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Kürbismuffins


Aaaah, schön dass du da bist, hilf mir doch mal eben, bitte, ja? Pack einfach mal kurz hier an, ja, da drüben, ich nehm dann diese Seite und dann wuchten wir dat Ding… genau, auf drei, eins, zwei uuuuund

Hiiiijaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh, okay, vorsichtig, wir stellen das am besten da drüben in die Ecke, da sieht das ganz hübsch aus, glaub ich…

Na also, geht doch. Macht sich doch auch ganz gut da, gibt dem Raum so ein bisschen Fülle. Dann wär dat schwerste ja schon mal geschafft, jetzt nur noch den Kleinkram verteilen, das Teil da an der Wand, das kommt diesmal in den Flur, das Handy leg ich erstmal aufs Fensterbrett und den Laptop stell ich in Zukunft auf den Fußboden.

Die Kaffeemaschine kommt neben die Mikrowelle.

Und das Radio stellen wir dann einfach auf Schatzis Nachttisch. Soll der sich damit rumplagen fürs nächste halbe Jahr.

So. Ich bin fertig. Alles erledigt.

Alle Uhren umgestellt.

Das feiern wir jetzt mit leckeren

Kürbismuffins

Zutaten für 12 Stück:

  • 250gr Kürbis (Hokkaido), geraspelt
  • 225gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125gr Zucker
  • ¼ TL Muskat
  • ¼ TL Ingwer
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Öl
  • 2 Eier
  • 125gr Creme Double

Den Backofen auf 180°C vorheizen und das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Backpulver, Muskat und Ingwer mischen und beiseite stellen.

Zucker, Salz, Öl, Eier und Creme Double mit dem Schneebesen gut verrühren. Mixer braucht’s hier eigentlich nicht.

Den geraspelten Kürbis unterrühren.

Zum Schluss das Mehl sieben und ebenfalls zügig unterheben. Nicht zu lange rühren, es dürfen ruhig noch kleine Mehlnester zu sehen sein. Zu langes rühren macht die Muffins zäh und alles andere als fluffig.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ca. 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und nach Wunsch dekorieren, hier fiel die Wahl auf ein schlichtes Cream Cheese-Vanilla-Frosting:

Dafür einfach ca. 2 leicht gehäufte EL Frischkäse mit 1 Prise Salz und dem Mark einer halben Vanilleschote verrühren und dann soviel Puderzucker hinzugeben, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat.

Auf die Muffins streichen, noch ne Gummifledermaus draufsetzen und fertig.

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Fazit:

Endlich mal Kürbismuffins, die nach Kürbis schmecken.

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Ich finde ja, bei den ganzen Varianten mit Kürbispüree, da geht der Geschmack irgendwie unter. Hier nicht.

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Die Muffins haben ein ganz tolle Kürbisaroma, Muskat und Ingwer halten sich dezent im Hintergrund und bilde quasi die Kulisse, und die Vanille im Frosting ist das Tüpfelchen auf dem i. Deshalb rate ich dazu, wirklich echte Vanille zu nehmen, bloß kein Aroma.

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Durch den Kürbis sind die Muffins auch sehr saftig – nicht über die Maßen locker-luftig, aber sehr schön saftig und irgendwie ein bisschen kernig im Biss.

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Wer mag, färbt das Frosting auch noch schön ein, tobt sich bei der Deko aus und hat anschließend eine perfekte Ergänzung für sein Halloween-Büffet.

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Summa summarum ganz einfach zu backende Muffins, für die es wirklich keinerlei spezielle Fähigkeiten braucht, simple Zutaten, die man überall bekommt, schnell gemacht, gute Konsistenz und toller Geschmack. Fünf von fünf Küchenkatzen. Die Dinger sind quasi die Mutter der Kürbismuffins.

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