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Mohn-Cupcakes


Kinder, was für ein Wochenende.

Ich kannet euch sagen, das war nix für schwache Nerven. Adrenalin pur, Aufregung ohne Ende. Man glaubt ja einfach nicht, was in zwei Tagen so alles passieren kann.

Beispiel gefällig?

Okay, also zunächst einmal hatten wir da diese gefährliche Falte im Teppich. Hätt mich fast das Leben gekostet. Dann der Marienkäfer-Angriff beim Morgenkaffee im Bett. Heimtückisch, sag ich euch!

Anschließend hab ich doch glatt ein bisschen Tee auf dem Wohnzimmertisch verschüttet und musste das wegwischen. Alter, soviel Anstrengung, und das am Wochenende! Und kaum hatten sich diese Wogen wieder geglättet, da sorgt so eine Wolke am Himmel für heilloses Durcheinander. Schwebt die einfach so vorbei! Dreister geht’s nicht mehr.

Und von der schweren Entscheidung, ob ich mein Sonntag-Nachmittags-Bubu nun auf der Couch oder im Bett mache, will ich gar nicht erst anfangen. Am Ende war ich dann so fertig mit den Nerven, dass mir bei meinem wöchentlichen Schaumbad fast der Donald Duck-Comic ins Wasser gefallen wäre. Ich sag ja – was für ein Wochenende.

War also echt überhaupt nix los hier. Der November scheint sich echt ewig hinzuziehen, ich könnt schwören, dass der schon seit drei Wochen vorbei sein müsste. Irgendwie drängt sich mir grad das Bild eines alten, staubigen Kaugummis auf. Na Mahlzeit.

Aaaaaaaaaber bald! Ein paar weniger Tage noch, dann is hier Weihnachten und da versteht Mama keinen Spaß! Hier wird schon mit den Hufen gescharrt, wartet’s nur ab, bald darf ich wieder loslegen. Wehe, wenn sie losgelassen!

Und bis dahin futtern wir noch ein paar

Joghurt-Mohn-Cupcakes

Zutaten für 15 Stück:

  • 100gr Butter
  • 2 Eier
  • 125gr Zucker
  • 150gr Joghurt
  • 100gr Mohn (KEIN Mohn-Back oder sowas!)
  • 150gr Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • Nach Wunsch Vanille, Zimt oder Zitronenschale

Moooooooooooooohn!

Moooooooooooooohn!

Gleiches Spiel wie immer – Papierförmchen ins Blech, Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl und Backpulver mischen und beiseite stellen.

Butter und Zucker schön cremig aufschlagen und die Eier einzeln zu der Creme hinzufügen. Immer schön erst ein Ei unterrühren, bevor ihr das nächste dazugebt.

Den Joghurt einrühren, wenn verwendet, Vanille o.ä. dazugeben (ich hab auf jegliche Aromazusätze verzichtet) und dann den Mohn unterrühren. Ja, das muss so komisch aussehen. Im Ernst – lecker sieht der Teig irgendwie nicht aus, aber nun gut.

Zum Schluss noch das Mehl dazusieben und kurz unterheben, dann mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig (der ist recht flüssig) in die Förmchen geben und ca. 20 – 25 Minuten backen.

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Auskühlen lassen und nach Wunsch dekorieren. Ich empfehle hier entweder ein simples Vanille-Frosting:

  • 100gr Butter
  • 100gr Frischkäse
  • Vanille
  • 300gr Puderzucker

Alles der Reihe nach gut miteinander aufschlagen. Doch, doch, richtig lange rühren, bevor der Puderzucker dazukommt.

Und jetzt wissen wir auch, warum das Blaumohn heißt.

Und jetzt wissen wir auch, warum das Blaumohn heißt.

Variante 2 (die mir besser gefällt) wäre ein Marzipan-Frosting. Dazu einfach oben genanntes Frosting im Verhältnis 1:1 mit Marzipan glattrühren. Geht besser, wenn man das Marzipan vorher in der Mikrowelle VORSICHTIG erwärmt.

Juten Hunger dann.

Fazit:

Erstens: Wenn euch euer Mann erzählt, doch, Mohnkuchen oder so würde er mögen und essen – glaubt dem Schuft kein Wort. Ihm gefielen die Cupcakes nämlich nicht so. Grumpf.

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Ich hingegen fand sie eigentlich recht gut. Ausgeprägter Mohngeschmack, fluffig, saftig, schön homogen in der Textur, und die Mohnsamen knistern so lustig beim Essen. Zahnspangenträger oder Leute mit Gebiss könnten hier allerdings länger was von den Dingern haben, als ihnen lieb ist.

Ich sag’s ja nur.

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Mir persönlich hat das Marzipan-Frosting übrigens besser gefallen, damit schmecken die Cupcakes wie eine Kuchen-Version dieses pervers leckeren Marzipan-Mohn-Joghurts.

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Dieses Mal hab ich auf Sachen wie Vanille und Konsorten im Teig verzichtet, kann man aber ruhig mit ran geben. Schön ist bestimmt auch etwas Zitronenschale im Teig und dann ein Zitronen-Frosting.

Und wer mag – Rosinen passen auch toll.

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Gemacht sind die Dinger dabei ziemlich fix, man kann so gut wie nichts falsch machen und Mohnfreunde kommen hier unbedingt auf ihre Kosten. Von daher: Vier von fünf Küchenkatzen.

Und ick geh schonmal das Lametta bügeln.

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