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Peanut Butter-Apple-Bars


Ich darf mal eben kurz Wikipedia zitieren:

„Mit einem Narrenruf begrüßen sich die aktiven Narren und Jecken bei Karneval, Fastnacht und Fasching. Dieser Schlachtruf kann je nach jeweiliger Karnevalshochburg unterschiedlich sein.“

Na, dann wollen wir doch mal sehen…

Kölle – Alaaf! und Düsseldorf – Helau! kennen wir. Is n alter Hut.

Aber wie wäre es mit Schnarragagges – Heidenei? So sagt man wohl in der Narrenzunft Kißlegger Hudelmale. Ja nee, is klar.

Und die Narrenzunft Seegockel, Friedrichshafen begrüßt sich mit Gockelores – Kikeriki! Wunderschön.

Mal schauen, was haben wir noch… ah ja: Ja, verreck! werfen sich die Narren in Günzburg an den Kopf, sobald der so genannte Stadtbutz auftaucht. Sind sie nicht charmant?

In Magstadt begnügt man sich mit einem schlichten Oi! Oi! Oi!, während es in Nettersheim einfach nur Wau wau heißt.

Mein persönlicher Liebling ist dabei allerdings das wunderschöne Schweinheim, wutz, wutz! Selbstverfreilich aus Schweinheim. Dieser Schlachtruf hat es hier im Hause Cupcake schon fast zum geflügelten Wort gebracht.

Und was zu futtern gibt’s natürlich auch:

Peanut-Butter-Apple-Bars

Zutaten:

  • 125gr Butter
  • 150gr Zucker (am besten brauner)
  • 115gr Erdnussbutter (hier: crunchy)
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 300gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 225gr Apfel, gewürfelt*

*Zu den Äpfeln: Braeburn eignet sich nicht sooooooooooooo sehr. Ich empfehle Granny Smith oder Boskoop, mit denen hab ich bis jetzt bessere Ergebnisse erzielt.

Wir fetten unsere Auflauf- / Brownieform und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Mehl, Backpulver und Natron mischen und beiseite stellen.

Butter, Erdnussbutter, Zucker, Vanille, Salz und Zimt schön schaumig rühren und die Eier nacheinander hinzufügen. Gut unterrühren.

Mehlmischung sieben und kurz unterrühren, die Apfelstücke per Hand unterheben und den Teig in die Form geben. Glattstreichen und 35 – 45 Minuten (je nach Ofen) backen.

Anmerkung: Ich benutze immer nur Ober-/Unterhitze! Habt ihr Umluft, müsst ihr die Backzeit natürlich eventuell anpassen!

Währenddessen die Glasur zubreiten:

  • 180gr Puderzucker
  • 60ml Milch
  • 55gr Erdnussbutter
  • 1 TL Vanilleextrakt

cremig rühren und auf dem leicht abgekühlten Kuchen verteilen.

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Fazit:

Frisch schon ganz gut, einen Tag durchgezogen noch leckerer.

Wie schon gesagt – Braeburn ist kein guter Backapfel, von daher war der Apfelgeschmack in meinen Bars etwas dünn. Ihr solltet hier also wirklich eine andere Sorte verwenden. Im Allgemeinen bietet sich bspw. Boskoop zum Backen an.

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Ob ihr crunchy oder creamy Erdnussbutter nehmt, müsst ihr selbst wissen. Am Geschmack ändert das nicht so viel.

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Und verzichtet nicht auf den Guss! Der setzt dem Ganzen nochmal die Krone auf und sorgt für so eine weiche, gooey Schicht, schön cremig und leicht ungebacken irgendwie. Ersatzweise passt auch noch eine Karamellsoße oder ein Fudge-Guss.

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Der Rest ist dann schön saftig, der Erdnussgeschmack nicht zu dominant, aber gut vorhanden, die Apfelstücke geben so einen leicht säuerlichen Kontrast zum nussig-süßen des Teiges und die Erdnussstückchen sorgen für ein bisschen Biss (bei creamy Erdnussbutter entfällt das natürlich).

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Alles in allem mal ein bissl was anderes als die üblichen Verdächtigen Peanut Butter / Jelly, Peanut Butter / Chocolate, Peanut Butter / Banane. Grad das Säuerliche vom Apfel zusammen mit der Erdnuss find ich gut, das nimmt dem Ganzen dieses muffig-süße und macht die Bars etwas frischer im Geschmack. Eine Variante wären hier Waldbeeren statt Apfel.

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Und am Ende des Tages vergeben wir vier von fünf Küchenkatzen.

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