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Schoko-Kokos-Muffins


So, mal schauen… was haben wir denn da?

Ah ja, das hier ist gut:
„Ich entscheide die großen Dinge und meine Frau die kleinen. Welche Dinge groß oder klein sind, bestimmt meine Frau.“  Sagte beispielsweise Uwe Seeler.

Und Don Herold betonte: „Ohne meine Frau wäre die Ehe unerträglich.“

Und schon der alte Wolle von Goethe wusste: „Im Ehestand muss man sich hin und wieder streiten, sonst erfährt man ja nichts voneinander.“

Und warum ich euch das alles erzähle?

Schatz und ich haben heute sechsten Hochzeitstag!

Na sowas.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum biste ausm Kindergarten raus, schmeißt du auch schon deinen eigenen Haushalt inkl. der Pflege eines größeren Säugetieres (aka. Ehemann).

Was feiert man eigentlich am sechsten… da muss ich doch mal eben… ah, Zuckerhochzeit feiern wir also heute, na schau mal einer an. Ist bestimmt das Lieblingsjubiläum der Zahnärzte.

Wie dem auch sei, ihr versteht doch hoffentlich, dass ich deswegen ein weeeeeeenig busy bin – man hat ja noch so viel vorzubereiten. Nö, ich verrat nicht, was. Der Feind liest mit.

Aber daher kommen wir jetzt auch ganz unspektakulär und ohne Umschweife zu unserem vorletzten Testreihen-Rezept für

Schoko-Kokos-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

  • 220gr Mehl
  • 60gr Kokosraspel
  • 50gr Schokostreusel
  • 2 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 3 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Ei
  • 130gr Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 80ml Öl
  • 200ml Milch

Das Muffinblech vorbereiten (also Papierförmchen rein oder ausfetten) und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Natron mischen und beiseite stellen.

Das Ei mit Zucker, Öl und Milch verquirlen, anschließend die Vanille hinzufügen und zum Schluss die Schokostreusel und die Kokosraspel unterrühren.

Die Mehlmischung sieben und kurz (!!!) unterziehen, es dürfen sehr gerne noch Mehlnester zu sehen sein.

Da! Mehlnest!

Da! Mehlnest!

Ca. 20 Minuten backen.

Wenn gewünscht, verzieren und verputzen.

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Fazit:

Erster Gedanke: Wo is die Kokosnuss?

Zweiter Gedanke: Ah, da isse ja!

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Will sagen: Der Kokosgeschmack braucht nen Moment, bis man ihn bemerkt. Also immer schön gründlich kauen, Kinder! Dann schmeckt’s aber wie gebackenes Bounty.

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Zugegeben, für Zeitgenossen mit Zahnprothesen oder Spangen sind diese Muffins vermutlich nichts – akute Kokosraspel-Verkeilungs-Gefahr. Davon aber mal abgesehen hab ich eigentlich nichts zu meckern.

Flugs zusammengerührt und lange im Ofen brauchen Muffins ja generell nicht – also auch gut geeignet für spontane Kaffee-Zusammenkünfte.

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Und der Geschmack hält auch jeder kritischen Betrachtung stand. Schokolade und Kokos halten sich gut die Waage, ohne, dass einer von beiden zu dominant wird und die Süße stimmt auch.

Topping braucht’s eigentlich nicht, ich hab aus optischen Gründen noch weiße Kuvertüre drüber gesprenkelt, aber eine zarte Puderzucker-Bestäubung oder ein Klecks Sahne wären genauso gut. Oder auch einfach gar nix.

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Luftdicht verpackt halten die Dinger so in etwa zwei bis drei Tage, dann wird’s etwas trocken. Man kann sie aber auch wunderbar einfrieren.

Summa summarum gibt’s vier von fünf Küchenkatzen.

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