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Kokosbrownies


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… ja gut, is noch nicht ganz soweit, aber bei einem ist die Weihnachtszeit schon ganz kräftig angekommen:

In meinem E-Mail-Postfach.

Kinder, was da wieder los ist im Moment, das glaubt mir kein Mensch! Es quillt quasi über. Platzt aus allen Nähten. Die armen kleinen Bits und Bytes sind schon ganz außer Atem vom ständigen Mailsaustragen.

Und was für Mails! Halleluja!

Da werden mir Handys und Autos geschenkt, Rabatte angeboten für Almased-Monatspakete, Gutscheincodes für Onlineshopping noch und nöcher, Medien wollen mir meine Zukunft aus den Sternen vorhersagen und der Ingo aus Dresden möchte unbedingt das Fest der Liebe mit mir verbringen.

Ich kenne keinen Ingo.

Auch sehr charmant sind die vielen Kreditangebote – selbstverständlich ohne Schufa. Sehr praktisch, wenn der Sprößling unbedingt das Apple-Komplettpaket von Omma will, nein – braucht, und die Rente damit nicht ganz so einverstanden ist.

Sie sind ja wahre Menschenfreunde, diese Spammer.

Oh, und ich seh grad – hier wird mir eine Gewichtsabnahme von 22kg in 14 Tagen versprochen. Klingt seriös. Kann man bestimmt unbesorgt anklicken. Und außerdem noch n Stück Kuchen futtern.

Kokosbrownies

Zutaten für eine 26cm-Springform:

  • 80gr Mehl
  • 200gr Schokolade, mindestens 60% Kakao
  • 150gr Zucker
  • 130gr Butter (keine Margarine)
  • ½ TL Backpulver
  • 50gr Kokosraspel
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz

Die Backform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Schokolade und Butter schmelzen. Nacheinander Zucker, Salz und die Eier (einzeln) gut unterrühren.

Anschließend die Kokosraspel dazugeben, gut rühren.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und per Hand kurz unterrühren.

Den Teig in die Form gießen, alles in den Ofen verfrachten und ca. 35 Minuten backen. Obacht: Bei der Stäbchenprobe darf ruhig noch das eine oder andere feuchte Krümelchen dran hängen bleiben – Brownies müssen matschig und leicht klebrig sein. Also lieber fünf Minuten früher als später rausnehmen.

Auskühlen lassen (dabei wird der Kuchen noch fester) und futtern.

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Fazit:

Schmeckt wie Bounty und hält sich ewig.

Oder so.

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Erstmal der Geschmack: Sehr schokoladig, gerade richtig süß und gut nach Kokos. Ich würde wirklich keine Vollmilchschokolade hier nehmen, das wird zu pappig. Gerade die dunklen Kakaonoten der Bitterschokolade passen toll zur Kokosnuss, also wirklich nicht austauschen, bitte.

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Die Konsistenz ist schön saftig, leicht klebrig-krümelig, chewy halt, wie man so schön sagt.

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Und luftdicht verpackt halten die Dinger sich locker drei Tage, ohne wirklich trocken zu werden. Das macht denen gar nix. Und wer sie noch länger aufbewahren möchte – einfrieren kann man die Brownies auch.

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Wir vergeben viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

Und wo war jetzt nochmal der Link mit den 22kg…?

 

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