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Möhrenbrot


Okay, seid ihr soweit?

Wirklich?

Setzt euch mal lieber hin.

Und trinken würd ich jetzt auch grad nix…

Das Häschen ruft in einer Milchfabrik an:“Haddu Milch?“
„Ja.“
„Haddu auch Fettarme?“
„Ja, habe ich auch!“
„Muddu langärmelige Hemden tragen!“

Baaaaaaahahahahaahahahaaa!

Oder wie is der hier?

Das Häschen kommt mit seinem Fahrrad an die Tankstelle. „Bitte voll tanken!“
Tankwart: „Du hast ja eine Schraube locker.“
Häschen: „Kannu auch gleich festmachen!“

Uaaaaaahahahaaaaa!

Okay, einen noch? Ja? Na gut, weil ihr es seid:

Kommt ein Häschen zum Apotheker und fragt: „Haddu Möhrchen?“
Apotheker: „Möhrchen in der Apotheke? Nein!“
Nächster Tag: „Haddu Möhrchen?“
„Möhrchen in der Apotheke? Raus!“
Nächster Tag: „Haddu Möhrchen?“
„Möhrchen in der Apotheke? Wenn Du noch einmal kommst, und das fragst, dann nagle ich dich da an die Wand!“
Nächster Tag: „Haddu Nägel?“
„Nägel in der Apotheke? Nein!“
„Na dann: Haddu Möhrchen?“

Blaaaaaaaaaaaaaaaaahahahaaaarghhh! Ich schmeiß mich weg! Ich kann nicht mehr! Brüller! Oooooooh mein Gott!

Ähem. Hüstel.

Tschuldigung.

Ich hab mich schon wieder im Griff, keine Panik.

Und ihr ahnt es vielleicht schon – heute jibbet was mit Möhrchen. Ha, wer hat da Möhrenkuchen geflüstert? Du? Faaaaaaaaaaaaaaaalsch! Heute gibt es

Möhrenbrot

Das Originalrezept gibt’s hier, ich habe lediglich die Zucchini gegen Möhren ausgetauscht und die Nüsse weggelassen.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 500gr Mehl (Type 405)
  • 1 Würfel Hefe (42gr)
  • 1 TL Zucker
  • 250ml handwarmes Wasser
  • 250gr geraspelte Möhren
  • 2 TL Salz
  • 1 Ei

Wie schon gesagt – angeblich kann man auch Zucchini nehmen statt Möhre und im Original kommen noch 75gr Walnüsse in den Teig. Die hatte ich aber nicht. Machen sich aber bestimmt gut.

Wir fetten unsere Kastenform gut ein und heizen den Ofen auf 200°C vor.

Die Hefe mischen wir mit dem Wasser, dem Salz und dem Zucker und lassen das Ganze 10 Minuten an einem warmen Ort stehen.

In der Zwischenzeit landen Mehl und Ei in einer Schüssel.

Nach 10 Minuten hat die Hefe-Wasser-Mischung idealerweise einen Schaum gebildet. Das geschieht mal mehr, mal weniger gut, keine Panik, wenn es mal nicht so klappt.

Die Flüssigkeit auf jeden Fall auch in die Schüssel kippen und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Wenn alles einigermaßen miteinander verbunden ist, die Möhrenraspel hinzugeben und wenigstens 7 – 10 Minuten durchkneten (mit dem Mixer, ist klar, oder?).

Handtuch über die Schüssel und etwa ne Stunde gehen lassen – natürlich an einem warmen Ort. Die Heizung ist dieser Tage ein schönes Plätzchen dafür.

Anschließend den Teig ohne weiteres Kneten in die Form befördern und nochmals 30 – 60 Minuten gehen lassen und für 5 Minuten bei 200°C, dann weitere 40 Minuten bei 180°C backen.

Am besten in der Form auskühlen lassen, sonst sackt es euch zusammen.

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Fazit:

Ein Brot, an dem sich die Geister scheiden.

Schatzi findet’s doof, ich liebe es. Aber Schatzi mag generell nix in Richtung Möhrenkuchen oder –brot, also zählt Schatzis Meinung hier nicht.

Und ich bin schwer angetan.

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Weder zu trocken, noch klitschig, man schmeckt die Möhrchen gut raus und mit ein bisschen Butter oder Marmelade bekommt man den Nachwuchs auch dazu, sein Gemüse zu essen.

Und es sieht süß aus, mit den orangenen Flecken.

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Gut, es ist mehr eine Art Weißbrot / Stuten, denn ein „richtiges“ Brot, aber nichtsdestotrotz eine gelungene Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Man kann es übrigens auch toll toasten.

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Die Idee, Nüsse mit reinzutun, finde ich im Übrigen gar nicht mal so schlecht, wer sein Brot gerne etwas bissiger hat, sollte das unbedingt tun.

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Und die Süßen unter euch könnten ein paar Rosinchen mit reinwerfen, dann kommt das Ganze sicher auch gut als Sonntagsstuten zum Kaffee. Wie gesagt – mit ein bisschen Butter und Erdbeermarmelade… joa… kann man gut machen.

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Luftdicht verpackt war es bei mir übrigens auch nach drei Tagen immer noch recht frisch und saftig. Nur immer gut verpacken..

Und ich vergebe vier von fünf Küchenkatzen.

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