pfirsichtarte10
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)

Tarte au pêches


Yay, Juni! Herzlich willkommen in meiner Lieblingsjahreshälfte!

Ich hab’s einfach irgendwie mehr mit dem zweiten Teil des Jahres. Tschuldigung, Ostern. Doch auch, wenn ich bekennender Herbst-Fan bin, komme ich nicht umhin, immer ein wenig aufgeregt zu werden, wenn es denn dann endlich wärmer wird, wir abends um neun erstaunt feststellen, dass es ja noch hell ist und die ersten Erdbeeren und Pfirsiche in den Geschäften auftauchen.

pfirsichtarte03

Hübsch, nicht?

Ich muss ja gestehen, ich backe eigentlich eher wenig mit Obst (kurioserweise viel mehr mit Gemüse o_O), hauptsächlich, weil die süßen Früchtchen meistens nicht lange genug überleben, um im Kuchen zu landen. Irgendwie fallen die immer in meinen Mund, ich weiß auch nicht.

Doch diesmal kam es anders! Ein paar wenige, ein paar mutige und ausdauernde Pfirsiche haben es geschafft!

pfirsichtarte01

Gruppenfoto unserer Helden

Naja, und dann war da noch dieser angebrochene Becher Creme fraîche im Kühlschrank und das Wetter war so schön sonnig und in meinem Französischkurs war die ganze Zeit die Rede von gateaux und tartes und baguettes und frommage, dass ich unser tapferes Steinobst zu einem Kuchen verarbeitete.

pfirsichtarte02

Ganz ohne Opfer geht sowas natürlich nicht…

Bei diesem meinem neuesten Werk aus der Küche (auch gern „Das Labor“ genannt), handelt es sich um eine ganz schlichte Obsttarte, also ein Boden aus Mürbeteig, belegt mit Früchten und einem Eier-Sahne (oder Creme fraîche)-Guss und fertig. Noch puristischer wird’s wenn man den Guss weglässt. Das kommt besonders gut mit einem Zimt-Teig und Äpfeln. Ich sag ja nur.

Pfirsichflaum!

Pfirsichflaum!

Für die Füllung habe ich handelsübliche Creme fraîche benutzt, ich bin mir aber sicher, saure Sahne, Schmand, Creme double o.ä. funktionieren auch (Feedback hierzu bekomme ich übrigens gern!).

Bei den Pfirsichen darauf achten, dass ihr nur wirklich reife verwendet, sie müssen schön weich und saftig sein und intensiv duften – wenn ihr euch beim Entkernen und Schneide schön einsaut und anschließend selbst wie ein Pfirsich riecht, sind sie genau richtig. Des Weiteren empfehle ich, Butter zu verwenden und keine Margarine, da der Teig aus nur wenigen Zutaten besteht und die Butter einen beträchtlichen Teil des Geschmackes ausmacht. Generell gilt beim Backen – beste Zutaten für besten Geschmack, merkt euch das, liebe Leute, es lohnt sich wirklich. Ich mein, wenn schon Kuchen, dann aber auch bitte hervorragenden!

 

 

Tarte au pêches

Zutaten Boden:

–          200 gr Mehl

–          120 gr weiche Butter

–          2 EL Creme fraîche

Zutaten Füllung:

–          4-5 Pfirsiche

–          Eigelb von 3 Eiern

–          170 gr Creme fraîche

–          150 gr Zucker

–          40 gr Speisestärke

 

Den Ofen heizen wir auf 180°C vor und bereiten eine Tarte- oder Springform (26cm) vor (also einfetten oder mit Backpapier auslegen).

Mehl, Butter und Creme fraîche zu einem Teig kneten (eventuell ist etwas mehr Mehl nötig, der Teig sollte zart und weich sein, aber nicht kleben). Ausrollen und den Boden der Form damit auslegen und einen kleinen Rand (ca. 2cm) formen.

Die Pfirsiche halbieren, entkernen und in Achtel schneiden, damit dann den Teig belegen, ungefähr so:

pfirsichtarte07

Nochmal, weil’s so schön ist:

pfirsichtarte06

Anschließend Eigelb, Creme fraîche, Zucker und Speisestärke gut miteinander verquirlen (vielleicht noch ein bisschen Vanille hinzugeben), über die Pfirsiche kippen und 45 – 60 Minuten backen. Unbedingt auskühlen lassen, sonst läuft euch die Füllung davon!

pfirsichtarte08

Jetzt könnte man noch etwas geschlagene Sahne organisieren…

pfirsichtarte09

Einfach so schmeckt sie aber auch wunderbar…

pfirsichtarte10

Und die Nachbarn freuen sich auch über ein Stück!

Schatzi sagt, das sieht aus wie ne Pizza...

Schatzi sagt, das sieht aus wie ne Pizza…

 

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *