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Butterkuchen-Cupcakes


Sooo, machet jut, altes Haus! Hier, dein Koffer… hast du auch nichts vergessen? Alles drin? Ich hab dir auch noch ein paar von deinen Muffins eingepackt, für den Weg, okay? Ist ja ne ganze Strecke.

Jaaaa, war schön, dass du mal wieder da warst, hat Spaß gemacht. Müssen wir nächstes Jahr unbedingt wieder machen. Klar, kannst immer vorbeikommen, kein Problem. Und ruf auch mal an, wa?

Okay… dann bis nächstes Jahr, tschüüühüüs!

So. Das war er. Der September. Jetzt isser quasi schon wieder weg (und ich darf den ganzen Quatsch hier aufräumen, wo kommen nur immer diese ganzen Kastanien und Blätter her???). Ging ja ooch wieder schneller, als man kucken konnte, n’est pas? Und was war nicht alles los, liebe Leute…

Catch the Millionaire kam und ging auch Gott sei Dank gleich wieder.

Die Katzen hatten Spulwürmer.

Icke bin ein Jahr älter geworden.

Meine Schwester auch.

Ich hab so viel Kürbis gefuttert, dass unsere Genome inzwischen zu 50% übereinstimmen.

Und dann hat auch noch der Clooney-Schorsch geheiratet, herrje.

Ach so, und der Herr U. Jürgens wird heut 80, na sowas. Da gratulieren wir doch. Und essen zur Feier des Tages

Butterkuchen-Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:

  • 70gr Butter (keine Margarine!!!)
  • 220gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120gr Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker (oder etwas Vergleichbares)
  • 125ml Sahne
  • 2 Eier, Raumtemperatur
  • 1 Apfel, entkernt und in kleinen Stücken
  • 4 EL gehobelte Mandeln

Wir bereiten unser Muffinblech vor und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Die Butter wird geschmolzen.

In einer Schüssel mischen wir Mehl und Backpulver und stellen das Ganze erstmal beiseite.

Den Zucker mit den Eiern schön cremig aufschlagen. Das soll eine richtig helle, fast weiße Creme werden.

Sahne, Vanille und 3 EL der flüssigen Butter zugeben und verrühren.

Mehl-Backpulver-Mischung sieben und vorsichtig unterziehen. Nicht überrühren!!

Zum Schluss die Apfelstücke unterheben.

Mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel Teig pro Mulde einfüllen. Jeden Cupcake mit etwas Zucker und Mandelblättchen bestreuen und mit der restlichen Butter beträufeln.

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20 Minuten backen.

Sabbern und genießen.

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Fazit:

Zunächst einmal: Meine Cupcakes sind sehr hell geblieben, was daran liegt, dass ich einen Gasofen mein eigen nenne und da die Hitze nur von unten kommt. Wenn ihr mit Ober- und Unterhitze arbeitet, bekommt ihr sicher eine etwas braunere Kruste. Hier also auch aufpassen, dass euch nix verbrennt.

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Zweitens: Den Apfel kann man auch weglassen. Irgendwie geht der total unter, man merkt ihn kaum. Im Nachhinein würde ich eher zu Rosinen raten. Oder auch einfach nüscht.

Der Cupcake-Ständer ist übrigens auch ein Geburtstagsgeschenk gewesen :)

Der Cupcake-Ständer ist übrigens auch ein Geburtstagsgeschenk gewesen :)

Und dann: Joa, lecker. Ich hab mal wieder echte Vanille genommen, und das möchte ich euch auch ganz dringend ans Herz legen – zusammen mit dieser Butter-Zucker-Mandelkruste ist das sowas von gut… hach ja. Ein ganz zartes, mildes Aroma, nichts Überwältigendes, sondern eher subtil und sanft. Der perfekte Cupcake für Leute, die mit kräftigen Aromen nicht soviel anfangen können.

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Die Konsistenz der Cupcakes ist eher kompakt-fest, denn luftig-fluffig. Eben wie ein Kuchen. Was nicht gleichzusetzen ist mit trocken oder hart. Nee nee, die sind schon schön zart und saftig, nur eben etwas kompakt.

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Dazu passt dann auf jeden Fall etwas ungesüßte Schlagsahne oder vielleicht sogar ne Kugel Vanille-Eis. Die dekadenten unter euch halbieren die Cakes und füllen sie mit einer Vanillecreme oder einer Mousse au Chocolat (aus Vollmilchschokolade, bittere wäre hier zu intensiv), das ist sicher auch nicht zu verachten.

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Alles in allem vergebe ich hier dreieinhalb von fünf Küchenkatzen.

Und jetzt muss ich den Mist hier mal aufräumen… tze.

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