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Erdnussbutter-Schoko-Kekse


Okay.

Im Moment gefällt mir die Aussicht nicht so gut.

Sie ist eher… bescheiden. Ernüchternd. Wenig begeisternd.

Man könnte gar sagen: Völlig bepiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeep.

Draußen: Himmel in diversen Grauabstufungen. Baustelle mit täglich wachsendem Rohbetonklotz. Nackelige Bäume in schwarz. Matschige Blätter auf grauem Gehweg.

Drinnen: Leuchtstoffröhrenlicht. Volles E-Mail-Postfach. Mindestens zwölf Akten zu viel auf meinem Schreibtisch. Und ein Telefon, das einfach nicht die Klappe halten will!!!!!! Hargggggggh.

Okay. Tief durchatmen. Das ist nur eine Phase. Das ist nur eine Phase. Ist gleich wieder vorbei. So isser halt, der November. Da brauchen wir vor allen Dingen:

Humor:

Was wächst in der Erde und stinkt?

Ne Furzel.

Höhö.

Wie kommt ein Datenschützer übern Fluss?

Mit der Privatsfähre.

Muahahaha.

Und wat is grün und sitzt im Knast?

Ein Essigschürkchen.

Gröööhl.

Und außerdem brauchen wir Schokolade. Viel Schokolade.

Erdnussbutter-Schoko-Kekse

Zutaten:

  • 250gr Erdnussbutter, creamy oder mit Stückchen
  • 180gr Zucker, braun
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 60gr Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 TL Natron

Jup, kein Mehl.

Wir rühren Erdnussbutter, Zucker, Ei und Vanille schön cremig und geben dann Kakao und Natron hinzu. Es sollte ein ziemlich fester, krümeliger Teig entstehen, der ein bisschen was von Blumenerde hat.

Den stellen wir jetzt kalt – mindestens zwei Stunden, über Nacht geht aber auch. Einfach in den Kühlschrank und fertig.

Anschließend statten wir unser Backblech mit Backpapier aus und heizen den Ofen auf 160°C vor.

Aus dem immer noch irre krümeligen Teig kneten wir uns jetzt kleine Kügelchen, drücken diese ein wenig platt und legen sie auf das Blech.

Das Blech wandert dann in den Ofen – für so ca. 12-15 Minuten. Die Kekse sind noch ziemlich weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, werden dann aber noch fester.

Und fertig.

Fazit:

Schokolade.

Und zwar viel davon.

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Im Ernst: Diese Kekse sind nur was für Leute, die wirklich wirklich auf Schokolade stehen. Alle anderen können es so machen wie mein Nachbar: Einfach einen oder zwei Kekse in eine Tasse warme Milch – man hat was Leckeres zum Löffeln und auch noch heißen Kakao. Auch ne Methode.

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Ansonsten bekommt man hier die volle Kakao-Dröhnung. Sehr intensive, tiefe Aromen, die sich so richtig im Mund und am Gaumen festsetzen und auch den größten PMS-Schoki-Heißhunger platt machen.

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Und Erdnuss gibt es auch noch. Nicht zu penetrant, aber gut da, mit leichter Salznote, die das Ganze davor bewahrt, pappig-süß zu werden.

Die Konsistenz? Fast schon eher wie ein Trüffel denn wie ein Keks. Beinahe ein wenig ungebacken, sehr mürbe, zart, cremig. Wer auf weiche, chewy Kekse steht, dürfte hier seine Freude finden.

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Endergebnis: Wenig Zutaten, einfache Herstellung, und ein wunderbarer, wenn auch etwas spezieller Geschmack. Man muss eben ein echter Freund von Bitterschokolade sein, dann sind diese Kekse genau das Richtige. Vollmilchfreunde werden vermutlich etwas überwältigt sein, aber für die hat ja der Herr Nachbar die perfekte Lösung gefunden. Wir vergeben heute mal drei von fünf Küchenkatzen.

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