... nachher
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Orangen-Schokino-Muffins


Meh.

Meeehhhh.

Geht weg.

Mag nich. Bin maulig. Und gib die Decke wieder her!

Grumpf.

Boah, sagt mal – is das bei euch auch so grau? Heiliger Baiserkringel, sehr viel deprimierender kann dat da draußen echt nicht mehr werden. Ist ja furchtbar. So viele Kerzen kannst da ja gar nicht anzünden, um das erträglich zu machen. Und den Tee gibt man sich am besten gleich intravenös.

Ja, ich gestehe – ich mag den Januar nicht. Den Februar übrigens auch nicht sonderlich. Da hat zwar Schatzi Geburtstag, aber das war’s dann auch schon. Und jedes Jahr versuche ich aufs Neue, pünktlich am 1.1. in einen zweieinhalbmonatigen Winterschlaf zu fallen, bau mir ein schönes Fort aus Kissen und Decken, stopf möglichst viel Schokolade in die Ritzen und Ecken, dekorier mit Kätzchen, hol die flauschige Biberbettwäsche, und sobald ich mich eingerollt habe und quasi an der Schwelle zum Schlaf stehe – Lulualarm.

Soviel dann zum Winterschlaf. Blöde Blase.

Also schleppen wir uns wieder mal durch diese räudigen ersten Monate des Jahres, immerhin – es kann ja nur besser werden, wa? Und bis dahin verordne ich der Katze Zwangskuscheln. Und ihr bekommt

Orangen-Schokino-Muffins

Zutaten für 18 Stück:

  • 125gr Butter
  • 180gr Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100gr Schokostreusel
  • 125ml Mineralwasser mit viel Blubber
  • 250gr Mehl
  • Abgeriebene Schale von 2 – 3 Orangen
  • ½ Pck. Backpulver

Muffinblech vorbereiten und den Ofen auf 180°C vorheizen. Bitte.

Und kuckt mal, was mir der Weihnachtsmann gebracht hat:

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Süß, wa?

Na jedenfalls – Butter, Zucker, Orangenschale und Vanille schöööööööööön flaumig rühren und die Eier dann einzeln hinzufügen. Jedes Ei erst komplett einrühren, bevor das nächste rein darf.

Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Wasser zu der Masse sieben (also, nur das Mehl sieben, nicht das Wasser…). Kurz unterrühren, dann die Streusel ebenfalls nur kurz einarbeiten und mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

Vorher...

Vorher…

Taddaaaaa.

... nachher

… nachher

Fazit:
Lecker. Unspektakulär und simpel, aber lecker.

Schoko-Orange ist ja per se eine gute Kombi und durch das Mineralwasser werden die Muffins richtig schön weich und fluffig.

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Und saftig sind sie auch noch.

Und schnell gemacht.

Was will man eigentlich mehr?

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Deko braucht’s hier eigentlich gar nicht, eventuell n bissl Puderzucker drüberstäuben oder ne Schokoglasur, aber nötig ist das nicht. Das sind so Muffins, die man sich an so nem grauen Januartag in die Brotdose packt und zur Uni mitnimmt, um wenigstens für einen Lichtblick zu sorgen. Ganz einfach. Ganz schlicht. Aber effektiv.

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Und dafür gibt es von mir vier von fünf Küchenkatzen.

Und ich warte jetzt darauf, dass es dunkel wird, dann muss ich den Matsch da draußen wenigstens nicht mehr sehen.

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