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Joghurt-Cupcakes Orange/Zitrone


So. Dann wollen wir doch einmal sehen.

Tunfisch-Spieße in Katzenminze-Marinade und Baldrian-Dip für die Miezen? Check.

Mammut am Stück für Schatzi? Auch da.

Ein Erdbeerfeld für mich? Yup.

Bier, Anti-Viechzeug-Kerzen, Blubberbrause, Eiswürfel und Ketchup? Vorhanden.

Tjoa. Dann muss ich wohl echt nur noch das Fladenbrot backen und jut is. Kann losgehen. Familie Cupcake ist bereit und steht in den Startlöchern. Ready, set, go, sie kann beginnen – die Grillsaison!

Gut, wir haben nur so nen möckeligen Elektrogrill, aber besser als wie nix, wa? (Info am Rande: Doch, ich hatte Deutsch-Leistungskurs. Ehrlich. Mit 14 Punkten.) Und wo wir grad dabei sind…

Das Mammut ist in Wirklichkeit ne Hähnchen-Grillplatte. Die Spieße sind Katzenfutter aus der Dose (und das kommt nicht auf den Grill). Und das Erdbeerfeld wartet in geernteter Form im Kühlschrank. Oder so. Aber Blubberbrause haben wir! Echt wahr!

Und zum Dessert haben wir Cupcakes. Also alles halb so wild.

Joghurt-Cupcakes Zitrone/Orange

Basierend auf diesem Chefkoch-Rezept.

Zutaten für 12 Stück:

  • 250gr Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125gr Zucker
  • 2 Eier
  • 75ml Öl
  • 150gr Sahnejoghurt
  • Die Schale und den Saft von 2 – 3 Orangen
  • Die Schale und den Saft von 2 – 3 Zitronen

Das Prozedere ist denkbar einfach:

Muffinblech mit Papierförmchen bestücken und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Zucker, Eier, Öl, Salz und Joghurt gut verquirlen.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und zügig unterrühren. Es dürfen noch trockene Stellen zu sehen sein.

Teig halbieren. Unter die eine Hälfte den Zitronenkram rühren (per Hand und nicht zu lange!), unter die andere Hälfte halt das Orangenzeug.

Mit einem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit einem Frosting eurer Wahl dekorieren. In unserem Fall war das ein Schokofrosting für die Orangen-Cupcakes und ein Vanille-Cream Cheese-Frosting für die Zitronen-Variante. Aber da habt ihr völlig freie Hand.

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Fazit:

Ganz ohne künstliche Aromastoffe und trotzdem super intensiv im Geschmack. Außerdem nicht zu süß, saftig und fluffig.

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Wenigstens am ersten Tag.

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Leider waren die Cupcakes am zweiten Tag schon ziemlich trocken, am dritten dann schlichtweg dröge. Und das trotz luftdichtem Aufbewahren in einer speziellen Cupcake-Transportbox (ja, sowas gibt’s).

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Schade, wirklich schade, denn lecker waren sie allemal. Richtig schön fruchtig, sommerlich-frisch, und im Grunde genommen so fix und einfach gemacht.

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Statt Frosting hätte man auch Schlagsahne dazu reichen können oder ne Kugel Vanilleeis.

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Für ein spontanes Kaffeekränzchen unter Kirschblüten also durchaus ein brauchbares Rezept, dass sich auch für Anfänger eignet. Auf Vorrat backen kann man die Dinger allerdings nicht, die müsst ihr dann schon am gleichen Tag vernichten.

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Da sie aber ziemlich gut schmecken, dürfte das nicht so schwer sein.

Alles in allem: Zweieinhalb von fünf Küchenkatzen.

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