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Limettenkuchen


„Platz da, ich bin Priester, ich hab’s heilig.“

 

 

 

Okay, tschuldigung. Tut mir leid. Ich schäme mich auch ganz fürchterlich.

Is der hier besser?

„Herr Doktor, Herr Doktor, ich hab nen Knoten in der Brust!“

„Na, wer macht denn sowas?“

Haaaaaaaaaaaaahahahahaaaa. Was’n Brüller. Ich halt’s nicht aus.

Okay, einen hab ich noch, dann hör ich auf, versprochen:

Ne Schwangere in der Bäckerei: „Schönen guten Tag, ich bekomm ein Brot.“

Verkäuferin: „Ja mei, Sachen gibt’s!“

Buaaaahahahahaha. Ich krieg mich nicht mehr ein.

Und nachdem wir jetzt mit diesen Schenkelklopfern die Durchblutung in unserer Cellulitis ein wenig angeregt haben (das war als quasi ne gratis Wellness-Behandlung, also bitte!), hier die wirklich relevanten Neuigkeiten:

Mein Schatz is wieder da! Ja! Läutet die Glocken und schickt Kinder aus, die frohe Kunde zu verbreiten! Hach, endlich ist der Herr wieder im Haus, so ohne männliche Führung geht ja alles ganz schnell zugrunde.

Oder so ähnlich. In Wirklichkeit hat mich heute Morgen erstmal der Schlag getroffen, als ich den Schreibtisch seiner Gnaden sehen durfte. Ich kann mich nämlich düster daran erinnern, den aufgeräumt zu haben. Seufz.

Aber kuckt mal, was er mir mitgebracht hat:

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Geil, oder?

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Damit is dann für die Badewannen-Lektüre diesen Herbst gesorgt.

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Und zum Dank hat Schatzi natürlich auch einen Kuchen bekommen. Einen

Limettenkuchen

(Originalrezept hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/2203461353318194/Zitronenwolke.html)

Zutaten:

–          200gr Mehl

–          200gr Zucker

–          3 TL Backpulver

–          1 Prise Salz

–          6 Limetten, unbedingt ungespritzt

–          3 Eier

–          200ml Schlagsahne, ungeschlagen

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Wir bereiten unsere Backform vor, will sagen: Kastenform (26x12x7cm) einfetten oder Springform (26cm) mit Backpapier auslegen. Muffins kann man sicher auch aus dem Teig machen, da kann ich aber nicht sagen, mit wie vielen ihr am Ende dann dasteht.

Man fühlt sich fast wieder wie während der WM...

Man fühlt sich fast wieder wie während der WM…

Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Limetten waschen und die Schale abreiben. Aufpassen, dass ihr nur die äußerste, dünne, grüne Schale erwischt, das dicke, weiße darunter ist nämlich eklig bitter.

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Zwei der Limetten auspressen. Was ihr mit dem Rest macht, müsst ihr euch ausdenken.

In einer Schüssel mischen wir Mehl und Backpulver. Beiseite stellen.

Eier und Zucker in einer zweiten Schüssel mindestens 5 Minuten mit den Schneebesen des Handrührgerätes aufschlagen. Und Kinder, wenn ich sage, 5 Minuten, dann meine ich 5 Minuten. Das ist gerade bei diesem Rezept seeeeeeeeeeeeehr wichtig. Am Ende sollte das so aussehen:

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Im Laufe dieser 5 Minuten gebt ihr Salz, Limettenschale und –saft hinzu.

Anschließend Mehl dazu sieben und KURZ! unterrühren. Der Teig ist recht flüssig, man kann ihn gießen. Und genau das tut ihr jetzt auch: Gießt ihn in eure Form und ab in den Backofen, für ca. 60 Minuten. Muffins schätzungsweise 20 – 25 Minuten backen, aber diese Angabe ist ohne Gewähr. Stäbchenprobe ist hier unbedingt angesagt!

Und sollte euch der Kuchen oben zu dunkel werden – legt einfach etwas Alufolie drüber.

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Tja, in der Form auskühlen lassen und verspeisen.

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Fazit:

Ich bin schwer angetan. Erstmal ist dieser Kuchen irre schnell zusammengerührt (ich hab genau 14 Minuten gebraucht) und deshalb besonders in der Muffin-Variante ideal für spontane Besucher oder Gelüste, und dann ist dieses Ding ja wohl sowas von zart und luftig, dass es schon fast nicht mehr schön ist. Ich hatte ernsthafte Schwierigkeiten, ein paar schöne Stücke für die Fotos heil aus der Form zu bekommen. Wenn ihr also einen fluffig-leichten Kuchen sucht: Bitteschön, ihr habt ihn gefunden.

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Geschmacklich lässt sich auch nix beanstanden, ich persönlich hätte den Zucker vielleicht auf 180gr reduziert, mein Gatte hingegen fand die Menge wunderbar, hätte nur statt weißem braunen Zucker genommen. Müsst ihr halt wissen, wie süß ihr seid.

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Auch könnt ihr statt Limette natürlich ohne Probleme Zitronen oder Orangen nehmen, oder auch gar nix davon und einen Vanillekuchen daraus machen oder einen Zimtkuchen oder ein paar EL Kakaopulver dazugeben oder Schokostreusel oder Rosinen (die vorher in Mehl wälzen) oder Kokosraspel oder… okay, ihr habt’s verstanden, denk ich mal. Vergesst dann nur net, den Limettensaft dementsprechend zu ersetzen.

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Mit anderen Worten: Fünf von fünf Küchenkatzen. Ein Rezept, dass im Grunde genommen in jeder Küche seinen Platz haben sollte.

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