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Oreo-Cupcakes


Okay.

Ooookay.

OKAY.

Wo ist meine Schrotflinte? Die Handgranaten? Der Flammenwerfer? Wo sind sie? Schahaaatz?

Es darf ja wohl nicht wahr… das kann doch nicht euer Ernst, ich mein – echt jetzt? Ich dachte, das wäre vorbei! Das hätten wir hinter uns! Aus. Schluss. Nie wieder. Endlich Ruhe! Ein für allemal vorüber.

Es hätte so schön sein können.

Aber nöööö – is nich. Ich darf ja nicht. Keine Ruhe, kein Frieden für Mama. Es kann der Frömmste ja nicht… ihr wisst schon. Und da wundern die Leute sich, dass ich manchmal so ein nervöses Zucken im linken Auge habe. Hargh.

Ja, sie ist zurück. Meine Erzfeindin. Meine Nemesis. Mein Doktor No.

Die Elster.

Plage des letzten Sommers, Schreihals vor dem Herrn.

Ich dachte ja, ick hör nich richtig, als ich das heut morgen gehört hab. Keck, keck, keck. Keck, keck, keck. Keck, keck, keck.

ICH KECK DIR AUCH GLEICH MAL WAS!!!

Herrje, das Vieh bringt wieder meinen inneren Hassknecht zum Vorschein. Den ganzen Tag dieses Gekecker, da soll man net cholerisch werden.

Grumpf.

Gott sei Dank hab ich noch gefühlte sieben Tonnen Schokolade von Weihnachten.

Und außerdem noch

Oreo-Cupcakes

Rezept von hier.

Zutaten für 16 Stück:

  • 12 Oreo-Kekse
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 130gr Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker (oder adäquaten Ersatz)
  • 150gr weiche Butter
  • 120gr Mehl
  • 2 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 TL Backpulver
  • 100gr gehackte Schokolade
  • 6 EL Milch
  • 30gr Puderzucker
  • 200gr Frischkäse
  • 1 Becher Sahne

Sodale. Förmchen vorbereiten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Hier sind sie noch heile...

Hier sind sie noch heile…

Die Kekshälften voneinander lösen und die Creme entfernen (aber aufheben).

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Hier nicht mehr.

Die Kekse schön zerbröseln.

In letzter Zeit wird in meiner Küche recht viel gemetzelt...

In letzter Zeit wird in meiner Küche recht viel gemetzelt…

Butter, Zucker, Salz und Vanille schön flaumig schlagen und nach und nach die Eier unterrühren.

Mehl, Backpulver und Kakao gut mischen, zu der Buttermasse sieben und kurz mit der Milch einrühren. Zum Schluss noch die Schokolade und die Keksbrösel unterheben (aber nicht zu stark rühren!) und mit einem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Förmchen einfüllen.

Etwa 25 Minuten backen und dann auskühlen lassen.

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Den Puderzucker, den Frischkäse und die Cremefüllung zusammen aufschlagen, die Sahne separat steif schlagen und unterheben. Auf die Cupcakes geben und nach Belieben dekorieren.

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Fazit:

Hm. Ja. Also. Nummer Zwei in unserer Schokomuffins-Testreihe. Tja.

Schlecht sind sie nicht. Aber auch nicht wirklich der Brüller. Für handelsübliche Schokocupcakes sind sie okay. Schöner Schokogeschmack, nicht zu trocken, nicht klitschig, nicht zu süß, kein Grund zum Meckern. Nix bahnbrechendes, aber okay.

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Von Oreo-Cupcakes hatte ich mir allerdings mehr versprochen.

Oreo-Geschmack, beispielsweise.

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Der geht nämlich leider total unter, die Kekse schmeckt man kein Stück raus.

Und ganz ehrlich – erspart euch das Frosting, das fand ich nämlich in der Tat furchtbar. Viel zu süß, selbst für ein Frosting, die Cremefüllung kommt geschmacklich nicht durch und irgendwie hat man hinterher so einen fettigen Film im Mund. Nicht wirklich schön.

Ich hab dann statt des original Frostings eine Vanille-Creme verwendet und noch Keksbrösel obendrauf gestreut, das hat ein bisschen was retten können.

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Mit einem Cream Cheese Frosting oder einer Schokoladensahne wäre es wahrscheinlich noch besser geworden.

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Alles in allem also ganz nette Schokocupcakes, die einen zwar nicht umhauen, aber okay sind. Von Oreo kann hier aber keine Rede sein und das Frosting ist schlicht und ergreifend durchgefallen. Sorry, aber dafür gibt’s nur zwei von fünf Küchenkatzen.

 

 

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