KürbisMuffins13
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Kürbis-Muffins


Waaaas für ein Wochenende.

Herrje.

Valentinstag und Karneval im Doppelpack, jessas. Wenn’s kommt, dann kommt’s.

Mit der einen Hand überreicht man der Liebsten Rosen, mit der anderen fängt man Kamelle, oder wie jetzt? Dann ma bloß nicht ins Tüddeln kommen hier.

Ein Wochenende also voller Herzen und Pralinen, Luftschlangen und „geschmackvollen“ Kostümierungen, Candlelight-Dinner und der gefälligen Darbietung karnevalistischen Gesangsgut allerhöchsten Güte.

Ist das nicht schön?

Ganz ehrlich?

Nein. Nö. Nope. Kein bisschen.

Sorry, ich kann beides net leiden. Obwohl glücklich verheiratet, überkommt mich am Valentinstag immer der Drang, Pärchen zu vergiften und Amor seine Pfeile mal sonst wohin… na, ihr wisst schon, und allein Fernsehbilder dieses angeblich so heiteren Faschingsspaßes bereiten mir Übelkeit. Und das ohne Suff.

Blöd nur, dass icke mit einem Rheinländer verbandelt bin, so per Gesetz und Urkunde und so. Nicht nur Bundesliga, nein, auch Karnevalssendungen will der Kerl sehen. Und ich kann diesen Welpenaugen doch nix abschlagen. Kennt ihr das, wenn die Herren der Schöpfung… ja? Und dann noch so mit der Unterlippe zittern? Auch?

Und da soll man dann standhaft bleiben.

Also werde ich morgen Abend wohl oder übel (eher übel, verrat ich euch gleich) mein Schicksal ertragen müssen und mir mit dem bekloppten Jecken dem besten Ehemann von die Welt irgendso einen Rosenmontagsquatsch antun. Jippie.

Vielleicht hab ich ja noch Glück, und ersauf nachher in der Badewanne. Seufz.

Hinterlassen würde ich euch dann

Kürbis-Muffins

Originalrezept zu finden hier.

Zutaten für 12 Stück:

  • 196gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • ¼ TL Ingwerpulver
  • ¼ TL Nelkenpulver
  • ODER: 1 Päckchen Finesse Aroma Zitrone und 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Salz
  • 113gr Butter
  • 150gr Zucker
  • 2 Eier
  • 180ml Kürbispüree, vorzugsweise Hokkaido oder Butternut

Wie ihr seht, bin ich insofern vom Originalrezept abgewichen, als dass ich statt der typischen Kürbisgewürze diesmal Zitrone und Vanille verwendet habe. Ich wollte einfach mal wat anderes, ihr könnt natürlich auch gern die original Gewürze nehmen.

Das Muffinblech wird mit Papierförmchen ausgestattet und der Ofen auf 180°C vorgeheizt.

Mehl, Backpulver, Natron und – wenn verwendet – Zimt, Ingwer und Nelken mischen und beiseite stellen.

Butter, Salz und Zucker und – wenn verwendet – Zitrone und Vanille – schaumig aufschlagen, dann ein Ei nach dem anderen unterrühren und zum Schluss das Püree zugeben.

Mehlmischung sieben und kurz (!) unterheben, am besten per Hand. Wenn noch ein wenig trockenes Mehl zu sehen bleibt, macht das gar nix. Hauptsache, alles ist so eben vermischt und bildet einen Teig. Zu langes Rühren macht den Muffin zäh.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ca. 20 – 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und anschließend mit diesem Frosting dekorieren. Ja, das verwende ich wirklich am liebsten, wieso fragt ihr?

Und essen.

KürbisMuffins03

Fazit:

Joa. Kein Grund zur Beanstandung, allerdings auch keiner für Lobeshymnen.

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Sind halt Muffins. Mit Kürbis. Und Schokofrosting. Nicht zu süß, saftig, zart, fluffig, die Kombination Vanille-Zitrone macht sich auch sehr gut, leicht zuzubereiten, kein Problem.

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Aber eben auch nix besonderes. Lecker, aber nichts, wovon man noch den Enkeln erzählt.

Und da ich leider nur Püree vom Schnitzkürbis hatte, ging der Kürbisgeschmack leider auch ein wenig unter. Nehmt also unbedingt Hokkaido oder sowas.

KürbisMuffins13

Ansonsten will ich aber auch nicht meckern – die Muffins schmecken sehr lecker, sind gerade für Backanfänger geeignet, weil man hier wirklich nicht viel falsch machen kann und wandlungsfähig sind die Dinger auch noch – man könnte Schokostückchen mit reintun, Apfel-, Birnen-, Pflaumen-, oder andere Fruchtstücke, Rosinen, getrocknete Cranberries, gehackte Nüsse, Kakaopulver, Karamellbits… dieses Rezept eignet sich hervorragend zum Rumprobieren, und dafür bekommt es drei von fünf Küchenkatzen.

KürbisMuffins10

P.S.: Sollte einer von euch übrigens total auf Karneval stehen – nicht beleidigt sein, feiern und Spaß haben. Nur für mich is das eben nix, nüscht für ungut :)

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