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Möhrenmuffins „Student“


Sehr geehrter Herr Nachbar,

vielen Dank, dass Sie mich in Kenntnis gesetzt haben darüber, dass meine Katze ihren Wellensittich gefressen hat. Ich hätte ihr sonst noch zusätzlich Futter gegeben, das ist nun jedoch unnötig.

Sollte es erneut zu einem derartigen Zwischenfall kommen, bitte ich Sie, mir dies wieder mitzuteilen, um eventuellem Übergewicht meines Haustieres vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Backfee.

So, und weil’s heut schon so spät ist und Mama noch so viel zu tun hat, gibt’s jetzt einfach mal n Rezept.

Möhrenmuffins „Student“

Zutaten für 12 Stück:

  • 125gr Butter, weich
  • 75gr Zucker, braun
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100gr Mehl (Vollkorn geht auch)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 250gr Karotten, fein geraspelt
  • 100 – 150gr Studentenfutter (hier in der Variante „Exotic“)

Papierförmchen ins Muffinblech setzen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Butter, Zucker und Salz schön schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen unterrühren. Möhren und Studentenfutter ebenfalls dazugeben.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und kurz einrühren. Nicht zu lange rühren, bitte, sonst wird’s zäh.

Mit einem Eisportionierer jeweils eine großzügige Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ca. 25 – 30 Minuten backen.

Vorm Verzehr auskühlen lassen und nach Wunsch mit Frosting oder Schlagsahne servieren.

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Fazit:

Hattu Möhrchen?

Diese Muffins jedenfalls schon. Und Nüsschen. Und Rosinchen. Und was sonst noch alles so in eurem Studentenfutter so drin ist, da könnt ihr ganz nach persönlichem Geschmack wählen.

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Lockere, fluffige Muffins dürft ihr allerdings nicht erwarten, aber das ist bei Möhrenmuffins nunmal so. Dafür sind sie sehr saftig, schmecken schön dezent süß, und die Nüsse geben den passenden Biss.

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Die Möhren sorgen dabei für eine leicht erdige Geschmacksnote, im positivsten Sinne, versteht sich. Außerdem sind sie dafür verantwortlich, dass die Muffins auch am zweiten und dritten Tag kein Stück trocken sind. Allerdings verderben sie dadurch auch recht schnell, deshalb ist hier schnell auffuttern angesagt.

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Frosting oder Sahne oder Glasur braucht es nicht zwingend, kann man aber machen. Besonders ein Cream Cheese-Frosting ist natürlich klassisch, man könnte es auch noch mit etwas Zimt aufpeppen.

Alles in allem – saftige, nicht zu süße Muffins, relativ wenig Zucker, in der Vollkornvariante sogar irgendwie gesund, einfach und schnell gemacht, lecker nussig und schön kernig im Biss. Vier von fünf Küchenkatzen.

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P.S.: Nein, selbstverfreilich wurde hier KEIN Vogel gefressen, unsere Tiger sind Stubentiger. Und überhaupt: Ginny weiß noch nicht einmal, was sie mit einem Stück Hühnerbrust anfangen soll (Wo is die Soße? Und soll ich das etwa kauen?!), geschweige denn, dass sie nen Piepmatz erlegen könnte.

Ich hab mir also nur ein Späßken erlaubt. Ja, es ist sehr warm hier.

 

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