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Johannisbeer-Schoko-Cupcakes


Nein.

Oh Gott, nein.

Alles, nur das nicht.

Womit hab ich das denn nur verdient?

Weh mir!

Kinder, es ist eine Tragödie. Eine Katastrophe nationalen Ausmaßes. Ach was – der gesamten westlichen Zivilisation. Der Untergang des Abendlandes.

Eigentlich können wir jetzt nur noch aufgeben. Uns mit Hamsterkäufen auf das Schlimmste vorbereiten, Fenster und Türen versiegeln und beten, dass das WLAN noch ne Weile hält.

Vielleicht vorher noch ne Apotheke plündern, der Beruhigungsmittel wegen. Um einer Panik vorzubeugen. Wenn es dafür nicht schon längst zu spät ist.

Oh Gott.

Sie haben… ich kann es kaum aussprechen… sie haben „Newtopia“ abgesetzt. Jawoll. Einfach so. Aus heiterem Himmel. Unvorhersehbar. Konnte man ja nicht mit rechnen. Diese Perle der Unterhaltung, der Höhepunkt der modernen Zivilisation. Das Großartigste, was die Unterhaltungsbranche jemals geschaffen hat. Sowas kommt nicht wieder.

Will ich jedenfalls schwer hoffen.

Und zur Feier des Tages gibt es

Johannisbeer-Schoko-Cupcakes

Zutaten für 15 Stück:

  • 125gr weiche Butter oder Margarine
  • 125gr Zucker, weiß
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 200gr Mehl
  • 40gr Kakaopulver, ungesüßt
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 120ml Milch oder Buttermilch
  • 250gr Johannisbeeren, rot, ohne Rispen

Tjoa, dann bestücken wir unser Muffinblech mal mit Papierförmchen und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen und beiseite stellen.

Butter und Zucker schon cremig aufschlagen, anschließend Vanille hinzufügen und die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei erst schön gründlich einarbeiten, bevor das nächste kommt.

Mehl-Kakao-Mischung sieben und mit der Milch zügig unterrühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der fertige Kuchen zäh und klitschig. Nur ganz kurz so eben alles miteinander verbinden.

Zum Schluss noch die Johannisbeeren erst in Mehl wälzen und per Hand unter den Teig heben.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine großzügige Kugel Teig pro Mulde einfüllen und alles ca. 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit einem Topping nach Wahl dekorieren. Ich hatte heuer eine schlichte Schoko-Ganache (Schokolade und Sahne im Verhältnis 1:1 schmelzen, im Kühlschrank über Nacht auskühlen lassen, am nächsten Tag mit dem Mixer aufschlagen).

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Fazit:

Basis ist hier ein ganz simpler Rührteig, ein Grundrezept quasi, mit Kakao aromatisiert. Wenn man den Kakao gegen Speisestärke austauscht, hat man dann die Vanille-Version.

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Jedenfalls bekommt ihr mit diesem Teig herrlich fluffige, zarte Muffins, ganz leicht und locker. So locker, dass ich euch wirklich raten würde, kein zu schweres Frosting zu verwenden – die Muffins werden im wahrsten Sinne davon plattgedrückt.

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Auch die Süße ist hier ideal, schön dezent, gerade genug, um die Kakaonoten hervorzuheben, zu denen auch die sauren Johannisbeeren wunderbar passen. Fruchtige Säure trifft auf warme, tiefe Schokoladen-Würze, eine ideale Paarung.

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Die Schoko-Ganache (oder auch eine Kakaosahne) runden das Ganze noch schön ab – man kann aber auch aus Transportgründen drauf verzichten (oder wenn man keinen Bock auf verschmierte Kinderschnuten und Schokofinger auf den Polstern hat). Auch solo sind die Cupcakes sehr lecker.

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Im Endeffekt also richtig fix gemachte Cupcakes, die auch Anfänger schnell gezaubert haben, schön schokoladig-fruchtig, fluffig-zart und nicht zu schwer – also auch für’s Juli-Picknick ein schönes Mitbringsel.

Vier von fünf Küchenkatzen.

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Und jetzt warten wir auf die nächste mediale Katastrophe.

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