Familienphoto!
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Spinat-Creepcakes


Aus dem Weg, aus dem Weeeeg, Baaaaaahn frei, woah woah woah, ich kommeeeeee, Mama im Anfluuuuuug….!

Oh-oh…

>_<

Huh, da kam der Boden doch glatt ein bisschen schneller näher, als ich dachte… das mit dem Landen muss ich bis morgen aber noch üben, heieieiei. Eins sag ich euch, Kinners – n Quidditch-Spieler wird aus mir nie nich.

Egal, ick bin ja wieder unten. Hier, kannste mal meinen Besen kurz halten, bitte? Und wo du grad dabei bist – feg doch mal kurz die Küche durch, ja?

Ja, also. Wir ihr seht – wir sind schwer in Halloween-Vorbereitungen hier. Das ist ja jedes Jahr ein bisschen turbulent im Vorfeld, ick sach es euch. Den Besen rauskramen, das Hexenhütchen entstauben, Kürbisse schnitzen, die Skelette putzen, den Hausgeist aufwecken, herrje. Und dann erst noch die Jagd nach Krötenaugen und Spinnenbeinen bei Aldi, ach du grüne Neune. Da musste schnell sein, sonst gibt’s nix mehr.

Aaaaaaaber ick hab’s mal wieder geschafft. Also fast. Nur noch den Kürbis schnitzen, Brot backen, das Kürbischili kochen, Kürbis-Zimt-Schnecken machen und die Spinnenweben aufhängen.

Aber dann können wir morgen loslegen.

Und den Start machen heute

Creepcakes mit Geheimzutat

Originalrezept gibt’s hier, ich hab’s nur halbiert

Zutaten für 20 Stück:

  • 2 Eier, Raumtemperatur
  • 150gr Zucker, weiß
  • 1 Pck. Vanillezucker (wurde ausgetauscht gegen Zitronenschale)
  • 125ml neutrales Öl
  • 200gr Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 75gr gemahlene Mandeln
  • 225gr TK-Rahmspinat

Ja, ich meine wirklich Rahmspinat. Den aus der Tiefkühltruhe. Ist kein Witz. Achtet aber doch darauf, dass ihr möglichst ungewürzten kauft, oder wenigstens nur ganz leicht gewürzt. Und wer sich nun so gar nicht traut – pupsnormaler Blattspinat aus der Kühltruhe geht aus, den dann bei Bedarf kleinhacken.

So oder so – Spinat auftauen und dabei gut abtropfen lassen.

Die Mulden eines Muffinbleches mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl und Backpulver mischen und beiseite stellen.

Die Eier mit dem Zucker zu einer dicken Creme aufschlagen, nach und nach Vanillezucker bzw. Zitronenschale, Öl, Mandeln und Spinat unterrühren.

Zum Schluss das Mehl in die Schüssel sieben und per Hand unterheben. Es dürfen ruhig noch Mehlnester bleiben, das passt schon.

Mit dem Eisportionierer eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen und 20 – 25 Minuten backen.

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Fein auskühlen lassen.

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Und jetzt kommt der spaßige Part:

DEKOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!

Wir hätten da im Angebot:

Die aktuelle Hexenhut-Kollektion, direkt vom Laufsteg der Transylvania Fashion-Week:

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Tropfende Kessel:

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Putzige kleine Kameraden für den spukigen Tierfreund:

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Ich hab keine Ahnung, was das hier sein soll:

Sieht nach schwerer Grisselkrätze aus...

Sieht nach schwerer Grisselkrätze aus…

Und dem hier geht’s grad nicht so gut, glaub ich:

 

Äh... dir wächst da wat...

Äh… dir wächst da wat…

Fazit:

Backen mit Spinat? Geile Sache. Im Ernst, ich bin begeistert. Die Cupcakes schmecken nicht wirklich nach Spinat, aber irgendwie würzig, saftig, leicht nussig und tatsächlich mal ganz anders. Sowas haben eure Gäste noch nie gegessen, versprochen.

Familienphoto!

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Ich würd den Spinat nur vielleicht nicht gleich sofort erwähnen ;)

Die Konsistenz ist super – zart, fluffig und leicht, aber trotzdem fest und griffig. Durch die Mandeln wird’s ein bisschen kernig und in Verbindung mit dem gehackten Spinat haben die Cupcakes sehr viel Biss.

Kleine, grüne Fleckchen...

Kleine, grüne Fleckchen…

Die Vanille hab ich halt durch Zitrone ersetzt, weil in meinem Frosting schon Vanille drin ist und ich keinen Overkill wollte; das könnt ihr aber natürlich halten wie ein Dachdecker. Ich würd nur nicht zu viel an Gewürzen oder Aromen rangeben, damit dieser spezielle Geschmack nicht untergeht.

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Und optisch sind diese Cupcakes natürlich der absolute Oberknaller. Richtig schön grün (und das ohne Chemie).

Bei der Deko könnt ihr natürlich auch schalten und walten, wie ihr wollt, das Internet bietet Tonnen an Inspiration. Besonders Kindern dürfte das extrem viel Spaß machen. In diesem Fall rate ich aber dazu, den Gartenschlauch bereit zu halten – erfahrungsgemäß landet die Hälfte des Frostings auf den Kindern.

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Und am Ende des Tages rate ich dringendst dazu, diese Cupcakes einmal auszuprobieren, es lohnt sich wirklich. Fünf von fünf Küchengeistern. Äh, Katzen.

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So, und ick geh jetzt mein fieses Lachen üben… thiiihihihihihiiii… muuuaaahahahahaaaa… teheheheeeheee…

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