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Kürbis-Schoko-Muffins


 

Wisst ihr, was echt der Knaller ist?

Wenn euch mal so richtig langweilig ist?

Oder der berühmt-berüchtigte Gilb sich an eurer Laune zu schaffen macht?

Wisst ihr, was da unter Garantie hilft?

Dem Kater nen Schnürsenkel an den Schwanz binden und den Dingen ihren Lauf lassen.

(Disclaimer für alle Tierfreunde: Natürlich nur ganz locker drumbinden, keinen mega-festen Seemannsknoten)

Ich weiß ja nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, Katzen seien intelligente Tiere – es sind Situationen wie diese, die mich diese These ernsthaft anzweifeln lassen.

Aber lustich isses.

Und wenn dann der garstige Senkel endlich vom Schwänzchen entfernt (ja Jack, das gehört zu dir, das hast du schon seit deiner Geburt, du Vollpfosten) und sichergestellt wurde, dass dieser Feind ganz bestimmt nie wieder aufsteht (Nimm das, du schwarz-weiß-gepunktetes Ungeheuer!), dann erklimmt man die Couch, lässt sich huldigen und schmust sich dann bei Mama ein, die dann solche Bilder schießen kann:

ZZzzzZZzZZZZ....

ZZzzzZZzZZZZ….

Und dann dürfen die Öhrchen gekrault werden, während das menschliche Personal

Kürbis-Schoko-Muffins

verspeist.

Zutaten für 12 Stück:

  • 90gr Butter
  • 65gr Zucker, braun
  • 2 Eier, Raumtemperatur
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • Je 1 Msp. Nelken, Ingwer und Muskatnuss, gemahlen
  • 115gr Mehl
  • 1 TL Backpulver, leicht gehäuft
  • 50gr Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen
  • 75 – 100gr Schokoladenstreusel oder –Tropfen
  • 150gr Hokkaido-Kürbis, fein geraspelt

Die Mulden eines Standard-Muffinblechs mit Papierförmchen ausstatten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Und dann alles wie gehabt:

Die Butter mit dem Zucker und der Gewürzen schöööööööön cremig schlagen, nach und nach die Eier zugeben (jedes etwa 30 Sekunden einrühren), dann die Mandeln / Haselnüsse und die Schokolade untermischen, den geraspelten Kürbis hinzufügen und am Ende noch das mit dem Backpulver vermischte und gesiebte Mehl kurz unterheben. Nicht zuviel rühren hier!

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ca. 25 Minuten backen.

Und schon sind wir wieder fertig.

Und weil wir immer noch Oktober haben, gibt’s natürlich auch die passende Deko:

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Hinweis: Es handelt sich dabei um die Ornamente aus Royal Icing von letztens.

Solltet ihr euch auch dazu entschließen, so einen entzückenden Muffin-Friedhof zu bauen, sei nur kurz erwähnt:

Die Ornamente bitte erst kurz vorm Servieren auflegen / einstecken, da die Feuchtigkeit der Muffins den Zuckerguss leider wieder auflöst.

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Fazit:

Kürbismuffins mal anders. Sonst kennt man die ja eher mit Püree, statt mit geraspeltem Kürbis, aber das hier ist auch eine interessante Variante.

Im Grunde hab ich einfach nur mein Standard-Möhrenkuchen-Rezept hergenommen und die Möhre durch Kürbis ersetzt, und was soll ich sagen?
Läuft.

Kann man ohne Probleme machen.

SIeht auch irgendwie hübsch aus mit den ganzen orangenen und schwarzen Sprenkeln n_n

SIeht auch irgendwie hübsch aus mit den ganzen orangenen und schwarzen Sprenkeln n_n

Ich finde sogar, das Kürbisaroma kommt hier etwas stärker zur Geltung, als bei der Püree-Version, außerdem haben diese Muffins hier wesentlich mehr Biss. Irgendwie sind sie kerniger.

Okay, sehr fluffig sind sie nicht, aber das gilt ja auch für Möhrenkuchen. Die Konsistenz ist eher fest, knackig, kompakt und ja – kernig.

Bei den Gewürzen kann man natürlich den eigenen Vorlieben nachgeben und mehr oder weniger nehmen, etwas weglassen, etwas hinzufügen, ganz wie ihr das wollt.

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Für die Schokolade gilt: Nehmt, was euch am besten schmeckt. Ich hatte Bitter-Schokostreusel, aber Vollmilch oder weiße Schokolade schmeckt sicher auch gut.

Was die Dekoration angeht, so reicht ein simples Bestäuben mit Puderzucker vollkommen aus. Wer es weniger puristisch möchte, greift zur Schokoglasur und richtig groß auffahren kann man mit einem schlichten Cream-Cheese-Frosting.

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Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir diese Variante von Kürbiskuchen fast noch besser gefällt, als die mit Püree, gerade weil der Geschmack besser hervorkommt und die Textur des Muffins irgendwie weniger matschig-klitschig-klebrig ist.

Von daher – vier von fünf Küchenkatzen.

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