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Red Velvet Whoopie Pies


Örks.

Hab ich schon unterm Bett… ja doch, da hab ich schon geschaut, ähm… hinterm Kühlschrank? Mal eben kurz n bissl vorrücken, das Ding… äääärk, is der schwer… nee, auch nix. Verdammt.

Hmm… unter der Katze? Nope.

In der Waschma… nee, nüscht.

Hinter den Vorhängen versteckt sich auch nichts, oder? Nöööt, noch weniger als nix.

Oh hey – unter der Couch! Da war ich noch nich… mal eeeeeben kurz auf Tauchgang… schnüffel… schnupper… jaaaaaaa! Heureka! Da ist noch was! Und es ist ganz und gar meins! Mein Schaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaatz…

Oh süßer Sauerstoff! Wie hab ich dich heute schon vermisst.

Atmen ist heut wohl eher so Glücksache, hm? Wat muss das auch so schwül sein… ich weiß schon, warum ich den Sommer grundsätzlich nur an der Küste erträglich finde. Da muss ich mich wenigstens nicht mit den Katzen um den Platz vorm Ventilator kloppen.

Und so schwitzen wir weiter fröhlich vor uns hin und mümmeln an einem dieser süßen

Red Velvet Whoopie Pies

Zutaten für 20 Stück:

  • 110gr Butter, weich
  • 150gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120ml Buttermilch
  • 1 EL Essig
  • 240gr Mehl
  • 30gr Kakaopulver, ungesüßt
  • ½ TL Backpulver
  • Rote Speisepastenfarbe

Wir heizen den Ofen auf 180°C vor und fetten unser Whoopie Pie-Blech ein. Wer ein solches nicht sein eigen nennt, stattet ein Backblech mit Backpapier aus.

Butter, Zucker und Vanille schön cremig rühren.

Das Ei gut unterrühren.

Mehl, Backpulver und Kakao mischen, sieben und mit der Buttermilch, dem Essig und der Speisefarbe ebenfalls kurz unterrühren. Die Menge der Speisefarbe hängt davon ab, welche Marke ihr benutzt und wie rot ihr es denn gerne hättet. Ich rate allerdings von der Verwendung flüssiger Farbe ab, das verwässert den Teig zu sehr.

Jetzt ca. 1 EL Teig in jeweils eine Mulde des Bleches füllen und ein wenig verstreichen. Dabei darauf achten, dass der Teig nicht die Rände berührt, sondern nur bis knapp davor reicht.

Wer kein spezielles Blech hat, gibt jeweils einen EL Teig auf das Backblech und verstreicht ihn, dabei darauf achten, dass alle Kleckse einigermaßen gleich groß sind.

10-15 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.

Inzwischen ein Frosting bereiten:

  • 100gr Frischkäse
  • 100gr Butter (keine Margarine)
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300-400gr Puderzucker

Einfach alles der Reihe nach gut verrühren, ein wenig kühlen und feddisch. Die Puderzuckermenge richtet sich dabei nach der gewünschten Konsistenz.

Jetzt noch jeweils zwei Pies mit Frosting zusammensetzen und schnabbulieren.

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Fazit:

Hübsch, lecker, leicht zu machen. Passt.

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Die Pies an sich sind schön saftig und dezent schokoladig, das Frosting frisch und süß und alles zusammen ergibt einen feinen, weichen, kleinen Mini-Kuchen, der quasi perfekt ist für das Picknick im Park oder dem Tag am Baggersee. Aber nicht die Kühltruhe vergessen!

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Kleiner Tipp: Auf keinen Fall mehr Zucker nehmen, das hier ist schon hart an der Grenze. Nicht vergessen – das Frosting ist im Grunde Zucker pur.

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Wer möchte, kann auch eine Schokocreme als Füllung verwenden, aber Cream Cheese Frosting ist halt klassisch.

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Für ein fancy Design kann man die Ränder der Pies auch noch in Streuseln wälzen, die bleiben dann am Frosting kleben. Sieht ganz hübsch aus.

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Alles in allem – hübsche, kleine Kuchen, solide und klassisch im Geschmack, nette Optik, gut zu transportieren. Auch in der Herstellung ziemlich einfach, das schaffen auch Anfänger. Die Pies kann man ohne Füllung auch gut einfrieren, ansonsten halten die gefüllten Dinger sich – kühl gelagert und luftdicht verpackt – gut und gerne drei Tage.

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Sagen wir mal… dreieinhalb von fünf Küchenkatzen.

 

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