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Honig-Vanille-Cupcakes


Autofahren in Berlin ist ja so ne Sache.

Regeln sind da auch eher so… Richtlinien und generell gilt das Gesetz des Stärkeren/Schnelleren/Dreisteren. Und wenn dann auch noch Weihnachten und Feierabendverkehr zusammen treffen, sollte man sich eh schon mal vorsorglich auf das Schlimmste einstellen.

Aber wat mir da Letztens… dit gloobt ihr mir nich, wo ich da rein geraten bin.

Stellt euch Folgendes vor:

Ick fahr ganz friedlich vor mich hin, konstante Geschwindigkeit, nicht zu schnell, schön vorschriftsmäßig. Links geht’s recht steil bergab. Rechts hab ich n Löschfahrzeug neben mir, so eins von der großen Sorte, wollte wahrscheinlich die Hölle löschen oder sowas. Der Spast hält natürlich haargenau meine Geschwindigkeit. Vor mir hoppelt ein Schwein, ungefähr so groß wie mein Wagen und lässt sich auch nicht dazu herab, mal n bissl schneller zu machen, damit ich da mal irgendwie raus kann. Und hinter mir gondelt auf Bodenhöhe n Hubschrauber, zurückfallen lassen ist also auch nicht drin.

Glaubt ihr etwa, einer dieser Lackaffen hätte mal auf meine Signale reagiert und mich irgendwie da raus gelassen? Nur noch sture Idioten auf der Straße, Hauptsache ich, ich, ich, die anderen interessieren mich nicht. Ey, ich hatte so einen Hals, ich war kurz davor, ausfallend zu werden und wollte mir schon die Kennzeichen notieren, da zieht Schatzi mich vom Kinderkarussell und schimpft mit mir, dass ich nach sieben Glühwein nicht mehr mitfahren soll.

Menno.

(Disclaimer: Diese Geschichte basiert natürlich NICHT auf einer wahren Gegebenheit. Ich trinke keinen Glühwein, mag keine Kinderkarussells und Führerschein hab ich auch nicht.)

Jedenfalls – möchte jemand einen

Honig-Vanille-Cupcakes

mit Schoko-Rum-Glasur in weiß?

Zutaten für 12 Stück:

  • 100gr Butter
  • 75gr Zucker
  • 2 Eier
  • 250gr Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 150gr Honig
  • 1 Päckchen Vanillearoma
  • 120ml Milch

Wir statten unser Muffinblech mit Papierförmchen aus und heizen den Backofen auf 175°C vor. Und weil Weihnachten ist, konnte ich endlich wieder meine hübschen Förmchen benutzen:

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Süß, wa?

Mehl und Backpulver vermischen wir und stellen es beiseite.

Die Butter und den Zucker schön hellcremig aufschlagen und die Eier einzeln hinzugeben. Anschließend Honig und Vanille einrühren und das Mehl (gesiebt) abwechselnd mit der Milch in zwei Fuhren kurz und knapp untermischen.

Mit dem Eisportionierer je eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und ab in den Ofen für 25 Minuten.

In der Zwischenzeit die Glasur herstellen:

  • 100gr weiße Schokolade
  • 50ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • ½ Fläschchen Rumaroma (diese kleinen Röhrchen mein ich)

Schokolade, Butter und Sahne schmelzen, Aroma dazu geben, gut durchrühren, auf die kalten Cupcakes geben, nach Wunsch dekorieren, fertig, Punkt.

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Fazit:

Hach, da werden die Geschmacksknospen aber sanft umschmeichelt. Zarte, milde Vanille-Sahne-Honig-Noten legen sich engelsflügelgleich um den Gaumen und tanzen mit rauchigen Rumaromen ein Ballett auf der Zunge.

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Ja gut, ne Poetin ist an mir vielleicht doch nicht verloren gegangen.

Jedenfalls – sehr lieblich, sahnig-süß, so ein bisschen wie Cremelikör. Eventuell sollte man den Zucker reduzieren oder ganz weglassen.

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Die Konsistenz ist schön homogen, saftig, aber nicht übermäßig fluffig, sondern eher wie Sandkuchen.

Den Honig schmeckt man nicht sooooo sehr raus, der hält sich eher im Hintergrund und rundet das Ganze nur ab. Passt aber schon.

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Wer noch ein wenig Biss in seinen Cupcakes haben will, könnte weiße Schokostückchen mit reintun oder auch grob gehackte Mandeln.

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Und wer auf die Glasur keinen Bock hat, serviert einfach Schlagsahne dazu. Ein Karamellsößchen wär aber auch nicht schlecht…

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Wie auch immer – wer Sahnetoffees mag, wird sich auch für diese Cupcakes begeistern. Leicht und fix zusammengerührt, auch für Anfänger geeignet und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen: vier von fünf Küchenkatzen.

 

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