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Giant Chocolate Sugar Cookies


Hach, das Eheleben.

Ja gut, neu ist das hier ja nicht mehr, steuern Schatzi und meine Wenigkeit doch hart auf den sechsten Jahrestag unseres Ehegelübde zu, aber trotzdem – hach, das Eheleben.

Es hat ja was, so isses nicht. Doch, doch, ganz nett, so im Großen und Ganzen. Endlich hat man wen, an den man das Staubwischen delegieren kann (Hintergrundinfo: Eine Tätigkeit, die als Besitzerin eine Hausstauballergie echt unlustig für mich ist, hatschi). Jemanden zum Rückenkraulen. Und die schweren Einkaufstüten muss ich auch net mehr schleppen.

Davon, wie ungemein praktisch es ist, einen ausgewachsenen Nerd im Haus zu haben, der per Gesetz an einen gebunden ist, will ich gar nicht erst anfangen.

Wie ich schon sagte, die Ehe ist schon nicht übel. Macht Spaß. Kann ich empfehlen.

ABER DAS SCHNARCHEN GEWÖHNST DU DIR BITTE AB, SCHATZ!

Halleluja, ich wollte doch nur schlafen! Aber versucht das mal, wenn da wer neben euch liegt, der ganze Waldgebiete rodet und ums Verrecken nicht wachzukriegen ist!

Da zupfste erst nur mal am Kissen, reicht ja meistens. Diesmal nicht.

Gut, kommt das Kissen eben ganz weg, das sollte ihn aufwecken. Nö.

Vielleicht hilft’s, wenn ich ihn mit dem Kissen haue? Nope.

Und wenn ich ihn puffe, knuffe und leicht trete? Nah.

Rütteln? Schütteln? Wackeln und Ruckeln? Keine Chance.

Ansprechen, ruhig etwas lauter? Ich bitte euch.

Am Ende hab ich ihm ne halbe Stunde lang Klingeltöne mit meinem Handy vorgespielt, direkt am Ohr. Hat auch nix geholfen, nicht mal der Fliegeralarm oder Last Christmas.

Vom Nase-zuhalten isser dann… naja, sagen wir, aufgewacht, hat was Unverständliches gemault, sich umgedreht und LEISE weitergepennt.

Ich allerdings war knallwach. Um drei Uhr morgens. Ich sag’s euch, einen brutalen Meuchelmord hat nur das konzentrierte Wiederholen des Mantras aberichhabihnjaliebaberichhabihnjalieb verhindert. Ich wollte doch nur schlafen!

Da hilft dann nur noch Schokolade zum Frühstück. Oder besser noch –

Giant Chocolate Sugar Cookies

a la Martha Stewart

Zutaten:

  • 180gr Mehl
  • 60gr Backkakao
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 125gr Butter, weich
  • 180gr Zucker (im Original 340gr)
  • 125gr Pflanzenfett (oder Butter) geschmolzen und abgekühlt
  • 1 Ei
  • 1 ½ TL Vanilleextrakt

Zur Menge der Cookies: Kommt halt darauf an, wie groß ihr sie macht. Ich hatte verschiedene Größen und hab insgesamt 3 Bleche produziert.

Jut, als erstes heizen wir den Ofen auf 180°C vor und statten unser Backblech mit Backpapier aus.

Dann mischen wir Mehl, Kakao und Backpulver und stellen das Ganze beiseite.

Butter, Salz und Zucker schlagen wir hellcremig auf und geben nacheinander das Ei, die Vanille und die geschmolzene Butter hinzu (ich habe kein Pflanzenfett verwendet).

Zum Schluss das Mehlgemisch dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Nicht zuuuuuuu lange rühren, bitte.

Mit zwei Teelöffeln oder dem Eisportionierer (dann werden die Kekse sehr groß) Häufchen aufs Blech geben, dabei ein wenig Abstand lassen und ca. 15 – 17 Minuten backen.

Frisch aus dem Ofen sind die Cookies noch etwas weich, die werden dann aber hart beim Auskühlen.

Aus optischen Gründen hab ich noch Kuvertüre drübergesprenkelt

Aus optischen Gründen hab ich noch Kuvertüre drübergesprenkelt

Genüsslich verspeisen und dem schnarchenden Gatten keinen abgeben.

Fazit:

Super simpel, super gut.

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Klar, man könnte noch Schokostückchen, Nüsse oder dergleichen in den Teig geben – braucht’s aber nicht. Die Dinger sind vollkommen perfekt, so, wie sie sind.

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Seeeeeeeehr schön schokoladig, eine ganz leichte Salznote im Abgang und mit der korrigierten Zuckermenge auch nicht zu süß.

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Genau das richtige eigentlich, um spontane Schokogelüste zu befriedigen – das Kakaoaroma ist der Hammer. Ganz intensiv, dazu ein bisschen was buttriges, vanilliges, dann die mürbe Konsistenz – ich habe so das Gefühl, hierbei handelt es sich um die Mutter aller Schokokeksrezepte.

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Als Grundlage für ein Ice-Cream-Sandwich sind die Teile bestimmt auch nicht zu verachten. Falls es mal ein bisschen dekadenter sein darf.

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Tja, ansonsten gibt es wirklich nicht viel mehr zu sagen – Simple Zutaten, die man eigentlich immer da hat, einfach und schnell gemacht, perfekter Schokogeschmack: Es gibt mal wieder fünf von fünf Küchenkatzen.

WIe nennt man einen Keks unterm Sonnenschirm? Ein schattiges PPlätzchen!

WIe nennt man einen Keks unterm Sonnenschirm? Ein schattiges PPlätzchen!

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