IMG_9290
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)

Schoko-Kaffee-Cupcakes


Sagt mal, hört dieser Monat auch noch mal auf?

Im Ernst – ist immer noch Januar? Kann schon irgendwer vielleicht das Ende sehen?

Is ja furchtbar.

Ich schwöre beim Großen Gugelhupf, der Januar ist kein Monat, sondern eine Zeitanomalie, in der die Zeit auf mindestens das Doppelte ausgedehnt wird. Normal is das auf keinen Fall, erzählt mir doch nix. Muss Hawkins anrufen.

Und das Wetter hilft auch nicht wirklich. Wenn sogar ich mal wieder etwas Sonne begrüßen würde, dann wisst ihr, dass wettertechnisch echt Land unter ist. Ich mein, wenn’s wenigstens richtig Winter wär, so mit Schnee und sowas… das sieht immer noch hübscher aus als diese Kreation in Schlammgrün, Trübbraun und Matschgrau. Garniert mit Popelocker.

True Story: Im Moment bin ich jeden Tag froh, wenn’s endlich dunkel wird. Dann muss ich mir das Elend da draußen wenigstens nicht weiter anschauen.

Ich kann mich auch nicht entsinnen, jemals einen Menschen getroffen zu haben, dessen Lieblingsmonat der Januar war… im Grunde also ein Monat wie die AfD: Keiner will wirklich was mit ihm zu tun haben.

Naja, ne Woche noch, wa? Schaffen wir auch noch. Und gegen kleine, müde Durchhänger-Momente haben wir

Schoko-Kaffee-Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:

  • 140gr Mehl
  • 1 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 60gr Butter
  • 150gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 60gr Creme Fraiche
  • 90ml sehr starken Kaffee

Zunächst eine Anmerkung:

Für den Kaffee habe ich einfach drei gehäufte Teelöffel Kaffeepulver genommen, mit 90ml heißem Wasser aufgebrüht und ohne zu filtern verwendet. Also mit Pulver. Nein, das merkt man im fertigen Cupcake nicht, verstärkt den Kaffeegeschmack aber enorm. Wer das dennoch nicht möchte, muss halt filtern, oder – in diesem Falle sogar anzuraten – Instantkaffee verwenden.

Nun denn – Muffinblech vorbereiten und den Ofen auf 160°C vorheizen.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schön cremig schlagen. Das Ei hinzufügen und unterrühren.

Creme Fraiche dazugeben.

Mehl, Backpulver und Kakao mischen und sieben und mit dem Kaffee kurz unterrühren.

IMG_9280

Nicht zu lange rühren, sonst wird’s zäh.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit einem Frosting eurer Wahl dekorieren. In diesem unseren Fall war das ein schlichtes Vanille-Frosting.

Und schooooooooooooooon sind wir fertig.

IMG_9300

Fazit:

Kaffee ist ja immer so ne Sache beim Backen. Meistens ist es so, dass der Teig noch schön danach schmeckt, das fertige Produkt aber nicht mehr wirklich.

Hier nicht. Wie schon gesagt – kippt ruhig auch das Kaffeepulver mit in den Teig, das merkt man überhaupt nicht und eure Cupcakes schmecken dann auch tatsächlich nach Kaffee. Instantkaffee müsste genauso gut funktionieren, das hab ich aber noch nicht ausprobiert.

IMG_9309

Die Zuckermenge würde ich eventuell erhöhen, je nachdem, welches Frosting ihr nehmt. In meinem Fall war es ausreichend, weil meine Vanillecreme sehr süß war. Nehmt ihr aber ein etwas weniger süßes Topping, wie beispielsweise Schlagsahne, dann solltet ihr den Zuckeranteil im Teig auf ca. 180gr erhöhen.

Geschmacklich lässt sich hier also nichts groß meckern – schöner Mokkageschmack, nicht zu süß, nicht zu herb, kein Grund zur Klage.

IMG_9290

Und auch die Textur lässt keinen Raum für Beanstandungen. Saftig, weich, flaumig, ein bisschen feucht, aber nicht klitschig. Können wir durchgehen lassen.

Beim Frosting habt ihr verschiedene Möglichkeiten – Vanille, Schokolade, Kaffee (natürlich) passen alle wunderbar, aber auch Karamell oder einfache Schlagsahne kann man gut verwenden. Da könnt ihr also ganz und gar nach persönlichem Geschmack auswählen.

IMG_9299

Und luftdicht verpackt halten sich diese kleinen Racker auch gut und gern drei Tage. Oder ihr friert sie einfach ohne Frosting ein.

Summa summarum erhält dieses Testobjekt am Ende dann vier von fünf Küchenkatzen. Doll, wa?

Mietzekatze.

Mietzekatze.

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *