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Super Chunk Cookies


Berühmte letzte Worte:

„Do jit et nix ze kriische.“ – Konrad Adenauer (dat is Kölsch für: Da gibt es nix zu weinen.)

„Ich hatte gerade achtzehn Whisky ohne Eis; ich denke, das ist der Rekord.“ – Dylan Thomas

„Der Typ muss anhalten… Er wird uns sehen.“ – James Dean (Leider lag er hier falsch.)

„Lasst mich in Ruhe!“ – Bertholt Brecht (Ich mag den Mann.)

„Doktor, denken Sie, dass es die Wurst war?“ – Paul Claudel (Ähm…?)

„Gott wird mir vergeben, das ist sein Beruf.“ – Heinrich Heine

„Ich will ne Miezekatze!“ – Holly Cupcake

Ja ja. So geht es also zu Ende. Das war’s. Aus. Vorbei. Schließt den Vorhang, dies Theater ist vorüber.

Mit anderen Worten: Ich bin kraaaaaaaaaaaaaaaank, wuääähääähäää! Ganz fies erkältet bin ich, jawoll! Halbtot sieche ich hier auf meiner Couch herum und darf zusehen, wie der Zu-Erledigen-Berg immer höher und höher wird.

Also… wenn ich mir das so recht überlege… vielleicht ist sterben doch ne Option. Nie wieder Wäsche aufhängen! Kein Rumärgern mit der GDL mehr! Yay!

Und sollte es doch einem von euch da draußen ein Bedürfnis sein, dies unbedeutende mein Leben zu retten – Care-Pakete in Form von Gummibärchen, Schokolade und Plüschdecken gehen bitte gleich direkt in die Testküche, ja? Da könnt ihr euch dann auch noch eben nen Keks nehmen.

Super Chunk Cookies

Das Rezept für den Basisteig hab ich auf Chefkoch.de gefunden.

Zutaten für ca. 30 – 35 Cookies:

  • 225gr sehr weiche Butter (keine Margarine)
  • 175gr Zucker
  • 200gr gezuckerte Kondensmilch (keine normale!!)
  • 350gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Nach Wahl: grob gehackte Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte, Karamellstückchen…

Tja. Im Grunde genommen geht’s ganz einfach:

Alle Zutaten nacheinander (bis Schokolade etc.) zu einem Teig verrühren. Das geht anstandslos mit den Schneebesen des Mixers, der Teig sollte leicht klebrig, leicht krümelig, aber mit den Händen gut formbar sein.

Und jetzt habt ihr zwei Optionen:

  • Ihr backt sofort.
  • Ihr stellt den Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank.

Zum Unterschied kommen wir gleich.

In beiden Fällen rollt ihr kleine (oder größere) Teigkügelchen, legt sie auf ein Backblech (mit Backpapier), drückt sie platt und belegt diese Scheiben dann mit Leckerlies eurer Wahl: Wir hatten heuer weiße Schokolade/gesalzene Cashews und Vollmilchschokolade/Rosinen.

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Bitte nicht mehr als 9 Cookies pro Standard-Backblech, die Dinger gehen sehr in die Breite!

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Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C 12-14 Minuten backen. Auf keinen Fall länger!!!!!

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Die Kekse sind noch sehr weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, das macht nix, das soll so. Auf dem Blech auskühlen lassen und fertig.

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Fazit:

Da sucht man jahrelang nach einem perfekten Cookie-Rezept, und dann isses so einfach.

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Zunächst einmal zum Kühlen des Teiges:

Die Bilder zeigen das Ergebnis nach einer 24stündigen Kühlzeit. In diesem Fall bekommt ihr recht große, flache Cookies, die richtig schön chewy sind, wie der Amerikaner zu sagen pflegt. Leicht knusprig am Rand, weich und zäh innen.

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Backt ihr den Teig sofort, werden die Cookies etwas kleiner (sie laufen immer noch auseinander!), dafür aber höher, heißt – mehr Knusperkruste außen, weicher Kern im Inneren.

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Beides schmeckt allerdings hervorragend.

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Statt weißem Zucker solltet ihr auch mal braunen versuchen, die Karamellnote ist tödlich.

Und als Belag eignet sich wirklich so gut wie alles – Schokolade, Nüsse (gesalzen und ungesalzen), Trockenfrüchte, Smarties, kleingehakte Schokoriegel, Salzbrezelchen, Marshmallows, Karamellbonbons, Fleur de Sel… Bloß nicht zuuuuu geizig sein beim belegen, weniger als auf den Fotos zu sehen ist, sollte es echt nicht sein.

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Der Teig selbst schmeckt schön buttrig, nicht zu süß, leicht karamellig. Wer mag, gibt noch einen Hauch Zimt oder Vanille mit ran, kommt auch auf euern Belag an.

In diesem Sinne – die Kekse sind auch echt super für Kindergeburtstage: Den Teig kann man vorbereiten und dann können die kleinen Schreihälse Racker sich ihre eigene Cookie-Pizza belegen. Kommt ziemlich gut an.

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Warm find ich die Cookies übrigens am besten, dazu einfach vorm Verzehr mal kurz in die Mikrowelle legen… hach, ich fang schon wieder am Sabbern an.

Jedenfalls, lange Rede, kurzer Sinn: fünf von fünf Küchenkatzen.

 

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