Marmorkuchen01
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Marmorkuchen mit Quark


Hach ja.

Seit letztem Sonntag gehör ich also auch dazu.

Endlich kann ich mitreden.

Das lange Wegbleiben abends. Die schlechten Noten. Die Null-Bock-Phase (von der „Mama hat eh unrecht und keiner versteht meine Gefühle“-Phase mal ganz zu schweigen).

Ja! Ich habe einen Teenager im Haus! Lobet den Herrn!

Oder mit anderen Worten: Mein Kater Jack ist sechs geworden, was ich als Katzen-Teenager interpretiere.

Und kaum ist er den Kinderpfoten entwachsen, fängt er auch schon mit den Drogen an:

In dem Kissen ist Baldrian drin, nur so zur Info.

In dem Kissen ist Baldrian drin, nur so zur Info.

Hat er vielleicht die falschen Freunde?

Katze03

Pubertäre Orientierungslosigkeit bezüglich des eigenen Platzes im Leben?

Katze01

Man weiß es nicht.

Er anscheinend auch nicht.

Er anscheinend auch nicht.

Tja. Und was macht man als Teenager-geplagte Mutter? Jenau, man gönnt sich n Käffchen und ein Stück

Marmorkuchen mit Quark

Zutaten:

  • 180gr Zucker
  • 4 Eier
  • 100ml Öl
  • 250gr Sahnequark
  • 300gr Mehl
  • 40gr Speisestärke
  • Vanille nach Belieben
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver, ungesüßt
  • Milch nach Bedarf

Dieses Schätzchen ist denkbar einfach gemacht:

Gugelhupfform gut einfetten und mit Mehl einstäuben (nicht darauf verzichten, der Kuchen klebt euch sonst fest!), den Ofen auf 180°C vorheizen.

Zucker, Salz, Vanille und Eier hellcremig aufschlagen, Öl und Quark hinzugeben. Ich habe Sahnequark mit 40% Fett verwendet, es geht sicher auch mit anderen Sorten, da kann ich aber über das Ergebnis nix sagen.

Mehl, Backpulver und Speisestärke mischen und zu der Creme sieben, kurz (!!) einrühren.

Die Hälfte des Teiges in die Form füllen, die andere Hälfte mit Kakao verrühren. Hier werdet ihr vermutlich noch etwas Milch hinzugeben müssen, einfach esslöffelweise so viel zufügen, bis der dunkle Teig die gleiche Konsistenz hat wie der helle.

Den Schokoteig auf den Vanilleteig geben und mit einer Gabel vorsichtig marmorieren. Nur ein bisschen spiralförmig im Teig rumwühlen, nicht rühren. Die beiden Teigsorten sollen sich schließlich nicht vermischen und einfach nur eine hellbraune Masse ergeben, nicht wahr?

Ab in den Ofen und 40-45 Minuten backen.

In der Form abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen, während man dem Kater beim… wasauchimmer zusieht.

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Fazit:

Am meisten überrascht hat mich hier die Backzeit. Ich bin es gewöhnt, dass so ein Gugelhupf schon so seine 60 bis 90 Minuten braucht. Und hier schau ich mal vorsichtig nach 45 Minuten rein und da is das Ding schon fertig. Da haste Töne.

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Ansonsten lässt sich hier gar nicht so viel sagen, der Kuchen ist gut. Durch den Quark und das Öl wird er besonders saftig – nix mit staubtrockener Omakuchen.

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Eventuell kann man in den Schokoteig noch Schokostreusel oder –raspel geben, um den Geschmack zu intensivieren.

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Oder man gibt noch ein paar Tropfen Rumaroma in den Vanilleteig, das passt auch sehr gut.

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Generell lässt sich dieses Rezept beliebig erweitern und dem eigenen Geschmack anpassen, der Kuchen ist schnell zusammengerührt, die Zutaten hat man meist da, viel falsch machen kann man auch nicht und so hat man innerhalb einer Stunde einen wirklich leckeren Kuchen auf dem Tisch.

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Ein schönes Rezept für den Alltag und vor allen Dingen für Leute, die noch nicht so backerfahren sind – hier kann man sich beruhigt rantrauen.

Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

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