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Quarkhasen


Ooooh, schaut mal, da kommt noch einer!

Hopp, hopp, hopp.

Wie niedlich.

Uuuund noch einer, hier ist ja richtig Verkehr… einer nach dem anderen, wie auf dem Bahnhof, herrje. Ach, da kommt schon der nächste… Ey Alter – dir fallen die Eier aus dem Körbchen, pass ma n bisschen auf, ja? Und schön vorsichtig mit den Küken, die sind doch noch so klein.

Oh Vorsicht – hier rennen Hennen! Ich sag ja, ziemlicher Trubel hier. So viele Eier wollen noch versteckt, Osterglöckchen gestimmt und Schokohasen eingewickelt werden.

Jaja, Ostern also, hm? Isses mal wieder soweit. Hasen und Eier überall und die Prospekte im Briefkasten haben auch schon wieder zugenommen in den letzten Wochen. Richtiggehend dick sind sie geworden. Osterpfunde, wa? Da hat man sich grad von Weihnachten erholt, da geht das schon wieder los. Richtige Partytiere, diese Christen. Da jagt eine Fete die nächste. Da sag nochmal einer was von verstaubt und verknöchert. Pah.

Eher flauschig und niedlich – kuckt mal, da sind noch mehr Häschen:

Quarkhasen (und –eier)

Rezept von hier.

Zutaten:

  • 500gr Magerquark
  • 150gr Zucker
  • ½ Röhrchen Zitronen-Aroma
  • 1 Röhrchen Vanille-Aroma
  • 2 Eier, groß
  • 12 EL Öl
  • 9 EL Milch
  • 600gr Mehl
  • 1 ½ Tütchen Backpulver
  • Butter
  • Vanillezucker, echter

Am Abend vorher legen wir ein sauberes Küchentuch in ein Sieb, geben den Quark in dieses Tuch, stellen die ganze Konstruktion über eine Schüssel oder ähnliches, schlagen das Tuch über dem Quark zusammen und beschweren alles mit einem schönen Gewicht. Kann auch hässlich sein, Hauptsache schwer.

Das lassen wir jetzt über Nacht stehen, damit der Quark gut abtropfen kann. Am Ende habt ihr dann so etwa 250 – 300gr Quark. Die Molke könnt ihr trinken oder wegkippen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Quark, Zucker, Aroma, Eier, Öl und Milch zu einer schönen Creme verrühren. Es dürfen keine Klümpchen mehr zu sehen sein, das dauert ein paar Minuten.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und zu der Creme geben. Mit den Händen zu einem Teig verkneten. Nicht viel mehr Mehl zugeben, sonst wird’s trocken. Der Teig sollte sich in etwa anfühlen wie ein Hefeteig.

30 Minuten stehen lassen.

Ca. 1,5 – 2cm dick ausrollen und österliche Figuren ausstechen oder –schneiden, auf das Blech legen und ca. 15 Minuten backen.

Noch heiß mit flüssiger Butter bestreichen und dick mit Vanillezucker bestreuen. Hier bitte wirklich Butter nehmen und echten Vanillezucker, sonst schmeckt’s echt eklig.

Oder auskühlen lassen und mit einem Guss eurer Wahl bestreuen.

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Fazit:

Ich muss ja gleich mal meckern.

Frisch sind die Dinger wahnsinnig lecker, saftig, fluffig, weich und zart.

Sein Name ist Hase und er weiß von nichts.

Sein Name ist Hase und er weiß von nichts.

Am nächsten Tag sind sie dann nur noch wahnsinnig lecker.

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Will sagen: Macht nur so viele, wie ihr auch wirklich an einem Tag braucht, sie werden leider sehr schnell trocken. Oder friert sie ein, aufgebacken sind sie dann wieder wie frisch.

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Und dann sind sie wirklich fantastisch. Das Rezept hält in der Tat, was es verspricht – wie vom Bäcker. Der Quark macht die Hasen schön weich und saftig und gibt außerdem noch so eine fein-säuerliche Note, und Vanille und Zitrone harmonieren wunderbar miteinander.

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Selbstverständlich kann man das Aroma auch durch echte Zitronenschale ersetzen – schmeckt vermutlich noch besser, ich hatte nur einfach keine zur Hand.

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Falls ihr also noch ne Kleinigkeit für euern Osterbrunch sucht – die Quarkhasen sind recht fix gemacht (bis auf das Quark-Abtropfen, aber da muss man ja nicht daneben stehen), gelingsicher, schmecken und duften herrlich und sehen auch noch putzig aus.

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Lediglich die geringe Haltbarkeit muss ich bemängeln, ansonsten – vier von fünf Küchenkatzen.

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