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Death by Chocolate-Trüffel


Wisst ihr, was so richtig gut kommt?

Freitag mittags tatsächlich Zeit zu haben, sich den Luxus eines Nickerchen gönnen zu können. Haaaaaaaaaaaaach ja.

Vor allem, wenn draußen noch so herrliches Wetter ist, die Vögelchen trällern, eine leichte Brise einem die Nase streichelt und die Katze sich auf einem einrollt.

Wisst ihr, was noch so richtig gut kommt?

Wenn man dann aufwacht, besagte Katze in die Küche tapert, man selbst die heimischen Örtlichkeiten aufsucht und während man aufm Pott sitzt eine Geräuschkakophonie vernehmen muss, die einem sagt, dass das blöde Viech des Regal über der Mikrowelle halb aus der Wand gerissen hat.

Inklusive allem, was sich darauf befand, als da wären: vier große Nutellagläser mit doppelt gesalzenem Lakritz, ein Plastikbehälter mit Spaghetti (ungekocht), ein großes Glas mit Fruchtbonbons, ein Glas Kokosfett, ein Glas Kräuterbonbons und ein Glas mit getrockneten Chilischoten.

Und natürlich ist all das auf seinem Weg nach unten auf meiner Glasteekanne mit leckerem Kirschtee gelandet.

Und natürlich latscht man dann auch noch in eine dieser Scherben rein. Habt ihr gewusst, dass Füße so bluten können? Alter.

Im Ernst, da freut man sich auf ne schöne Tasse Kaffee, bevor es dann weitergeht mit dem Tagesgeschäft und dann darf man erstmal diesen Haufen aus rohen Spaghetti, Bonbons, Glasscherben und Kirschtee beseitigen.

Yay.

Wenigstens das Salzlakritz hat’s überstanden.

Grummel. Da überlegt man dann aber doch schon, ob es nicht vielleicht doch heute Abend mal Katze vom Grill gibt.

Oder dann doch lieber

Death by Chocolate-Trüffel

Basierend auf diesem Chefkoch-Rezept.

Zutaten:

  • 300gr Butter
  • 300gr Schokolade, Zartbitter
  • 5 Eier
  • 5 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150gr Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 400gr Sahne
  • 400gr Kuvertüre

Wir bereiten zunächst einmal die Cupcakes zu. Dazu die Formen fetten und mit Kakaopulver ausstäuben und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Schokolade und Butter schmelzen, leicht abkühlen lassen.

Eier, Zucker und Salz hinzugeben und alles gut verquirlen. Mehl und Backpulver mischen, sieben und kurz unterrühren.

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Die Formen in etwa halbvoll füllen und ca. 30 Minuten backen. Ruhig ne Minute länger, hier macht es nichts aus, wenn die Dinger etwas trocken werden sollten.

Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Ganache zubereiten. Dafür die Sahne erhitzen und die über die Schokolade gießen. Solange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag die Cupcakes zerbröseln und mit der Ganache mischen. Nicht die ganze Ganache auf einmal hinzufügen, sondern immer nur so viel, bis ihr eine formbare Masse habt.

Diese Masse dann entweder zu kleinen Kugeln formen oder in eine Pralinensilikonform drücken. Für etwa eine Stunde in den Tiefkühler stellen.

Wunschkuvertüre hacken und über dem Wasserbad schmelzen, dabei darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist. Ungefähr einen Esslöffel neutrales Speiseöl unterrühren.

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Die kalten Trüffel vorsichtig mit einer Gabel in die Kuvertüre tunken, leicht schütteln und auf ein Gitter zum Trocken setzen. Nach Belieben verzieren.

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Fazit:

Okay, die Zubereitung dauert ein bisschen wegen der Kühlzeiten, aber im Grunde genommen sind die Dinger ganz einfach zu machen.

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Und verdammt lecker.

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Sehr schokoladig, schön cremig und sehr intensiv im Geschmack.

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Ihr solltet hier allerdings wirklich Zartbitterschokolade nehmen, sonst wird’s zu süß. Als Überzug könnt ihr dann aber verwenden, was ihr am liebsten mögt. Und wer mag, gibt noch ein bisschen Rum-Aroma, Orangenschale, Zimt oder Vanille zur fertigen Trüffelmasse.

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Die fertigen Trüffel dann möglichst kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank – dann sieht die Glasur schnell unschön aus. Zur generellen Haltbarkeit kann ich leider nicht wirklich viel sagen… ich weiß auch nicht, warum… hüstel.

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Im Endeffekt zwar zeitaufwändig, aber einfach mit tollem Ergebnis. Selbstgemachte Trüffel kommen immer gut an, und wenn sie dann auch noch so lecker sind… solltet ihr also mal ein selbstgemachtes Geschenk zum Beeindrucken suchen, könntet ihr es beispielsweise hiermit versuchen.

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Vier von fünf Küchenkatzen.

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