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Pumpkin Spice Cupcakes


Börps.

So, das wäre dann der vorletzte Schokohase gewesen. Mal schauen, ob der letzte sich noch in den September retten kann. Hüpf, Häschen, hüpf!

(Anm.d.Red.: Da es sich bei erwähntem letztem Hasen um ein Exemplar aus Lindt-Vollmilch-Schokolade handelt, darf dieses bezweifelt werden.)

Muss ja langsam mal Platz machen in den Regalen, für die Heerscharen an Weihnachts-und Schneemännern. Da sammelt sich ja jedes Mal ne kleine Armee an. Die dann meistens bis Juni lebt.

Muss ich mir als Vegetarierin eigentlich Gedanken machen, wenn ich SchokoHASEN esse? Vielleicht sollte ich in Zukunft auf Schokomöhrchen umschwenken.

Naja, wie dem auch sei. Ich musste beim Einkaufen grad mit Entsetzen feststellen, dass die ersten Oktoberfest-Artikel ihren Weg ins Warenangebot des hiesigen Supermarktes gefunden haben. Ach herrje. Nur, um das nochmal klarzustellen – ich hasse das Oktoberfest. Das ist einfach nix für Mama. Sorry, liebe Bayern, aber tröstet euch – Karneval kann ich genauso wenig leiden. Klar, wem’s Spaß macht, sei’s gegönnt, aber ich kann damit einfach nichts anfangen.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich einfach nicht verstehe, warum das OKTOBERfest heißt, wenn es schon im SEPTEMBER anfängt?

Wer mir das erklären kann, bekommt einen von meinen

Pumpkin-Spice Cupcakes (mit Dominostein-Variante)

Zutaten für 30 Stück:

–          250gr Mehl

–          100gr Zucker

–          240ml Milch

–          3 Eier

–          120ml Öl

–          120gr Marmelade nach Wahl

–          ¼ TL gemahlene Muskatnuss

–          ¼ TL gemahlener Ingwer

–          ¼ TL gemahlene Nelken

–          ½ TL gemahlener Zimt

–          1 TL Natron

–          1 EL Kakaopulver (kein Instantpulver)

Gleich vorneweg: Da kommen wirklich 30 Stück bei raus, wenn ihr also keinen Tiefkühler habt oder die Dinger innerhalb von drei Tagen an den Mann bringen könnt, dann drittelt das Rezept lieber. Hätt ich auch mal besser gemacht.

Jedenfalls – erstmal wieder das Übliche Prozedere: Papierförmchen in die Mulden des Muffinbleches und Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl, Gewürze, Natron und Kakao gut vermischen und beiseite stellen. Wer es gerne kräftig würzig mag, kann die Menge der Gewürze auch verdoppeln (aber Vorsicht mit den Nelken!).

Eier und Zucker schön dick aufschlagen, nach und nach Öl, Marmelade und Milch zufügen und gut verrühren. Bei der Marmelade könnt ihr nehmen, was ihr wollt. Ich hab hier endlich mal meine selbstgebraute Zitronen-Rum-Marmelade verwurstet.

Zum Schluss das Mehl-Gemisch dazusieben und kurz verrühren. Ja, der Teig ist recht flüssig.

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Joa, und dann wieder mit dem Eisportionierer eine „Kugel“ Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

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Auskühlen lassen, und dann habt ihr folgende Optionen:

Ihr könntet ein Zimt-Frosting aufspritzen. Entweder so:

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Oder so:

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Ooooooooooder – wenn beispielsweise eure bessere Hälfte Zimt-Frosting nicht mag – ihr glasiert mit geschmolzener Kuvertüre:

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Oooooooooooooooooder aber euch ist am nächsten Tag wahnsinnig langweilig und euch fällt ein Rest Marzipan im Schrank auf. Dann könnt ihr die Cupcakes auch halbieren, die untere Hälfte mit Marmelade bestreichen, eine dünne Lage Marzipan drauflegen, den Cupcake-Deckel wieder drauf setzen und mit Kuvertüre überziehen. Boom – hausgemachter Dominostein-Cake:

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Das ist auch unsere Lieblingsvariante hier.

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Ihr seht also – die Dinger laden zum Kreativ-Sein ein. Sind ja auch genug da.

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Und sonst? Huch, sind die würzig. Schon fast schon richtig lebkuchenartig. Und unglaublich zart und luftig. Besonders frisch braucht man eigentlich nichtmal kauen, die lösen sich von allein im Mund auf. Texturnote 1.

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Allerdings würde ich auf keinen Fall auf eine Glasur oder ein Frosting verzichten, die Cakes selbst sind nämlich nicht sehr süß, und die Würze braucht irgendwie noch einen Gegenspieler, sonst schmeckt’s unausgewogen. Im Großen und Ganzen aber wirklich lecker, schon fast weihnachtlich und für Gewürzkuchenfreunde genau das richtige. Ich vergebe drei von fünf Küchenkatzen.

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