CookieBars15
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Haferflocken-Rosinen-Bars


Eh.

Eeeeeeeh.

Wat is dit denn da? Warum issn ditte so hell da draußen? Eh. Dat sieht nich normal aus… lieber mal ab untern Tisch hier.

Jaja, kommt ruhig mit, is Platz genug da. Und Schokolade. Und Katzen.

Nein, im Ernst: Hier scheint die Sonne!

Ja! Glaubt es ruhig.

Schon seit heute Morgen, Sonnenschein und blauer Himmel, knallblau, es ist nicht zu fassen.

Okay, kalt isses immer noch und windig wie blöd, aber halleluja, Sonne! Und wenn ich sowas sage, meines Zeichens Grottenolm und staatlich geprüfter Höhlentroll, dann will das schon was heißen.

Da fällt mir ein… wo ist eigentlich meine Sonnencreme, besser nix riskieren hier. Nicht, dass ich mir noch Bräune einfange. Igitt.

Ach, und überhaupt, was bin ich hier eigentlich für ne Gastgeberin? Da lad ich euch schon in meine Höhle ein und biete nicht mal was an… also wirklich. Tze tze. Seht’s mir nach, das war zuviel Sonne für mich. Dabei hab ich doch extra ganz leckere

Haferflocken-Rosinen-Schokoladen-Bars mit Brown Butter

Ja, ich mein das ernst.

Rezept im Original findet ihr hier, ich hab nur marginale Änderungen vorgenommen.

Zutaten für eine Auflaufform 26x17cm:

  • 125gr gebräunte Butter
  • 1 Ei
  • 180gr Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 100gr Haferflocken
  • 30gr Mehl
  • 200gr Rosinen
  • 85gr weiße Schokolade, grob gehackt

Eins vorweg: So wird das Ergebnis recht süß. Noch nicht zu süß, aber hart an der Grenze. Wer das nicht so gern mag, sollte höchstens 150gr Zucker oder noch weniger nehmen. Bedenkt die Rosinen!

So. Und nun fetten wir unsere Auflaufform ein und heizen den Ofen auf 175°C vor.

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In der Retrospektive rate ich im Übrigen dazu, auch noch Backpapier zu verwenden, das macht die Sache am Ende leichter.

Dann bräunen wir die Butter, heißt: Ab damit in einen kleinen Topf und heiß werden lassen. Bis sie blubbert und zischt und spotzt und spuckt. Das ist das Wasser, das verkocht. Immer schön auf höchster Stufe weiterblubbern lassen, bis es dann irgendwann mal weniger zischt und der Schaum abnimmt. Am Boden des Topfes sollten sich jetzt so kleine braune Dingelchen befinden. Jetzt bitte beim Topf bleiben und immer mal wieder schön schwenken, die Butter wird nun recht schnell braun. Hat sie ein helles Haselnussbraun erreicht, bitte vom Herd nehmen, sonst habt ihr verbrannte Butter.

Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

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Nun mischen wir Rosinen, Haferflocken, Schokolade und Mehl in einer Schüssel, Zucker, Ei, Gewürze und Salz in einer anderen. Die Butter kippen wir dazu, sobald sie etwas abgekühlt ist, sonst verwandelt sie unser Ei in Rührei. Wollen wir nicht.

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Jetzt noch beide Mischungen zusammenschütten, gut vermischen (das geht super mit nem Löffel, man braucht nicht mal einen Mixer hier) und in die Form geben. Verteilen, etwas andrücken und ca. 35 Minuten backen.

Vorher...

Vorher…

Attenzione: Das Ganze sieht dann aus, als wäre es noch nicht fertig, ziemlich feucht und ungebacken. Maximal noch 5 Minuten dazugeben, nicht mehr. Die Bars setzen sich beim Auskühlen noch und werden fester, backt ihr sie zu lange, werden sie hart und krümelig.

...nachher

…nachher

Auskühlen lassen (wenigstens ein bisschen) und genießen.

Fazit:

Ja, ich gebe es zu. Ich gestehe. Mea Culpa.

Das ist ein ganz ein fieser Angriff auf eure Bikinifigur. Aber sowas von. Gott sei Dank sind Bikinis diesen Sommer total out. Hab ich gehört.

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Hölle, sind die Dinger lecker.

Okay, es handelt sich hierbei um ein amerikanisches Rezept, von daher – süß und gehaltvoll. Nur in Kleinstmengen zu genießen, sonst droht Zuckerschock. Keine Leichtgewichte.

Aber soooooooooo gut.

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Also schön in kleine Stücke schneiden, dann passt das schon.

Eventuell könnte man die Rosinen etwas reduzieren, die sind hier sehr dominant. Mich persönlich stört das nicht so, aber das muss jeder selbst wissen. 150gr sind auch genug.

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Zum Zucker sagte ich ja bereits was.

Ich hab weiße Schokolade genommen, wie im Original angegeben, man kann aber jede andere Sorte auch nehmen.

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Texturmäßig sind die Dinger sehr kompakt, eher Cookies-artig, nicht so sehr kuchig. Je nachdem, wie lange man sie im Ofen lässt, werden sie dabei eher fester und keksig, oder bleiben ein wenig klebrig-schlotzig, ganz wie man mag.

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Und passt auf, dass ihr die Butter wirklich bräunt, nicht nur schmelzt – das macht einen ganz gewaltigen Teil dieses nussig-karamelligen Geschmacks aus!

Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

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