Wolle Bäumche kaufen?
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Schokobäumchen


It’s the finaaaaal countdoooooown!

Dädädäädäää, dädädädädääää!

It’s the final…

Was? Ihr habt selbst nen Kalender? Ich muss nicht extra noch…? Okeee, lass ich’s halt. Hier weiß eh keiner meine grandiosen Gesangseinlagen zu schätzen. Alles Kunstbanausen. Barbaren. Ravioli-kalt-aus-der-Dose-Esser. Jawoll, sone seid ihr, beee-stimmt.

Aaaaber ich will mal nicht so sein. Ist ja Weihnachten.

Und wie dem einen oder anderen (der einen oder anderen, wir sind ja Feministen) heute Morgen vielleicht auch dämmerte – eine Woche noch bis Heilig Abend. Der Countdown hat begonnen. Jetzt gilt’s.

Ich weiß zwar nicht was, aber irgendwas wird schon gelten.

Mama kann nämlich nicht so wirklich was mit dem Begriff Weihnachtsstress anfangen. Echt nicht. Okay, n bissl mehr zu tun is schon. Geschenke organisieren und verpacken, dekorieren, Kekse backen und dann die kleinen, netten Weihnachtstraditionen nicht vergessen. Stimmt schon, Dezember ist naturgemäß ein recht geschäftiger Monat. Aber Stress würd ich das jetzt nicht nennen. Mag sein, dass ich ein Naturtalent bin, was Organisation angeht – stressig ist es im Hause Cupcake zu Weihnachten eigentlich nie.

Vielleicht bin ich aber auch einfach schon innerlich tot und merk dat net mehr.

Und so ein bisschen Trubel gehört doch auch irgendwie dazu. So ein wenig turbulentes Treiben, da schmeckt dann der Glühwein auf der Couch abends bei Kerzenschein und Weihnachtsfilm nochmal so gut.

Und mal ganz davon abgesehen – wer es hasst, Geschenke für Menschen, die er liebt, auszusuchen, der macht irgendwas falsch, so Leid es mir tut. Mir bereitet das nach wie vor Freude.

In diesem Sinne: Keks?

Schokobäumchen

Aus der Rezeptsammlung Nr. 117 „Köstliche Weihnachtszeit“ von Dr. Oetker, „Weihnachtskette“

Zutaten für ca. 50 Stück:

  • 250gr Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 100gr Zucker (im Original brauner)
  • 1 Pck. Finesse Vanille
  • 125gr weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100gr Raspelschokolade, zartbitter (ich hatte Vollmilch)
  • Nach Belieben Zimt (meine Idee)

Ofen auf 180°C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, die Schokoraspel dabei zum Schluss unterarbeiten. Das ist am Anfang eine etwas krümelige Angelegenheit, aber es wird besser, keine Sorge.

Hinweis: Im Original kommt kein Zimt mit hinein, ich habe dem Ganzen aber noch 2 TL davon hinzugefügt.

Diesen Teig dann etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und weihnachtliche Motive ausstechen, in diesem Fall – Tannenbäume.

Und hier muss ich euch warnen: Der Teig ist ein wenig zickig beim Ausrollen. N bissl brüchig quasi. Ich musste ein bisschen mit den Griffeln nachhelfen, damit das eine schöne, zusammenhängende Platte wird. Von daher ist es auch ganz, ganz wichtig, dass ihr möglichst kein weiteres Mehl mit unterknetet beim wiederholten Ausrollen. Auf jeden Fall so wenig wie irgend möglich.

Diese Bäumchen kommen dann aufs Blech, das Blech in den Ofen, da bleibt es für 15 Minuten und fertig sind die Schokobäumchen.

Jetzt noch auskühlen lassen und nach Wunsch dekorieren.

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Fazit:

Ich muss gleich mal meckern: Der Teig ließ sich leider nicht soooooo dolle verarbeiten. Wie gesagt – ziemlich brüchige Angelegenheit. Vielleicht hätte man statt 125gr Butter 150gr nehmen sollen, das werde ich nochmal austesten.

Wolle Bäumche kaufen?

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Geschmacklich sind die Kekse nämlich einwandfrei. Schön schokoladig, knusprig, nicht zu süß und die Idee mit dem Zimt kann ich nur weiterempfehlen. Das passt hier sehr schön.

Optisch lustig stell ich es mir auch vor, wenn man weiße Schokoraspel nimmt. Wäre einen Versuch wert.

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Auch das dezente Vanillearoma harmoniert schön mit der intensiven Schokonote, das kommt ziemlich gut.

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Und wenn man vor dem Backen ein Löchlein in die Kekse piekst, dann lässt sich auch wunderbar Christbaumschmuck daraus machen – sicherlich nett als Aktion für Kinder in der Adventszeit.

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Im Großen und Ganzen ein solides Basisrezept für Schokokekse zum Ausstechen, nur für die Teigverarbeitung gibt es Abzüge in der B-Note, also drei von fünf Küchenkatzen.

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Da fällt mir grad ein – und was schenk ich der Katze?

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