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Kartoffelbrot mit Sauerteig


Wat macht ne Bombe im Bordell?

Puff!

Ja, es ist mal wieder soweit, Mama hat auf ner Witzekiste geschlafen.

Was ist ein Hase ohne Karotte?

Hungrig.

Hiiiiihihihi.

Und wie war die Stimmung so in der DDR?

Naja, hielt sich so in Grenzen.

Muaaaaahaaaaaaahahaaaa! Ich krieg mich nicht mehr ein.

Okay, einen noch, dann hör ich auch schon wieder auf:

Treffen sich zwei Bomben auf der Treppe, sagt die eine zur anderen:

„Lass ma‘ hochgehen.“

In diesem Sinne:

Kartoffelbrot mit Sauerteig

Zutaten für 1 Brot:

  • 350gr Roggensauerteig- 125gr Kartoffeln, gekocht, warm, gestampft- 150ml Wasser- 2 EL Sirup/Honig- 125gr Roggenmehl- 200gr Weizen- oder Dinkelmehl- 10gr Salz- 5gr Hefe

Sauerteig, Kartoffeln, Salz und Mehl in eine Schüssel geben. Hefe in Wasser und Sirup (Rübensirup) auflösen und dazugeben.

Alles gut miteinander verkneten. Schön lange, das ist wichtig. Je länger ihr knetet (per Hand oder mit dem Mixer), desto schöner geht die ganze Chose dann auf.

Euren gründlich gekneteten Teig lasst ihr dann in der Schüssel (mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt) eine halbe Stunde gehen.

Danach fangt ihr ihn wieder ein.

Ohne weiteres Kneten kommt der Teig jetzt in eure gefettete Backform, die ihr erneut an einen warmen Ort stellt und eine Stunde lang in Ruhe lasst.

Dann heizt ihr euren Ofen auf 200°C vor und backt das Ganze 45 – 60 Minuten. Euer Brot ist fertig, wenn ihr auf die Unterseite klopft und es schön hohl klingt. So n bisschen wie ein Pegida-Anhänger besorgter Bürger.

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Fazit:

Brot halt. Schöne, feinporige, gleichmäßige Krume (vom Kneten!), knusprige, nicht zu dicke Kruste. Gaaaaaaaaaaaaanz leichtes Kartoffelaroma, aber wirklich nur ganz dezent. Vielmehr sorgen die lustigen Knollen für eine erhöhte Saftigkeit.

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Der Geschmack ist fein säuerlich, nicht zu stark nach Roggen, sondern eher mild und eher schlicht. Wie ein Brot halt. Schmeckt gut mit Wurst, schmeckt gut mit Käse, Marmelade ist auch fein und pur passt es auch (besonders frisch!).

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Weitere Vorteile sind die gleichen wie auch beim letzten Brot: Günstig, einfach, gesund, keine Zusatzstoffe. Einfrieren geht auch hervorragend, und ohne hält es sich, fachgerecht verpackt, gut und gerne drei bis vier Tage.

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Falls ihr also mal zu viele Kartoffeln gekocht habt – backt dieses Brot.

Vier von fünf Küchenkatzen.

 

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