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Sweet Cornbread


Ich habe einen Clown geheiratet.

Doch, im Ernst. Er behauptet zwar, Online-Redakteur zu sein, aber ick glaub dem Kerl kein Wort. Kein einziges. Nicht bei dem, was der so tagtäglich raushaut. Kostprobe gefällig?

Was macht ne Bombe in Bordell?

Puff.

Buaaaahahahaaa.

Den Schutzheiligen von draußen spielenden Kindern nennt man St. Kasten.

Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahaahahahahaha.

In welcher Stadt bekommt man flüssiges Gestein geschenkt?

In Gratislava.

Gröööööhl. Ich schmeiß mich weg.

Soviel dann dazu. Immerhin bringt er mich zum Lachen. Und dafür bekommt er dann

Sweet Cornbread

Zutaten:

  • 120gr Mehl
  • 120gr Maismehl
  • 60gr brauner Zucker
  • 2 TL Backpulver, gestrichen
  • 1 TL Salz, gestrichen
  • 240ml Milch oder Buttermilch
  • 75gr Butter, geschmolzen
  • 1 Ei

Wir fetten unsere Brownieform ein und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Die Mehlsorten und das Backpulver mischen und beiseite stellen.

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Dit wäre dann dit Maismehl, wa?

Zucker mit Salz, Butter und Ei schaumig aufschlagen, das Mehl sieben und mit der Milch zügig unterrühren.

Den ziemlich flüssigen Teig in die Form gießen und ca. 30 Minuten backen. Am besten ne Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen dann doch immer ein bisschen anders bäckt.

Am besten noch warm servieren oder getoastet mit kalter Butter, Konfitüre oder ganz klassisch mit Ahornsirup.

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Fazit:

Kommt unspektakulär daher, schmeckt aber super.

Schön saftig-sandig. Eigentlich kein Brot im engeren Sinne, aber auch kein klassischer Stuten, dazu fehlt die Hefe. Irgendwas zwischen Brot und Kuchen halt.

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Das Maismehl sorgt für eine leicht erdig-süßliche Note, daher würde ich auch die Zuckermenge nicht erhöhen. Wird sonst echt zu süß und pappig.

Mir persönlich hat das Maisbrot frisch am besten geschmeckt, noch leicht warm… joa, doch, doch. Das lässt Mama sich gefallen.

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Ganz traditionell gehört natürlich Ahornsirup dazu, dafür muss man es aber wirklich süß mögen. Besser passt kalte Butter, leicht gesalzen – das ergibt einen genialen Kontrast zwischen süß und salzig. Auch toasten kann man das Maisbrot ganz wunderbar, genauso wie einfrieren – nach zwei Tagen wird es nämlich leider etwas trocken, deshalb: Alles, was übrig bleibt, einfach in den Tiefkühler stecken.

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Der gemeine Amerikaner isst sein Maisbrot übrigens auch gern zu einem netten Chili con Carne – solltet ihr das Brot zu diesem Zweck backen, würde ich allerdings den Zucker am besten ganz weglassen.

Wir fassen also zusammen: Wer den Geschmack von Maisgebäck mag, der ist hier gut bedient. Einfach und schnell gemacht, simple Zutaten, solides Ergebnis. Ich würde sagen… vier von fünf Küchenkatzen.

 

 

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