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Oatmeal Cake


Summ, summ, summ, Bienchen summ herum.

Kuckt mal, was ich hier habe:

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Hübsch, nicht?

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Hat mein Schatz mir von der Arbeit mitgebracht. Und dabei isser noch nichtmal Imker. Aber der reizende Kollege vom Schreibtisch nebenan (oder wo auch immer der sich rumtreibt) hat ihm dieses kleine Goldstück vorbeigebracht, keine Ahnung, wo der das her hat, aber Danke an dieser Stelle nochmal.

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Meine erste eigene Honigwabe.

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Voll cool.

Im Moment liegt sie in einem Sieb in der Küche, zum Abtropfen. Man glaubt ja gar nicht, wie viel Honig in so nem kleinen Teil drinsteckt. Und das Wachs (mit den Honigresten) kann man dann wie Kaugummi kauen. Hab ich jedenfalls gelesen, der Praxistest steht noch aus. Oder man wäscht das Wachs ab und knetet sich einen Bienewachskerzenüberzug (ich liebe die deutsche Sprache). Ich steh ja voll auf Bienenwachskerzen.

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Und der Honig landet dann im Herbst an besonders grauen Abenden bei mir im Tee. Vielleicht mit ner Scheibe Zitrone. Und nem Schuss Rum.

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Nun zum Kuchen.

Ich muss gestehen, ich hab mit mir gerungen, ob ich das Rezept überhaupt poste. Ich würd’s nämlich kein zweites Mal machen, sag ich gleich. Aber schauen wir uns das Corpus Delicti doch erst einmal an:

Haferflocken-Kuchen nach Maida Heatter

(aus dem Buch Cakes)

Zutaten (für eine 22x33cm große Auflaufform)

–          75gr Haferflocken (kernige)

–          300ml kochendes Wasser

–          180gr Mehl

–          1 TL Backpulver

–          1 TL Zimt

–          ¼ TL Muskatnuss, gemahlen

–          ½ TL Salz

–          115gr Butter

–          1 TL Vanille-Extrakt

–          450gr Zucker (eine Menge, die ich selbstverständlich reduziert habe auf 180gr)

–          2 Eier

So. Wir fetten unsere Form ein und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Die Haferflocken lassen wir etwa 20 Minuten in dem heißen Wasser quellen. Ich hab währenddessen Honig fotografiert.

Die Butter und den Zucker rühren wir cremig und geben dann nacheinander die Eier, Salz und Vanille hinzu.

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Nun die Haferflocken.

Das Mehl vermischen wir gründlich mit dem Backpulver, dem Zimt und der Muskatnuss und sieben es zu der Haferflocken-Butter-Masse und verrühren es kurz und knapp.

Ab in den Ofen und 40-45 Minuten backen.

Frau Heatter hat dann noch ein Kokosnuss-Topping obendrauf gestrichen, da ich aber über keinen Ofen mit Grillfunktion verfüge, habe ich darauf verzichtet.

Tja, das ist das Ergebnis:

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Sieht eigentlich gut aus. Hat auch toll gerochen. Und als er frisch war, war er auch sehr locker und lecker. Nur das Auskühlen, das ist ihm wohl nicht bekommen. Heute Morgen sah ich mich mit einer sehr kompakten Masse konfrontiert. Allerdings schmeckt diese Masse immer noch sehr gut, daran ist nix zu meckern. Man muss natürlich Haferflocken mögen, ist klar.

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Merke also:

Im warmen Zustand ist dieser Kuchen wirklich gut. Irgendwie so n Ding zwischen Auflauf und Kuchen eigentlich, ich könnte mir sogar vorstellen, das Mehl durch Vollkornmehl auszutauschen und den warmen Kuchen mit ungezuckertem Apfelmus als süße Mahlzeit zu servieren. Eventuell noch ein paar Rosinen oder Trockenfrüchte unterheben.

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Aber auf eine Kaffeetafel würde ich ihn doch nicht stellen.

Mein endgültiges Urteil lautet daher:

Die Zutaten waren sicher nicht verschwendet. Geschmacklich ist der Kuchen einwandfrei, und warm war er auch sehr schön locker-fluffig. Ist eben ein eher schlichter, simpler Kuchen, der noch nicht so genau weiß, ob er Kuchen, süßes Brot oder Auflauf sein möchte und der im kalten Zustand dann leider sehr kompakt wird. Bestimmt kein Fehlgriff, das Rezept, aber trotzdem wird es keine Wiederholung geben. 2 ½ von 5 Küchenkatzen.

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P.S.: Vielleicht hilft es, den Kuchen in der Mikrowelle aufzuwärmen oder Scheiben davon zu Toasten/Grillen, das muss ich nochmal versuchen.

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