chocolate Cupcakes


Na, ihr Muggel?

Lasst uns heute doch mal über mein Lieblingsthema reden.

Nein, nicht Katzen.

Obwohl die kleinen Fellnasen ja wirklich für ausreichend Gesprächsstoff sorgen und gestern war ja auch Welt-Katzentag und Ginny hat sich hier auch grad so unglaublich zuckersüß neben mir ausgebreitet und ratzt voll Wonne vor sich hin, und… ich schweife ab.

Nein, das Thema, welches ich heute zur Sprache bringen möchte, behandelt eine Sache, die… nun, ich möchte an dieser Stelle Loriot paraphrasieren: Ein Leben ohne sie ist möglich, aber sinnlos.

Schokolade.

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Jawoll. Es soll ja Leute geben, die Schokolade hassen, aber das halt ich für ein Gerücht. Es soll ja auch das Monster von Loch Ness geben. Oder ehrliche Politiker. Ich bitte euch.

Herzlich Willkommen also zu Annas wunderbarer Welt der Schokolade.

Punkt 1: 9,71 Kilogramm Schokolade verzehrt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr und befördert die Bundesrepublik damit auf Platz zwei der Weltrangliste. 9,71 Kilogramm. Pah. Ihr vielleicht. Anfänger.

Punkt 2: Wenn mich jemand sucht – ich bin in Las Vegas. am Eingang der Jean Philippe Pâtisserie des Bellagio Hotels steht nämlich der größte Schokobrunnen der Welt, aus dem etwa zwei Tonnen Schokolade sprudeln. Ich muss meinen Köpper üben.

Punkt 3: Solltet ihr mal 250 Dollar übrig haben – gönnt euch doch mal was und investiert in eine so genannte „La Madeline au Truffe“. Chocolatier Fritz Knipschildt hat sich dieses Ding ausgedacht, das aus Valrhona-Schokolade besteht und bis dato die teuerste Praline der Welt ist. Find ich viel cooler, als die längste.

Punkt 4: Die größte Tafel Schokolade der Welt ist übrigens Armenierin. 2011 wurde sie geboren, ist 25cm dick, 5,60 Meter lang und wiegt 4,4 Tonnen. Ich war bei meiner Geburt geringfügig mickriger. Und bin es heute immer noch.

Punkt 5: Das britische Common Law legt fest, dass Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Schokolade essen dürfen. Ja nee, is klar.

(Quellen: http://www.weinrich-schokolade.de/de/schokolade-a-z/kurioses.html und http://www.stern.de/genuss/essen/tag-der-schokolade-12-skurrile-fakten-rund-um-schokolade-2122257.html )

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Und schon wieder was gelernt, toll, wa? Damit könnt ihr dann heute beim Samstag-Abend-Schwoof Eindruck schinden. Und extra Punkte gibt es, wenn ihr noch eben schnell die hier zaubert:

Triple Chocolate Cupcakes

(aus dem Buch „Cupcakes“, Christina Richon, ein GU Küchenratgeber und Geschenk von meiner Schwester)

Für 16 Stück

Zutaten

–          75gr Schokolade

–          130gr Butter

–          150gr Zucker

–          Mark von ½ Vanilleschote (oder ½ Röhrchen Vanille-Aroma)

–          3 Eier

–          150gr Mehl

–          25gr Kakaopulver, kein Instant-Getränkepulver (ich hab 40gr genommen)

–          1 ½ TL Backpulver

–          ½ TL Natron

–          1 Prise Salz

–          100ml Buttermilch

Zunächst einmal schmelzen wir die Schokolade. Bei mir musste hier der letzte meiner Schoko-Weihnachtsmänner dran glauben, Sorte Vollmilch mit Karamellsplittern. Mit Zartbitterschokolade schmeckt es aber auch.

Das Muffinblech bereiten wir wie üblich vor, indem wir Papierförmchen reinstellen und den Ofen heizen wir auf 180°C vor.

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille schaumig schlagen, die Eier anschließend einzeln unterrühren.

Die Buttermilch zufügen und ebenfalls verrühren.

Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen und zu den flüssigen Zutaten geben. Kurz unterheben.

Und hier bin ich vom Original-Rezept abgewichen: An dieser Stelle kam bei mir noch ne Tafel weiße Schokolade dazu, in grobe Stücke gehackt von meinem Mann. Vollmilch- oder Bitterschokolade geht natürlich auch. Oder Nüsse. Macht doch, wat ihr wollt.

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Mit dem Eisportionierer geben wir jetzt wieder eine Kugel Teig in jede Mulde des Bleches und backen das Ganze für 25 Minuten.

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Auskühlen lassen und dekorieren, wie es euch beliebt. Bei mir ist es heute mal ein ganz schlichter Überzug aus Zartbitter-Schokolade geworden, auf den ich noch Lakritzkonfekt und Streusel geworfen habe. Ich habe mir aber sagen lassen, dass ein Schokoladen-Frosting auch nicht zu verachten ist.

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Fazit:

Mehr Schokolade geht nicht. Geschmolzen, als Pulver, in Stücken und auch noch als Deko – eigentlich sind das schon Quatro Chocolate Cupcakes.

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Und zwar welche, an denen es nix zu meckern gibt. Nicht zu süß, der Schoko-Geschmack schön intensiv und vollmundig, die Konsistenz fluffig und zart, die Schokostückchen geben noch ein wenig Biss – ein rundum solides Rezept, das auch noch sehr einfach zu handhaben ist.

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Einen Extrapunkt gibt es von mir noch, weil sich die Dinger auch schön vielseitig dekorieren lassen und man so von schlichtem Schokomuffin mit Glasur bis hin zum dekadenten Mega-Cupcake mit Frosting und Trüffel-Deko die ganze Bandbreite abdecken kann. So ein Rezept sollte eigentlich jeder in seiner Küche haben. Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

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