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Marmorkuchen im Glas


Juchhu, noch ein Grad mehr, toll! Warum auch nicht, es ist ja noch nicht warm genug. Geht da vielleicht noch was? Ich mein – noch bekomm ich Luft und ich bin mir sicher, grad mal medium rare zu sein.

Im Ernst, ich weiß, es gibt da draußen genügend Leute, die dieses Wetter toll finden und sich voll Wonne und Lebenslust am Baggersee/Schwimmbad/Strand/im Cafè/Biergarten/Park tummeln und lautstark den Sommer lobpreisen – icke jehör nich dazu.

Klar, jedem das Seine, aber ehrlich – muss es denn gleich wieder SO heiß werden? N paar Grad weniger hätten’s doch auch getan. Dann könnte man das Sommerwetter auch genießen, anstatt sich hinter geschlossenen Vorhängen zu verkriechen, bis es abends endlich mal erträglich wird (kleiner Scherz, wird es nicht) und sich mit den Katzen um den Platz vorm Ventilator zu kloppen. Ich überlege ernsthaft, den Kühlschrank auszuräumen, damit da Platz für mich ist. Hat Vorteile, so klein zu sein.

Naja, ich will ja aber auch nicht so sein, wie gesagt – es gibt ja etliche, die dieses Wetter zu genießen verstehen. Bei mir ist es zwar mehr ein „Da muss ich halt durch“, aber wie sagte schon ein ehemaliger Professor von Schatzi? „Jeder Schwachsinn hat mal ein Ende.“ Der nächste Herbst kommt. Bestimmt.

Bis dahin tu ich eben einfach so, als wär ich ne große Katze und lieg hier so rum. Miau.

So in etwa.

So in etwa.

Und falls ihr plant, der Hitze zu entfliehen, indem ihr euch in einen schattigen Park verkrümelt oder an einem Seeufer Lager schlagt oder sowas – ich hab hier was Feines zum mitnehmen.

 

Marmorkuchen im Glas

Für 10 Gläser à 190ml Fassungsvermögen

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Zutaten:

–          100gr Kuvertüre, zartbitter

–          100gr weiche Butter (bei den Temperaturen kein Ding, meine kam fast flüssig ausm Küchenschrank)

–          100gr Frischkäse, neutral

–          150gr Zucker

–          200gr Mehl

–          ½ Päckchen Backpulver

–          3 Eier

–          50gr Schokostreusel

Als erstes heizen wir unseren Ofen auf 175°C vor. Ein Einfetten der Gläschen ist eigentlich nicht nötig, da der Kuchen direkt aus dem Glas gelöffelt wird. Solltet ihr ihn aber stürzen wollen, müsst ihr eure Gläser natürlich einfetten.

Ich hab übrigens wieder meine normalen Babybrei-Gläschen genommen. Jedes andere hitzebeständige Glas geht aber natürlich auch, auch Kaffeetassen sind echt süß.

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Die Kuvertüre wird geschmolzen (im Wasserbad) und die Butter mit dem Frischkäse und dem Zucker cremig gerührt. Anschließend ein Ei nach dem anderen hinzufügen und jedes einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, zu der Butter-Masse sieben und kurz unterheben.

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Den Teig nun halbieren.

Unter die eine Hälfte die geschmolzene Kuvertüre und die Schokoraspel mischen, die andere Hälfte so lassen. Wer mag, kann allerdings noch Vanillearoma hinzufügen. Kokosraspel könnt ich mir auch gut vorstellen.

Schön vorsichtig erst eine Schicht Schokoteig und dann eine Schicht hellen Teig in die Gläschen füllen (oder andersrum, is mir Wurscht). Ich hab von jeder Teigsorte etwa einen Esslöffel genommen und diesmal ist der Kuchen nicht übergelaufen (yay!). Wer will, kann jetzt noch mit einem Schaschlikspieß marmorieren, muss aber nicht sein.

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In den Ofen schieben und 35 – 37 Minuten backen.

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Ich hatte noch ein bisschen Schokoteig übrig und auch noch geschmolzene Kuvertüre, also hab ich für Schatzi was Spezielles gebastelt:

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Gebacken hab ich dieses kleine Törtchen übrigens in einer ganz normalen IKEA-Glas-Teetasse, klappt supi.

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Abschlussbericht:

Ein solider, klassischer Marmorkuchen, nix Spektakuläres, aber nichtsdestotrotz sehr lecker. Der Schokoteig ist schön saftig durch die Kuvertüre und die Streusel, während der helle Teig schön zart ist. Das nächste Mal werd ich wohl etwas Vanille hinzufügen, die helle Seite der Macht geht doch etwas unter, geschmacklich.

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P.S.: Solche Glaskuchen sind übrigens auch ganz tolle Mitbringsel für Mami oder Omi – einfach n hübsches Band drum und n Etikett draufkleben, fertig :)

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Und nu wird weitgerjeschwitzt (als ob ich damit grad aufgehört hätte, ha!)

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