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Espresso-Torte


Ähem, setzen, bitte. Handys weg. Und auch das Reden bitte ich einzustellen.

In Erwartung der kommenden Klausuren empfehle ich Ihnen übrigens, sich Notizen zu machen.

Also. Der 13. November, seines Zeichens der 317. Tag der Jahres (freilich nach dem gregorianischen Kalender). In Schaltjahren hat er natürlich einen Tag mehr. Desweiteren bedeutet dies, dass uns noch 48 Tage bis zum Jahresende verbleiben (hab ich eigentlich schon alle Weihnachtsgeschenke?).

Wichtige Ereignisse der Weltgeschichte an diesem Tage waren unter anderem:

Der Herr Kolumbus, Christoph entdeckt die Insel Saba im Jahre 1493.

1961 wird Eisenhüttenstadt aus Stalinstadt und Fürstenberg zusammengeschustert.

Wolf Biermann mosert 1976 öffentlich an der DDR rum. Ja, das hat der auch früher schon gemacht. Und nix gelernt.

Die Schweden treten 1994 der EU bei.

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt wird 1989 eröffnet.

2002 havariert der Öltanker Prestige und macht das Meer schmutzig. Harmlos ausgedrückt.

Und unser Schumi (also der Michael) gewinnt 1994 seinen ersten Weltmeistertitel.

Geboren wurden u.a.:

Albert von Oppenheim (1834)

Arnold von Siemens (1853)

Marguerite Long (1874)

Hans Barth (1934)

John Paul Hammond (1942)

Whoopi Goldberg (1955)

Und Jibbs (1990)

Gestorben wurde auch:

Malcolm III (1093)

Albrecht der Entartete (1314)

Ol‘ Dirty Bastard (2004)

Und Rudolf Vierhaus (2011)

Livia und Wilhelm haben heute Namenstag. Alles Gute.

Außerdem war der 13. November 2014 der Tag, an dem mir nix anderes eingefallen ist, was ich euch hätte erzählen können.

Und nun wird jebacken!

Espresso-Torte

Aus der Lisa Kochen&Backen Sweet Dreams November/Dezember 2014

Das is die hier.

Das is die hier.

Zutaten:

  • 250gr Zucker (ich hab 180gr genommen)
  • 90gr Butter
  • 3 Eier
  • 120gr Creme fraiche
  • 75ml Öl
  • 1 TL flüssiger Vanilleextrakt
  • 300gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 240ml Espresso (ich habe starken Kaffee inkl. Pulver genommen)

So. Zunächst einmal – ich liebe diese Zeitschrift ja. Das einzige, was mich stört, sind die Backformen, die die da benutzen. Völlig unübliche Maße. Da muss ich dann immer ein bisserl improvisieren.

Hier z.B. wurden drei Springformen mit 15cm Durchmesser verwendet. Hab ich aber nicht. Stattdessen hab ich den Teig hier drin gebacken:

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Geht wunderbar, man muss nur die Backzeit anpassen. Und der Kuchen bekommt ne lustige Form.

Nun denn. Egal, welche Form wir benutzen – einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 190°C vorheizen.

Zucker und Butter cremig aufschlagen und die Eier einzeln unterrühren.

Creme fraiche, Öl, Vanille und Salz hinzugeben und gut verrühren.

Mehl und Backpulver gut vermischen und abwechselnd mit dem Espresso zu der Creme geben. Hinweis: Ich habe einfach 2 gehäufte EL Kaffeepulver mit 240ml kochendem Wasser gemischt und dann ALLES zum Teig gegeben – keine Panik, man bemerkt das Kaffeepulver später nicht mehr.

In die Form gießen (ist recht flüssig) und backen. In meiner Form hat das ca. 70 Minuten gedauert. Je nachdem, was ihr für eine Form nehmt, ändert sich das natürlich, fangt am besten erstmal mit 45 Minuten an und gebt dann bei Bedarf Zeit dazu.

Stäbchenprobe ist unerlässlich!

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Abkühlen lassen, waagerecht in drei Böden teilen

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und mit folgendem Frosting wieder zusammensetzen:

  • 85gr weiße Schokolade
  • 115gr Butter
  • 2 EL Creme fraiche
  • 300gr Puderzucker

Die Schokolade schmelzen.

Butter und Creme fraiche weißcremig aufschlagen, dann die leicht abgekühlte Schokolade einarbeiten. Zum Schluss den Puderzucker unterrühren und das Frosting bei Bedarf im Kühlschrank etwas fest werden lassen.

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Damit bestreichen wir jetzt unsere Böden und stapeln sie aufeinander.

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Anschließend noch die Torte von außen mit Frosting einstreichen, nach Wunsch dekorieren und feddisch.

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Hat doch gar nicht wehgetan.

Fazit:

Durchgezogen ist sie besser, also auf jeden Fall mindestens einen Tag vor Verzehr zubereiten und zusammensetzen.

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Dann aber schmeckt die Torte eigentlich ziemlich gut. Auch den Kaffee schmeckt man tatsächlich mal, etwas, was mich bei Kaffeekuchen bis jetzt immer ein wenig gestört hat – der Teig schmeckt gut nach Kaffee, aber der fertige Kuchen dann net mehr.

Hier schmeckt man den Kaffee aber.

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Die Konsistenz ist auch ganz gut, nicht zu fluffig, nicht zu fest, saftig und schön homogen. Der Boden ließ sich auch ganz wunderbar teilen. Da bröselt und bricht nix. Also auch was für Leute, die mit sowas noch eher wenig Erfahrung haben.

Über das Frosting lässt sich auch net meckern – gute Konsistenz, nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig, lässt sich gut verstreichen.

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Im Geschmack vanillig, nach weißer Schokolade, naturgemäß zwar recht süß, aber zusammen mit dem Kuchen gleicht sich das dann aus. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein dunkles Schokofrosting passt.

Alles in allem eine schöne Torte – mal ein bisschen was anderes, aber trotzdem erstaunlich simpel in der Zubereitung. Das kriegen auch nicht so erfahrene Bäcker hin – nur immer schön sorgfältig und ruhig arbeiten, dann kann eigentlich nix schief gehen.

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Und wenn doch – den Boden einfach zerbröseln, mit dem Frosting mischen und Cake Pops draus machen :P

Auf jeden Fall ist unsere Espresso-Torte eine nette Bereicherung für die Kaffeetafel, daher vier von fünf Küchenkatzen.

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