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Kaffee-Nutella-Kuchen


Seufz.

Tja.

Wisst ihr, ich hatte mir schon was überlegt, worüber ich heute schreibe. Ja wirklich, ich mach mir da normalerweise Gedanken. Doppelschwör.

Heute sollte es irgendwas sein mit Fußball und so, ihr wisst schon – Länderspiel heute Abend.

Aber irgendwie ist mir da nicht mehr wirklich nach. Wär irgendwie unangemessen, auch wenn ich niemandem auf diesem Flug kannte. Das ist heute einfach nicht der richtige Tag für sarkastisch-spaßige Bemerkungen.

Also spar ich mir die und geb euch einfach gleich das heutige Rezept.

Kaffee-Nutella-Kuchen

Das Basisrezept hab ich aus der Sweet Dreams, November/Dezember 2011, allerdings hab ich es n bissl abgewandelt.

Zutaten für eine 30cm-Kastenform:

  • 200gr Butter
  • 180gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100ml kalter, sehr, sehr starker Kaffee
  • 4 Eier
  • 400gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50ml Milch
  • 150gr Mandelblättchen
  • 150gr Nutella (oder Ähnliches)
  • 100gr Vollmilch-Kuvertüre

Wir fetten unsere Kastenform gut ein, mehlen sie, und heizen unseren Ofen auf 180°C vor.

Das Nutella im Wasserbad verflüssigen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz sehr schaumig schlagen, dann die Eier nach und nach hinzufügen.

Kaffee und Milch mischen, ebenso Mehl und Backpulver. Letzteres sieben und zusammen mit der Flüssigkeit zügig unter die Butter-Ei-Masse rühren.

Zum Schluss die Mandelblättchen unterheben und die Hälfte des Teiges in die Form streichen.

Die Hälfte Nutella darauf gießen und mit dem Rest Teig bedecken. Jetzt noch übriges Nutella draufkippen, mit einer Gabel vorsichtig durchmischen, sodass eine leichte Marmorierung entsteht und ab in den Ofen für ca. 70 Minuten.

Stäbchenprobe ist hier ganz wichtig!!

Abkühlen lassen und mit Kuvertüre überziehen.

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Fazit:

Also, im Originalrezept kommen statt der Mandelblättchen gehackte Haselnüsse und außerdem auch noch Amarenakirschen in den Teig. Ersteres hatte ich nicht, Letzteres mag ich nicht. Soviel dazu.

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Nächster Punkt: Leider geht der Kaffeegeschmack völlig unter. Ich empfehle daher, 1 bis 2 Esslöffel lösliches Kaffeepulver zur Kaffee-Milch-Mischung zu geben.

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Der Marmoreffekt ging bei mir leider ebenfalls verloren, geschmacklich machte das aber überhaupt nichts. Hat schön nach Nougat geschmeckt.

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Die Konsistenz war ebenfalls tadellos – gleichmäßig, saftig, knusprige Kruste, feinporige Krume. Die Mandelblättchen waren noch so ein kleines I-Tüpfelchen, gehackte Haselnüsse passen aber sicher auch ganz hervorragend. Je nachdem, was man halt lieber mag oder im Haus hat.

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Die Zuckermenge fand ich auch völlig angemessen, da gibt es nix zu kritteln. Wenn man allerdings, wie vorgeschlagen, noch Amarenakirschen in den Teig gibt, stell ich mir das Ganze doch sehr süß vor, in dem Fall würde ich den Zucker reduzieren. Aber ich mag diese Dinger ja eh nicht.

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Alles in allem? Tja… eigentlich nicht schlecht der Kuchen, aber auch irgendwie… öde. Der fehlende Kaffeegeschmack macht da sicher ne Menge aus, der hätte noch einiges rausreißen können. Konsistenz etc. sind nämlich einwandfrei, in diesem Sinne – ich werde diesen Kuchen sicher noch einmal backen, mit mehr Kaffee und Haselnussstücken, aber in dieser, hier präsentierten Version kann ich nicht mehr als zweieinhalb von fünf Küchenkatzen vergeben.

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