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Nektarinen-Streuselkuchen a la Creme


Freunde der Nacht, ich glaub, ich hab Hirnfurz.

Nee, im Ernst, ick überleg jetzt schon bestimmt ne halbe Stunde lang rum, was ich euch heute so erzählen könnte, aber keine Chance. Nicht mal n blöder Witz will mir einfallen, die Lage ist also ernst. Sehr ernst.

Es ist aber auch sowas von verdammt friedlich momentan hier, kaum zum Aushalten. Schönes Wetter, die Katzen sind jesund, bis auf ein paar hitzebedingte Schlafprobleme und einen kaputten Router ist hier grad echt nix los.

Gut, die Spinne, die hier seit letztem September im Doppelglasfenster gewohnt hat, ist gestern gestorben. Ja, so langweilig ist das hier grad.

Aaaaaaaaaaber ich will ja nicht meckern. Nein, nein, echt nicht. Bloß nicht falsch verstehen. Immerhin – auf die Art sparen wir uns das Geld für einen Sommerurlaub am Ende der Welt. Entspannender kann es da nämlich auch nicht sein.

Also genießen wir einfach mal das süße Sommerleben, der nächste Bullshit lauert bestimmt schon um die Ecke. Die Idioten sterben ja nicht aus. Die bekommen aber auch keinen

Nektarinen-Streuselkuchen a la Creme

Zutaten für eine 26cm-Springform:

  • 375gr Magerquark
  • 225ml Sahne
  • 4 EL Speisestärke, gehäuft
  • 200gr Zucker
  • 250gr Butter
  • 340gr Mehl
  • 3 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • 4 - 5 Nektarinen

Wir legen unsere Springform mit Backpapier aus und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Den Quark verrühren wir mit der Sahne, der Stärke und 50gr Zucker. Wer mag, gibt hier noch etwas Vanille dazu.

Aus 100gr Zucker, 100gr Butter und 180gr Mehl stellen wir unsere Streusel her. Also einfach mit dem Mixer bearbeiten, bis das Ganze aussieht wie nasser Sand und dann nochmal mit den Händen zu Streuseln kneten.

160gr Mehl mit dem Backpulver mischen und beiseite stellen.

150gr Butter mit 100gr Zucker cremig rühren und die Eier einzeln hinzufügen und unterrühren.

Das Mehl sieben und zügig unterarbeiten.

Die Nektarinen entkernen und in Spalten schneiden.

Den Rührteig in der Form verteilen, darauf dann die Quarkmasse streichen, darauf dann die Nektarinen geben und darauf dann die Streusel streuseln. Das nenn ich mal Schichtarbeit.

Ca. 45 – 50 Minuten backen. Vorm Anschneiden unbedingt auskühlen lassen.

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Fazit:

Sieht unspektakulär aus, schmeckt herausragend.

Ein klassischer Kuchen für die sonntägliche Kaffeetafel, bewährt und traditionell – und dabei keineswegs altbacken und langweilig.

Saftiger Rührteig, frische Creme, süße Früchte und knusprige Streusel, was will man denn auch mehr?

Okay, man benötigt schon ein paar Schüsseln mehr bei der Zubereitung, aber wozu gibt es Spülmaschinen? Und das Ergebnis lohnt den Aufwand definitiv.

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Wem diese Basisvariante dabei zu schlicht ist, kann, wie schon erwähnt, selbstverständlich noch Vanille zum Aromatisieren an den Kuchen geben – ob in den Teig, die Creme oder die Streusel, ist hier dann eigentlich egal.

Die Nektarinen können natürlich auch gegen Pfirsiche ausgetauscht werden. Oder gegen Pflaumen. Oder Birnen. Oder Aprikosen. Oder was auch immer ihr wollt. Nur frisch muss das Obst sein und nicht zu weich. Lieber ein bisschen festere Früchte wählen, sonst habt ihr nachher Schlabbermatsch in der Form.

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Servieren könnt ihr den Kuchen dann einfach so oder mit etwas Schlagsahne, ganz wie es euch passt.

Und denkt daran, wirklich Butter für die Streusel zu nehmen! Im Teig geht ja auch Margarine, aber Streusel immer nur mit Butter!

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In diesem Sinne vergebe ich mal so… naja, vier von fünf Küchenkatzen für diese gelungene Mischung aus saftig, cremig, fruchtig, knusprig.

Und damit auf ins Wochenende.

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