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Kirsch-Muffins mit Zimtstreuseln


Haaaaaaaaaaaaaach, Sommerferien.

Nein, was isses schön. Endlich auch mal Zeit, die geplagten Füßchen hochzulegen, auf den Kaffee nen Klacks Sahne zu werfen und sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen.

Ja, den Katzen auch. Aufmerksamkeitsgeile Zicken.

Ich meinte dann aber eher das geheime Laster des modernen Menschen, der dunkle Fleck in unser aller Leben, die Leiche im Kollektivkeller der Menschheit:

Klatsch und Tratsch.

Vorzugsweise über total unwichtige Prominente, von denen ich im Leben noch nie was gehört habe.

Also dann. Was haben wir denn hier so?

Die verrücktesten Promi-Diäten. So so… ist ja interessant, die Klum isst nie Eigelb.

Justin Bieber leidet unter Depressionen. Nee, is klar. Weil er letzte Woche mal nicht auf dem Bett aufstehen wollte (im Ernst, das steht da so in dem „Artikel“).

Hm, was noch? Promiaufstand wegen totem Löwen… woraus sich nicht alles ne PR-Kampagne machen lässt, herrlich.

Dustin Semmelrogges Favorit im Dschungel-Camp ist Costa Cordalis. Da stellen sich mir gleich drei Fragen: Wer? Warum tut ihr uns das schon wieder an? und: Wer?

Demi Lovato (again: Wer?) trauert um ihr Hündchen.

Und Halle Berry trägt ihren Ehering nicht. Immerhin weiß ich, wer sie is. Und wen’s interessiert: Schatzi und ich tragen unsere Ringe auch eher selten. Skandal!

Naja, dann schmeiß ich wohl besser erstmal ne Runde Kuchen, um diese Flut von weltgeschichtlich relevanten Informationen zu verdauen:

Kirsch-Muffins mit Zimtstreuseln

Zutaten für 12 Stück:

  • 190gr Mehl
  • 150gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver, gehäuft
  • 80ml Öl
  • 1 Ei
  • 80ml Milch
  • 150-200gr Kirschen, frisch, entkernt, halbiert

Wir statten unser Muffinblech mit Papierförmchen aus und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Mehl und Backpulver mischen und beiseite stellen.

In einer zweiten Schüssel das Ei mit dem Öl, der Milch, dem Zucker und dem Salz verquirlen (Mixer wird hier gar nicht benötigt, das geht hervorragend per Hand mit dem Schneebesen).

Mehl sieben und mit den Kirschen kurz unterheben. Ein paar trockene Stellen dürfen durchaus noch zu sehen sein.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen.

Streusel herstellen:

  • 100gr Zucker, braun
  • 80gr Mehl
  • 55gr Butter, weich
  • 1 TL Zimt, gehäuft

Einfach alles mit einer Gabel vermischen, bis Streusel entstehen. Diese dann auf die Muffins streuseln, vorsichtig andrücken.

20 – 25 Minuten backen.

In der Form auskühlen lassen, die Muffins sind sehr weich und zart, solange sie noch warm sind.

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Fazit:

Ooooh ja. Ja, doch, kann man machen.

Der Teig ist herrlich weich und fluffig, ganz zart und locker, die Streusel schön knusprig-knackig-zimtig und die Kirschen verhindern, dass der Geschmack zu muffig-öde rüberkommt.

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Hier gibt es also so rein gar nichts zu meckern. Nee, wirklich nicht.

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Wer keinen Zimt mag, kann ihn übrigens auch durch Vanille ersetzen, das schmeckt auch. Nehmt nur in jedem Fall Butter für die Streusel, mit Margarine schmeckt das wie Omma unterm Arm.

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Die Kirschen können auch beliebig ausgetauscht werden, ich empfehle, auch mal Blaubeeren, Pfirsich oder Apfel zu versuchen. Nur bitte immer frische Früchte verwenden, Konservenfrüchte oder gefrorene würden den Teig matschig machen.

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Und wer das Problem hat, dass ihm/ihr die Früchte immer auf den Boden sinken: Einfach vorher in Mehl wälzen, das verhindert das Absinken.

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Wichtig für die Fluffigkeit ist auch, dass ihr hier keinen Mixer verwendet und das Mehl per Hand nur ganz kurz gerade so eben unterhebt.

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Sollte es übrigens nach ein, zwei Tagen noch Überlebende geben – am besten einfrieren, das geht ganz wunderbar und in der Mikrowelle kurz aufgetaut schmecken sie wieder wie frisch.

Dazu dann noch nen großen Milchkaffee und jut is.

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Wir fassen zusammen:

Einfach zu machen, simple Zutaten, gelingsicher, variabel, super lecker, das macht dann fünf von fünf Küchenkatzen.

 

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