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Pflaumen-Marzipan-Muffins


Wollen wir spielen? So ein richtig nettes Ratespiel? Ja? Ooookay, also:

Die Gestalt der Früchte variiert in Größe, Form und Farbe stark mit der Sorte. So kommt zwischen schwarz, blauschwarz, blau, blaurot, violett, purpurrot, rot, gelb und gelbgrün eine große Variantenbreite von Farben vor. Die Früchte sind allerdings meist bereit, zwischen 1 und 8 Zentimeter lang, kugelig bis länglich-eiförmig, gefurcht und hängend. Das Fruchtfleisch schmeckt süß bis herb und ist saftig. Der Steinkern ist über 13 Millimeter lang, kugelig bis ellipsoid, gekielt, mehr oder weniger abgeflacht und glatt bis höckerig. An der Rückenfurche sind meist Kammstriche vorhanden. Das Fruchtfleisch löst sich leicht vom Kern oder haftet fest. Der Samen schmeckt meist bitter (Schatzi, nicht lachen!)

(Abgeschrieben von Wikipedia)

Und? Kommt ihr drauf? Hm?

Nein?

Na gut, einen Hinweis hab ich dann noch: Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48 (16).

Jaaaaa, jetzt wird alles klar, wa? Sachet doch gleich, Mutti.

Natürlich ist die Rede von der Pflaume.

Hach, wat hat mein kleines Herzchen gejubelt, als ich jüngstens beim Lebensmittelkrämer meines Vertrauens die ersten Pfläumchen und Zwetschken erspähte. Fehlen noch Feigen und Kürbisse, Äpfel und Birnen (neue Ernte) und Mama is im Herbst-Himmel. Wird ja auch mal Zeit. Sommer schön und gut, aber mir reicht’s. Sagte ich ja schon. Endlich kein Schwitzen mehr im Saunabüro. Endlich wieder Kätzchen im Bett. Endlich wieder die berüchtigte Frage nach dem Unterschied zwischen Pflaume und Zwetschke. Klären wir auch noch, versprochen.

Aber erstmal backen wir, und zwar natürlich

Pflaumen-Marzipan-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

  • 800gr Pflaumen
  • 100gr Marzipanrohmasse
  • 125gr Butter, weich
  • 80gr Zucker
  • 3 Eier
  • 7 EL Milch
  • 250gr Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver

Wir statten unser Muffinblech mit Papierförmchen aus und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Das Marzipan in der Mikrowelle erwärmen, so ca. 30 Sekunden, damit es weicher wird.

Butter, Zucker und Marzipan schön schaumig rühren und anschließend die Eier einzeln unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und zusammen mit der Milch zügig unterrühren.

Die Pflaumen halbieren, entkernen und achteln.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und die Pflaumenachtel darauf verteilen.

Ca. 30 Minuten backen.

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Fazit:

Gesamturteil gut, aber ich habe folgende Verbesserungsvorschläge zu machen:

1)      Die Pflaumen in kleine Stücke schneiden, in Mehl wälzen und gleich unter den Teig heben, anstatt oben drauf zu legen. Dann hat man einfach eine gleichmäßigere Fruchtverteilung und der Muffin wird noch saftiger.

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2)      Zur Intensivierung des Marzipanaromas empfehle ich die Verwendung von Bittermandel-Aroma. Ein, zwei Tröpfchen reichen schon, dann schmeckt man auch wirklich Marzipan. So geht das leider ein wenig unter, es ist zwar da, aber doch seeeeeehr dezent. Was schade ist, denn Marzipan und Pflaume passen toll zusammen.

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Ansonsten gibt es hier nix zu meckern.

Fix zusammengerührt, saftig, fruchtig, nicht zu süß und schön (p)flaumig).

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Tipp für alle, die es nicht schaffen, die Muffins innerhalb von zwei Tagen zu vertilgen: Man kann sie auch ganz toll einfrieren. Nach zwei Tagen ziehen die kleinen Biester nämlich ihr Pelzmäntelchen an – frische Früchte eben. Also, schnell essen oder kaltmachen.

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Wer mag, kann noch ein bisschen Zimtglasur drüberträufeln oder Schlagsahne dazu reichen, aber auch solo sind die Pflaumen-Marzipan-Küchlein eine nette Bereicherung für den spätsommerlichen Nachmittagskaffee.

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Und daher bekommt diese durchaus gelungene Variante des klassischen Pflaumenkuchens drei von fünf Küchenkatzen.

 

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