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Royal Icing


So, jetzt is aber mal gut hier. Raus aus meiner Küche, na los… hopp hopp, wird’s bald? Jetzt übernimmt Mama wieder das Kommando.

Und wehe, es ist nicht ordentlich!

Naah, Quatsch… ich will zwar nicht genau wissen, wie es zwischendurch mal aussah, aber mein Schatz hinterlässt die Küche immer in tadellosem Zustand. Bin ganz stolz auf den Guten.

Und ihr kennt jetzt endlich auch Schatzi.

Ansonsten – ich fass mich heut mal kurz, Mama hat nämlich nen kleinen Schnuppen und fühlt sich irgendwie nich so doll.

Aber ein bisschen hab ich trotzdem gezaubert, keinen Kuchen zwar (ist ja noch Torte da), aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber ist euch schon aufgefallen, dass Oktober nur noch eine Woche entfernt ist? Und was sagt uns das?

Halloweeeeeeeeeen.

Okay, technisch gesehen ist Halloween nur ein einziger Tag, aber nicht bei mir. Hier jibbet 31 Tage lang Tricks and Treats, Grusel und Geister, abgetrennte Hände und Fledermausflügel.

Und heute nehme ich das zum Anlass, mit euch mal über Royal Icing zu sprechen.

Royal Icing – das ist dat Zeuch, was ihr auf euren Lebkuchenherzen findet. Dieser steinharte Zuckerguss, der Äonen überdauert.

Und sau-einfach zu machen ist.

Ihr benötigt nicht mehr als:

  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 250gr Puderzucker
  • Eventuell Lebensmittelfarbe

Vorab: Ganz wichtig ist, dass Schüssel, Schneebesen und sowieso alles, was ihr benutzt, absolut fettfrei sind. Sonst könnt ihr’s gleich vergessen.

Das Eiweiß befreit ihr zunächst einmal von diesem ekligen Gekröse, dass da immer so rumschwimmt, die so genannte Hagelschnur. Da hätte mal das Huhn draus werden sollen, aber der Zug ist abgefahren. Also weg damit.

Dann nehmt ihr euren Mixer mit den Schneebesen und schlagt Eiweiß, Salz und Zitronensaft ganz kurz schaumig, aber nicht steif.

Anschließend gebt ihr einen Teil des Puderzuckers hinzu und nun wird steifgeschlagen. Nicht gleich den ganzen Zucker reinkippen, sondern besser in zwei Fuhren. So lässt sich die Konsistenz besser kontrollieren.

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Hier gilt: Wenn euch die Masse zu fest ist, einfach tropfenweise Wasser hinzufügen, ist sie euch zu flüssig, löffelweise Puderzucker dazugeben.

Und das war’s eigentlich auch schon.

Jetzt könnt ihr, wenn ihr wollt, das Ganze noch einfärben. Und hier empfehle ich wirklich Pastenfarben. Die sehen so aus:

Bezugsquellen findet ihr im Internet (wo auch sonst?)

Bezugsquellen findet ihr im Internet (wo auch sonst?)

Okay, die sind etwas teurer, als das flüssige Zeug aus dem Supermarkt, aber bei mir reichen diese Döschen auf dem Foto jetzt schon vier Jahre.

Passend zu Halloween haben wir grün...

Passend zu Halloween haben wir grün…

... lila...

… lila…

... und orange.

… und orange.

Man braucht wirklich nicht viel, und darüber hinaus verwässern sie nicht den Zuckerguss. Solltet ihr Flüssigfarben verwenden, müsst ihr auf jeden Fall noch mehr Puderzucker hinzufügen.

Joa, und nun könnt ihr damit spielen.

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Ich füll den Zuckerguss meistens in meine hübschen Dekoflaschen:

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Und dann wird gemalt:

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Diesmal gab’s Krötenaugen:

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In verschiedenen Farben:

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Es gab Spinnennetze:

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Zuckersüße Grabsteine:

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Und schaurig-schöne Gruselgrüße:

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Man kann den Guss auch gleich direkt auf das Gebäck auftragen, dann aber bitte nicht mehr in den Kühlschrank – das Icing nimmt die Feuchtigkeit aus der Luft auf und zerläuft.

Ansonsten lasst ihr eure Werke einfach auf dem Backpapier über Nacht trocknen und dekoriert dann. Verwendet ihr dabei so Geschichten wie Frosting, Buttercreme oder Sahne als Unterlage, die Deko bitte erst kurz vorm Servieren anbringen, denn auch hier gilt – Feuchtigkeit löst die Ornamente wieder auf.

So, und nu geh ich wieder unter die Decke, schwitzen. Hatschi.

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