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Cream Filled Sandwich Cookies aka. DIY Oreos


Oooookay, ich bräuchte heute mal eure Unterstützung, wär das möglich?

Also, erm… du da hinten, kommst du mal eben… kannst du dich… ja, stell dich mal hier hin, bitte, danke. Und duuuu hier, äh… ja, da vorne am besten, sehr schön. Und du, ja ja, du mit den blonden Haaren, kannst du dich dazwischen postieren? Wunderschön. So, jetzt du noch hierhin, du da, ja, genau, ganz toll.

Und jetzt bitte, einmal tief Luft holen und eins und zwei und eins, zwei, drei:

Happy Biiiirthdayyy toooo yooouuu

Happyyy Biiiiiiiiiiirthdayyyy tooooo youuuuuuu

Happyyyy Biiiiiiiiiiiiiiiiiiiirthdaaaaaaaayyyyyyyyy, Happy Biiiiiiiiiiiiirthdayyyyyyyyy

Happy Biiiiiiiiiiiiirthdayyyyyyyyyyyyy toooo youuuuu!

Ihr wart toll, vielen Dank!

Tja, es ist mal wieder soweit – das Kind aka. meine kleine Schwester wird schon wieder ein Jahr älter. Alte Schachtel. Himmel, 22, hab ich dir nicht gestern noch Fläschchen gegeben? Die einzigen Flaschen, die ich dir heute gebe, enthalten Vodka. (Keine Panik, so oft passiert das nicht, liebe Leser.)

Ja ja, der Zahn der Zeit, er nagt an uns allen, wa?

Und wo wir grad von nagen sprechen: Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein Geburtstags-Leckerli zu backen. Man muss wissen – wenn man in meinem Dunstkreis lebt (hat man Pech, wenn ich grad Linsensuppe gegessen habe), gibt es kein Wenn und auch kein Aber. Vergesst es, ihr könnt euch nicht wehren. Verstecken hilft auch nicht. Es gibt Geburtstagskuchen. Ist Gesetz.

Allerdings wohnt mein liebes Schwesterlein nicht hier, sondern ein paar hundert Kilometer weit weg, und ich traue der Deutschen Post einfach nicht genug, um einen Kuchen zu verschicken.

Kekse aber sind okay.

Und weil ich weiß, dass das holde Weibsbild auf Oreos steht, gibt’s die heute mal hausgemacht. Ich hoffe übrigens, dass das Paket 1) rechtzeitig und 2) heile angekommen ist.

Cream Filled Sandwich Cookies aka. DIY Oreos

(hier das Original-Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/910821196252371/Selbst-gemachte-Cookies-im-Oreo-Style.html)

Zutaten für den Teig:

Zutaten für die Füllung:

  • 75gr weiche Butter (BLOß KEINE MARGARINE!!!)
  • 125gr Puderzucker
  • ½ TL Vanille-Extrakt (oder Finesse Vanille von Dr. Oetker)
  • 1 Prise Salz

Zunächst einmal würde ich die Füllung bereiten:

Butter sehr schaumig schlagen, die Vanille hinzugeben, weiterschlagen, das Salz dazu, weiterschlagen, den Puderzucker nach und nach dazugeben und immer. Schön. Weiterschlagen.

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Zwei Dinge sind hier zu beachten:

  • Die Qualität der Zutaten muss 1a sein. Bitte nur richtige Bourbon-Vanille nehmen und Butter. Man schmeckt wirklich einen Unterschied. Manchmal kann man ja Substitute verwenden – hier nicht.
  • Die Füllung muss wirklich lange geschlagen werden. Dadurch wird sie dann am Ende richtig schön weiß und sehr zart-schmelzend. Fünf, sechs Minuten dürft ihr den Puderzucker am Ende dann durchaus mit dem Mixer einrühren.
Dann wird das auch so schön weiß

Dann wird das auch so schön weiß

Bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Kommen wir zu den Keksen.

Wir schmeißen einfach alles in eine Schüssel und lassen es von unserem Gatten zu einem Teig verkneten. Anfangs ist das alles noch etwas bröselig, fügt sich dann aber schnell zu einem schönen, glatten Teig zusammen, der unverschämt schokoladig riecht.

In Folie einwickeln und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Dauert so in etwa ne Stunde.

Anschließend den Gatten ausrollen lassen, ungefähr so dick/dünn:

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Der Teig klebt ein wenig, aber trotzdem bitte nicht zuviel Mehl beim Ausrollen verwenden, die Kekse werden sonst bröselig.

Runde Plätzchen ausstechen. Wir haben dazu ein Champagnerglas verwendet.

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Auf ein Backblech legen, dabei ein bisschen Abstand lassen, und bei 175°C etwa 10 Minuten backen.

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Bei uns hat der Teig für zwei Bleche gereicht.

Kekseeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

Kekseeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

Sobald die Kekse ausgekühlt sind (und man seinen Speichelfluss wieder unter Kontrolle gebracht hat… Gott, riecht das GUT!!!), jeweils ein wenig Füllung (so ca. nen Teelöffel voll) auf einen Keks geben,

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ein bisserl verstreichen und mit einem zweiten Keks bedecken.

Tadaa, das war’s.

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Fazit:

Ich hätt sie fast nicht losgeschickt. Göttergatte war auch nicht so begeistert von der Idee.

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Verdammt, sind die gut!

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Klar, das Original schmeckt noch ein wenig anders, aber der Unterschied ist minimal, und selbstgemacht ist immer geiler.

Der Keks an sich ist unglaublich schokoladig, ohne bitter zu sein, wir haben diese typische, dezente Salznote und eine ganz mürbe, sandige Textur.

Dazu die Füllung, die super zartschmelzend ist und schööööööööön nach Vanille schmeckt… ich bin hingerissen.

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Nee, im Ernst. Die werd ich demnächst nochmal für private Zwecke backen (müssen). Und so Leid es mir tut – ich werde auch keine mehr kaufen.

Wer übrigens mag – es gibt inzwischen Keksstempel käuflich zu erwerben, damit kann man dann vorm backen sicher sein eigenes Muster in den Keks prägen. Alternativ geht aber auch ein Wasserglas, manche haben eine sehr schöne Prägung im Boden (besonders die Großeltern sind oftmals im Besitz solcher Kristallgläser – einfach mal fragen).

Und die totalen Schokoholiker versetzen die Füllung ebenfalls mit etwas Kakaopulver (hier dann vielleicht etwas mehr Butter verwenden).

Fünf von fünf Küchenkatzen. Miau.

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So, und nun feier schön, Kind! Und gib den Eltern auch nen Keks ab :-P

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