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Pretzel Shortbread Bars


Ugh.

Isses etwa schon wieder soweit?

Jedes Jahr der gleiche Quatsch, muss das echt sein? Wegen meiner könnte man das Ganze auch einfach übersprin- nein? Geht nicht? Ich muss jetzt wirklich?

Blach… na dann, ick komm ja nich drumrum… ähem.

Da simmer dabeiiiii, dat is priiiiihiiimaaaaaaaaaaaaaa

Viiiiiiiiiiiivaaaaaa Colo-

Hä? Wie, falsches Lied? Hier geht’s nicht um… ach sooooooooo, das andere deutsche Volksfest, das mir auf die Nerven geht, sagt dit doch gleich.

Seufz.

Dann geh ich mal mein Dirndl holen. Hilf ja nüscht.

Und ihr nehmt euch von den

Pretzel Shortbread Bars

Ein Martha Stewart-Rezept

Zutaten:

  • 140gr Salzbrezelchen
  • 60gr Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 125gr Butter
  • 150gr Zucker, am besten braun
  • 1 Eigelb
  • 20 weiche Karamellbonbons, in Stücken, optional (aber empfohlen)

Wir fetten unsere Auflaufform / Brownieform und legen sie mit Backpapier aus. Trust me, so bekommt man die Bars später besser wieder raus.

Den Ofen heizen wir auf 180°C vor.

70gr Brezeln zerschreddern wir schön fein – das geht mit dem Pürierstab recht gut. Eine Moulinette oder Vergleichbares tut’s aber auch. Mehl und Backpulver zu diesem Brezelmehl geben und gut vermischen.

Die restlichen 70gr Brezeln zerschreddern wir ebenfalls, aber nicht ganz so fein.

Butter und Zucker schön cremig rühren, das Eigelb hinzufügen und gut untermischen und zum Schluss das Brezelmehl dazugeben. Die grob gehackten Brezelstücke kurz unterheben.

Diesen Teig jetzt in die Form geben und festdrücken. Und jetzt kommt’s: Nun noch mit den Karamellstückchen belegen. Martha macht das nicht. Ich schon.

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Jetzt noch 25 – 30 Minuten backen, auskühlen lassen und schnell sein, sonst bekommt ihr nix mehr ab.

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Fazit:

Okay, ich mag zwar das Oktoberfest nicht mögen, aber diese Pretzel Shortbread Bars sind der Knaller.

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Wer auf die Kombi süß und salzig steht, der wird sie lieben.

Schön mürber, buttriger Teig, der durch die Brezeln diesen ganz dezenten Laugengeschmack bekommt, kleine Brezelstückchen, die mit ihrem Salz quasi den Gegenpol zur Süße bilden, eine Konsistenz, die irgendwo zwischen mürbe und chewy liegt und als Krönung noch sahniges Karamell.

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Was will man eigentlich mehr?

Wie schon gesagt – Martha verzichtet auf die Karamellbonbons, aber vertraut mir hier: Die sind das Tüpfelchen auf dem i.

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Schnell und einfach gemacht sind sie auch noch, das bekommen auch Backanfänger hin (lasst euch nur nicht irritieren – der Teig ist ein bisschen krümelig, das passt schon), der Geschmack ist definitiv mal was Anderes und bei eurer Oktoberfest-Party dürften diese kleinen Schlingel sicher im Mittelpunkt des Desserts-Buffets stehen.

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Von daher sag ich mal: viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

 

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